<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817</id><updated>2011-11-20T23:15:40.153+01:00</updated><category term='Skiurlaib mit Hindernissen'/><category term='Neuer Krimi'/><category term='Skiurlaub mit Hindernissen'/><category term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Der echt kriminelle Blog</title><subtitle type='html'>Das neue Krimi-Quartett</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>43</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-1265964670113082895</id><published>2011-11-18T19:20:00.003+01:00</published><updated>2011-11-19T10:37:36.688+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neuer Krimi'/><title type='text'>Wie wäre es mit einem neuen Pitt Brett Krimi?</title><content type='html'>Hallo liebe Leser,&lt;br /&gt;Pitt hat jetzt lange genug Urlaub gemacht und es wird Zeit für eine neue Pitt Brett Geschichte.&lt;br /&gt;Dazu braucht es aber neue Autoren.&lt;br /&gt;Ich suche daher :&lt;br /&gt;drei weitere ambitionierte Krimischreiber, die sich vorstellen können Pitt Brett und Harry Nagel durch die haarsträubensten Abenteuer zu jagen, nette Abende mit Gabi und Susi verbringen zu lassen, Mord und Totschlag erfinden können und das ganze spannend und humorvoll zu verpacken.&lt;br /&gt;Natürlich dürfen auch die Schweizer Freunde wieder mitermitteln oder neue Kollegen dazukommen.&lt;br /&gt;Wer hat Lust?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-1265964670113082895?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/1265964670113082895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=1265964670113082895&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1265964670113082895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1265964670113082895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2011/11/wie-ware-es-mit-einem-neuen-pitt-brett.html' title='Wie wäre es mit einem neuen Pitt Brett Krimi?'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-1314493155853296420</id><published>2010-08-27T16:09:00.001+02:00</published><updated>2010-08-27T16:12:19.742+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaub mit Hindernissen'/><title type='text'>Der wahre Grund</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;„Das ist auch der Grund, warum ich dir offen erzähle, um was es geht.“ Mario erhebt sich und macht Angelo mit einer Handbewegung klar, dass er ihm zu einem an der Seitenwand stehenden Sofa begleiten soll. Nachdem sich beide gesetzt haben, beginnt Mario leise zu erzählen: „Dieser Pitt Brett ist sehr wichtig für unsere Familie. Vor knapp vier Jahren hat er zwei unserer Geschäftspartner,“ das Wort spuckt er regelrecht aus, „in Duisburg dingfest gemacht. Die haben mehrere Jahre als Auftragskiller gearbeitet und wurden von mir auch als Kuriere eingesetzt.“&lt;br /&gt;„Kuriere?“ fragt Angelo. „Welche Art Kurier?“&lt;br /&gt;Mario hebt beschwichtigend eine Hand. „Viele verschiedene Sachen. An diesem besonderen Tag aber transportierten sie Diamanten im Wert von sieben Millionen Euro zu einem Abnehmer in Duisburg. Irgendwie reichte ihnen aber ihr Status als Dienstleister nicht mehr oder sie liessen sich vom Wert der Ware blenden.“&lt;br /&gt;„Mir schwant Böses,“ wirft Angelo ein.&lt;br /&gt;„Dir schwant es richtig,“ wird er von Mario bestätigt. „Beim Austausch der Ware dann sind sie ausgetickt und haben den Händler und seine Begleiter erschossen. Soll ein fürchterliches Gemetzel gewesen sein. Sie schnappten das Geld und die Diamanten und haben sich aus dem Staub gemacht.“&lt;br /&gt;„Und der Bulle? Mir ist klar, dass du die beiden Verräter in die Finger bekommen willst, aber was hat der Bulle damit zu tun?“&lt;br /&gt;„Du kennst doch das Sprichwort; Wenn es richtig beschissen läuft, dann läuft die Scheisse sogar bergauf?“&lt;br /&gt;Angelo nickt bedächtig.&lt;br /&gt;Mario fährt mit der Geschichte fort: „Was die zwei Arschlöcher nicht wussten, war, dass dieser Bulle Brett schon lange ein Auge auf sie geworfen hatte, fleissig Indizien und Beweise sammelte und die zwei in dem Moment schon seit einer Woche rund um die Uhr beschatten liess. Was folgte, bekam man dann wochenlang in den Medien vorgesetzt. Eine Verfolgungsjagd quer durch ganz Duisburg, in dessen Verlauf eine Schwangere überfahren wurde, und dann die Verhaftung der beiden, nachdem sie von der Polizei für kurze Zeit aus den Augen verloren wurden. Aber diese kurze Zeit hat den beiden Schweinen gereicht, um die Diamanten und das Geld, also total vierzehn Millionen Euro, irgendwo in Duisburg zu verstecken. Sie wurden dann wegen mehrfachen Mordes angeklagt und beide zu jeweils zwei Mal lebenslänglich verurteilt. Dieser Brett bekam dann kräftig die Hände geschüttelt zu seinem grossen Erfolg, aber das ist nicht das Massgebende.“ Mario macht eine kurze Pause, damit Angelo Zeit hat, die Informationen zu verarbeiten. „Und nun habe ich ein Problem. Die zwei Schweine im Knast lassen nicht mit sich reden. Sie rücken nicht mit der Sprache raus, wo sie die Beute, also mein Geld, versteckt haben. Gewaltanwendungen haben keinen Sinn, im Gegenteil, ich brauche die beiden so lange lebend, bis sie mir das Versteck verraten haben.“&lt;br /&gt;„Das leuchtet mir ein,“ sagt Angelo, „die Kerle wissen ganz genau, dass sie von dir nichts zu befürchten haben.“&lt;br /&gt;„Genau, ich brauche die zwei unbedingt lebend ausserhalb der Zelle. Und für das will ich den Bullen.“&lt;br /&gt;„Das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen, antwortet Angelo etwas verwirrt, „für was brauchst du denn diese Type dazu,“ und hält das Foto von Pitt in die Höhe.&lt;br /&gt;„Als Druckmittel. Nachdem dieser Bulle anno dazumal diesen Erfolg hatte, wurde es etwas ruhiger um ihn. Bis vor wenigen Wochen. Da hatte er wieder einen riesigen Fahndungserfolg mit der Zerschlagung eines grossen kriminell tätigen Rings in Duisburg, in dem sogar der damalige Bürgermeister involviert war. Das bescherte seiner Karriere einen mächtigen Schub. Die Stadt Duisburg hat ihn vor lauter Dankbarkeit befördert und sogar einen Luxusurlaub zusammen mit seinem Gefolge in St. Moritz springen lassen.“&lt;br /&gt;„Die lassen sich aber nicht lumpen,“ meint Angelo anerkennend.&lt;br /&gt;„Kein Wunder,“ entgegnet Mario, „sind ja auch Steuergelder, die da verbraten werden. Lange Rede, kurzer Sinn. Nun ist dieser Bulle zu einer Art nationaler Held hoch stilisiert worden. Und genau das will ich jetzt zu meinen Gunsten ausnützen.“&lt;br /&gt;„Ich verstehe,“ sagt Angelo mit einem Lächeln, „das ist das perfekte Druckmittel um an die anderen zwei im Knast zu kommen.“&lt;br /&gt;„Richtig erkannt,“ bestätigt Mario Angelo's Vermutung, „ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich die beiden im Austausch gegen den bekannten Bullen aus dem Knast hierher in meine Finger bekomme. Und dann werden die beiden so lange bearbeitet, bis ich weiss, wo die Schweine mein Geld versteckt haben.“&lt;br /&gt;Angelo grinst von einem Ohr zum anderen. „Und genau da komme ich ins Spiel, indem ich dir den Bullen frei  Haus liefere, korrekt?“&lt;br /&gt;„Korrekt,“ antwortet Mario verschwörerisch und streckt Angelo seine Rechte zum Handschlag, den der auch augenblicklich bestätigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist Pitt dem neuen Gegner gewachsen?&lt;br /&gt;Überleben die beiden Gefangenen im Knast so lange?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-1314493155853296420?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/1314493155853296420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=1314493155853296420&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1314493155853296420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1314493155853296420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/08/der-wahre-grund.html' title='Der wahre Grund'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-2925028202843480766</id><published>2010-08-11T17:29:00.005+02:00</published><updated>2010-08-11T17:38:27.490+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaub mit Hindernissen'/><title type='text'>Die spezielle Bodenreinigung</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&lt;/style&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mario blickt Franco stumm in die Augen. Er zieht laut die Luft zwischen zusammen gebissenen Zähnen ein, dreht sich um, läuft langsam zu seinem Schreibtisch, dreht sich nochmals, geht die wenigen Schritte zu Franco zurück, baut sich vor ihm auf und legt ihm die linke Hand auf die Schulter. „Du bist also der Meinung, dass ich dir nochmals eine Chance geben soll?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ja, ja, unbedingt,“ antwortet Franco, hektisch mit dem Kopf nickend, „und dieses Mal versage ich nicht, ich schwöre es.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich weiss,“ sagt Mario väterlich lächelnd und drückt mit seiner Hand die Schulter von Franco. „Ich weiss, dass du mich nicht enttäuschen wirst.“ Auch Franco beginnt erleichtert zu lächeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mario greift mit der freien, rechten Hand unter sein Sakko, zieht mit einer geschmeidigen Bewegung eine Pistole darunter hervor, presst den Lauf der Knarre zwischen die nun erschrocken blickenden Augen von Franco auf seine Stirn und drückt ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Franco bleibt keine Chance, auch nur den leisesten Laut von sich zu geben, denn er ist auf der Stelle tot. Als sein Körper rückwärts auf den Boden fällt ist schon jegliches Leben aus seinem Körper gewichen. Unter seinem Kopf bildet sich eine Blutlache, die ihren Weg den Plattenfugen folgend über den Boden sucht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du hast recht,“ sagt Mario, und seine Stimme tönt, als ob er mit einem Kind reden würde, „du wirst mich nicht mehr enttäuschen, nie mehr.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Während er zu seinem Stuhl hinter seinem Tisch zurück läuft verstaut er die Pistole wieder im Schulterhalfter und setzt sich dann mit angespanntem Gesicht. Zu einem seiner Bodyguards gerichtet sagt er: „Hol mir sofort Angelo Bolognese her. Es macht nichts, wenn es schnell geht.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der angesprochene Bodyguard rennt förmlich aus dem Büro. Der andere blickt zu seinem Boss, der ihn in dem Moment anspricht: „Und du, hol jemanden, der hier die Schweinerei auf meinem Boden aufräumt.“ Keine drei Sekunden später hat auch dieser Mann das Büro verlassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es dauert auch nicht lange bis Angelo Bolognese etwas ausser Atem das Büro von Mario betritt. Mit einem kurzen Blick auf Franco's toten Körper stellt er sich vor den Schreibtisch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du hast mich rufen lassen, Boss,“ sagt er zu dem hinter dem Tisch Sitzenden. Mario hebt jovial die Hand zum Gruß und sagt: „Es ist schön, dich zu sehen, mein lieber Angelo.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Meine Freude aber überwiegt,“ antwortet Angelo und zeigt beim Lächeln zwei Reihen tadellos weisser Zähne. Mit seinem dunklen Teint und den schwarzen, nach hinten gegeelten Haaren kann er seine sizilianische Abstammung unmöglich verleugnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie ich sehe,“ sagt er mit sonorer Stimme, „hast du ein kleines Personalproblem, wenn du mir diese Bemerkung erlaubst.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mario beginnt zu lachen. „Ich mag die Art, wie du die Sachen immer sehr direkt ansprichst.“ Angelo lächelt und deutet zum Dank eine leichte Verbeugung an. Mario zieht ein Taschentuch aus dem Jackett und tupft sich die Stirn ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Also, mein Junge, nimm dir einen Stuhl und setz dich,“ sagt Mario und deutet mit dem ausgestreckten Arm auf einen der leeren Stühle, die beim Schreibtisch stehen. Angelo knöpft sich das Jackett auf, setzt sich auf den sich am nächsten befindenden Stuhl und schlägt locker die Beine übereinander.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du weisst, dass ich Franco sehr geliebt habe,“ beginnt Mario mit traurigem Blick zu erzählen, „darum habe ich ihm auch den Auftrag gegeben. Nichts Schwieriges.“ Er wiegelt mit beiden Armen ab. „Aber leider hat er den Auftrag nicht auf die Reihe bekommen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das habe ich gesehen,“ antwortet Angelo mit einem süffisanten Lächeln und einem weiteren Seitenblick auf den Toten, „und die Bezahlung hat er sich sicher auch etwas anders vorgestellt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In diesem Moment betreten drei Männer das Büro und legen eine grosse Plane neben den Toten. Einer der Männer packt Francos Körper an den Knöcheln während der andere den Kopf des Leichnams nimmt und sie heben den Körper auf die bereit gelegte Unterlage. Sie wickeln ihn ein, während der Dritte damit beginnt, das Blut vom Boden aufzuwischen. Nach weniger als zwei Minuten stummer Beschäftigung verlassen die drei das Büro mit dem toten Franco so unauffällig, wie sie es zuvor betreten haben. Nichts mehr deutet darauf hin, dass hier vor kurzer Zeit eine Tragödie statt gefunden hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Angelo unterbricht als Erster die Stille: „Ich nehme mal an, du hast mich rufen lassen, um den Auftrag zu Ende zu bringen, den der Weggebrachte in den Sand gesetzt hat.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bewundere immer wieder deine schnelle Auffassungsgabe,“ sagt Mario und klatscht erfreut in die Hände. „Eigentlich wäre der Auftrag ziemlich einfach gewesen, bevor ihn dieser Versager versaut hat. Es geht lediglich darum, einen Mann dingfest zu machen, und hierher in unseren Gewahrsam zu bringen.“ Mario verdreht theatralisch die Augen gegen die Decke. „Aber nun ist dieser Typ natürlich gewarnt, und das erschwert die Sache etwas.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Angelo nickt wissend. „Was muss ich denn alles wissen?“ fragt er nach einer kurzen Pause.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mario erklärt ihm die wesentlichen Details wie Name, Herkunft und dass er sich zur Zeit in der Nähe in St. Moritz befindet. Während er Angelo diese Beschreibungen erzählt, kramt er ein Bild von Pitt aus einer seiner Schreibtisch Schubladen und reicht die Aufnahme Angelo. Dieser studiert das Foto eingehend.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du willst also seinen Kopf auf deinem Schreibtisch?“ fragt Angelo.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nicht nur den Kopf,“ wehrt Mario ab, „ich brauche den Hurensohn lebend.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Angelo hebt überrascht die linke Augenbraue.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und so unversehrt wie möglich,“ ergänzt Mario.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aha,“ antwortet Angelo gedehnt, „in dem Fall brauchst du eine Information von ihm oder ihn selbst als Druckmittel, was?“ fragt Angelo mit einem breiten Grinsen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wie ich vorhin schon erwähnte,“ sagt Mario, „bewundere ich deine schnelle Auffassungsgabe.“ Mario lehnt sich in seinem Stuhl zurück und blickt einen Moment gedankenverloren an die gegenüber liegende Wand. „Du arbeitest schon sehr viele Jahre treu und absolut zuverlässig für unsere Familie.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich bin auch sehr dankbar, seit über zehn Jahren zu euch gehören zu dürfen,“ antwortet Angelo nicht ohne ein wenig Stolz in der Stimme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was benutzten die Männer für ein Reinigungsmittel?&lt;br /&gt;Was besprechen die beiden nun im Detail?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-2925028202843480766?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/2925028202843480766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=2925028202843480766&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2925028202843480766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2925028202843480766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/08/die-spezielle-bodenreinigung.html' title='Die spezielle Bodenreinigung'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-7728042122170390574</id><published>2010-07-19T16:41:00.004+02:00</published><updated>2010-07-19T16:49:31.726+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaub mit Hindernissen'/><title type='text'>Noch mehr Rätsel</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Während des tragischen, aber von der Umwelt unbemerkten Unfalles des Ei's diskutieren Monika und Kurt leise miteinander. Kurt hebt den Kopf ein wenig und blickt die mit ihm am Tisch sitzenden nachdenklich der Reihe nach an und atmet tief ein, bevor er sagt: „Monika und ich sind gerade einem sehr wichtigen Detail nachgegangen. Wir können uns darauf beim besten Willen keinen Reim machen und suchen eine Erklärung dafür.“ Mit diesen Worten erreicht Kurt die ungeteilte Aufmerksamkeit der anderen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dann weiht uns mal in eure geheimnisvolle Rätselei ein, ihr beiden,“ meint Gabriela, durch die Andeutungen von Kurt schon ganz neugierig geworden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ihr habt sicher nicht vergessen,“ beginnt Kurt mit der Erklärung, „dass der Profikiller Harald Hartwig in der Tiefgarage gefunden wurde.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir sind ja schon etwas dämlich,“ antwortet Harry, „aber so doof dann doch nicht.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bei dir wäre ich mir da aber nicht so sicher,“ flachst Pitt mit einem Grinsen im Gesicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Also,“ unterbricht Monika die beiden, bevor sie sich gegenseitig nur das Beste wünschen, „ich würde euch beiden ja liebend gerne noch etwas zuhören, aber wie vorhin von Kurt schon angesprochen, ist da eine Sache, die wir nicht einordnen können. Und zwar der Tiefgaragen-Killer, der schnell, sauber und absolut professionell aus der menschlichen Gemeinschaft entfernt wurde.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Da war ein kalter Profi am Werk,“ wird sie von Harry unterbrochen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Genau.“ Monika nickt und tippt kurz mit der Hand auf Kurts Unterarm um ihm das Wort weiter zu geben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das ist ja das eigentlich Komische an dieser Sache,“ meint Kurt. „Wir haben auf der einen Seite einen professionellen Killer, der mit der bestmöglichen Ausrüstung und Bewaffnung ganz offensichtlich dazu engagiert wurde, unseren Kollegen Pitt in die ewigen Jagdgründe zu befördern.“ Die Anwesenden nicken zustimmend. „Auf der anderen Seite aber haben wir jemanden, der eben diesen Profi-Killer in der Tiefgarage von seinem Auftrag befreit, indem er ihm zwei Kugeln in die Brust und eine in den Kopf schiesst. Eine klassische Hinrichtung mit dem finalen Fangschuss am Schluss. Nun stellt sich mir die Frage: Was soll das Ganze? Erstens, wer hat ein solch dringendes Interesse daran, dass Pitt von der Bildfläche verschwindet und diesen sicher nicht billigen Killer anheuert, und zweitens, wer hat Interesse daran, dass Pitt nichts geschieht und tötet einen gedungenen Mörder und rettet damit so wahrscheinlich dein Leben.“ Kurt blickt Pitt direkt in dessen verwundert blickendes Gesicht. Nun sind alle Augen auf Pitt gerichtet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;An das habe ich gar noch nicht gedacht,“ bemerkt Pitt trocken und nervt sich sichtlich darüber, dass ihm diese offensichtliche Tatsache nicht selber schon früher aufgefallen ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Komisch, nicht wahr,“ bemerkt Monika, „und dieser unbekannte Schutzengel zieht es vor, aus dem Verborgenen zu agieren. Warum zeigt er sich nicht offen und offenbart seine Beweggründe?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Lähmende Stille macht sich an dem Tisch breit als den sechs daran Sitzenden das eben Ausgesprochene klar wird und sie etwas Zeit brauchen, um es zu verdauen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Franco, Franco,“ beginnt Mario seinen Satz wieder, „du machst deinem Vater, Gott habe ihn selig,“ Mario bekreuzigt sich bedächtig, „keine Ehre.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Aber,“ beginnt Franco zu widersprechen, doch die in die Höhe geschnellte Hand von Mario lässt ihn gleich wieder verstummen. Mario holt tief Luft und mit einem lauten Seufzer fährt er fort.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Habe ich dich nicht wie einen Sohn behandelt? Habe ich dir nicht ein Zuhause gegeben? Habe ich dir nicht mein Vertrauen geschenkt?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Sicher, das hast du alles für mich getan,“ beeilt sich Franco mit seiner Antwort, „dafür bin ich dir auch ewig dankbar.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Warum dann, sag mir, warum dann enttäuscht du mich so?“ fragt Mario mit einem verzweifelten Unterton in seiner Stimme. „Habe ich dich so arg überschätzt? Hatte ich zuviel Hoffnung in dich gelegt?“ Mittlerweile ist Mario hinter seinem Schreibtisch aufgestanden und hat damit begonnen langsam hin und her zu gehen. „Es war doch ein einfacher Auftrag.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So einfach auch nicht,“ widerspricht Franco beinahe etwas trotzig. Dieser Einwand wird sofort von Mario mit einem harten Blick quittiert. „Ich meine,“ beeilt sich Franco mit seiner Ausführung, doch er wird erneut mit der erhobenen Hand von Mario zum Schweigen gebracht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Alles, um was ich dich gebeten habe, war, dass du mir diesen deutschen Bullen Pitt Brett bringst, nicht mehr und nicht weniger.“ Bei diesen Worten hebt Mario seinen Zeigefinger und hält ihn demonstrativ vor das Gesicht von Franco. „Nur diesen einen Wunsch hatte ich an dich gerichtet.“ Mit einem enttäuschten Kopfschütteln setzt er seine Wanderung hinter dem Schreibtisch fort.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Franco, sichtlich nervös um Worte ringend: „Aber der Typ ist gut. Das wusste ich nicht. Er hat meine Leute völlig überrumpelt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Verdammter Scheissdreck!“ wird er von Mario schreiend unterbrochen. Franco zuckt erschrocken zusammen. „Deine Leute sind unfähig,“ fährt Mario mit hochrotem Kopf fort, „ihr bekommt dieses Bullenschwein wie auf dem silbernen Tablett serviert. Alleine, ich betone, alleine auf der Piste, ohne seine Freunde, auf den Skiern. Ein Flachländer auf den Skiern. Das hätte das Ganze noch einfacher machen sollen. Das ist wie ein gottverdammter Sechser im Lotto und du versaust die ganze Sache.“ Mittlerweile ist Mario um den riesigen Schreibtisch herum gekommen und hat sich direkt vor Franco aufgebaut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Triefend vor Angstschweiss beeilt sich dieser zu erwidern: „Aber er konnte sehr gut Ski fahren und..,“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Silencio,“ schreit Mario, „deine Männer konnten auch ausgezeichnet Ski fahren, sie sind ja hier aufgewachsen. Also hör auf mit deinen billigen Ausflüchten um deine eigene Inkompetenz zu kaschieren.“ Es scheint, als ob Franco bei diesen Worten um mehrere Zentimeter geschrumpft ist. „Dieser Bulle aus dem Ruhrpott war sogar unbewaffnet, und was passiert, er schaltet deine Leute mit den Skistöcken aus, mit den Skistöcken. Ich kann es immer noch nicht glauben.“ Mario schüttelt den Kopf. „Zum Glück habe ich auch noch Dario und sein Team verdeckt hin geschickt. Die haben dann hervorragende Arbeit geleistet und die ganze Schweinerei aufgeräumt, die du da angerichtet hast.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es tut mir leid,“ antwortet Franco weinerlich, „wir wurden von diesem Bullen völlig überrumpelt. Aber ich verspreche dir, beim nächsten Versuch schnappe ich ihn mir, denn nochmals lasse ich mich nicht von dem verarschen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Finden die Kriminalisten heraus, wer Pitt an Lebendige will?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und kommen sie hinter das Geheimnis, wer Pitt schützt?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bekommt Franco eine zweite Chance?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-7728042122170390574?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/7728042122170390574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=7728042122170390574&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/7728042122170390574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/7728042122170390574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/07/noch-mehr-ratsel.html' title='Noch mehr Rätsel'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-4515912193005642870</id><published>2010-07-13T15:34:00.003+02:00</published><updated>2010-07-13T15:39:42.771+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaub mit Hindernissen'/><title type='text'>Fragen über Fragen</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Pitt schluckt den Bissen vom Brötchen mit Marmelade runter und meint dann: “Mit der Bewaffnung von dem Harald hätte der einen kleinen afrikanischen Staat im Alleingang erobern können. Ich frage mich nur, warum der uns so stark bewaffnet gefolgt ist.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kurt und Harry blicken sich fragend an. Harry sagt dann: „Die oder derjenige, der es auf dich abgesehen hat, wollte wohl absolut sicher sein.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die wollten dich nicht nur tot sehen,“ ergänzt Kurt, „die wollten dich regelrecht pulverisieren.“ Gabriela streckt ihren Arm und streichelt über Pitt's Hand.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eigentlich müsste ich mich ja extrem geehrt fühlen über diese immense Aufmerksamkeit durch meinen unbekannten Feind.“ Pitt blickt Gabriela in ihre besorgt blickenden Augen. Es ist schon unfair, denkt er sich, da lerne ich endlich eine wunderbare Frau kennen, die nicht nur wunderschön ist, sondern auch einiges im Kopf hat. Eine Frau, die mich nimmt, wie ich bin. Mit allen Ecken und Kanten. Die akzeptiert, dass mein Job alles andere als ein Zuckerschlecken ist und eine Beziehung immer wieder aufs Neue herausfordert und auf die Probe stellt. Die mir Kraft und Motivation gibt. Bei der ich mich sicher und behütet fühle. Und bei der ich auch schwach sein darf. Und nun bringe ich sie und meine Freunde in allergrösste Gefahr. Bei diesen Gedanken schweifen seine Augen von Gabriela zu Harry und Susi und von dort zu Kurt und Monika. Ein schwerer Kloss legt sich zentnerschwer auf seinen Magen und raubt ihm den Appetit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was denkst du?“ fragt Susi mit leiser Stimme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich mache mir grosse Sorgen um euch,“ antwortet Pitt, „ich habe Angst um euch, weil ich befürchte, dass ihr in feindliches Feuer geratet, das eigentlich für mich bestimmt ist.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Keine Sorge,“ antwortet Kurt, „wir sind alle gross genug, um auf uns aufzupassen.“ Kurt zwinkert Pitt zu.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Pitt nickt langsam. „Aber ihr habt ja selbst gesehen, dass da ausgebuffte Profis am Werk sind und keine dilettantischen Kleinganoven.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Harry hebt den Löffel, an dem noch ein grosses Stück von seinem Frühstücksei hängt. „Du hast recht, aber wir hier sind auch alle Profis, die bei ihrem Job auch wissen, wie es läuft.“ Um seinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen, wedelt er kräftig mit dem Löffel durch die Luft, was zur Folge hat, dass sich das daran klebende Ei spontan dazu entschliesst, sein Seelenheil in der Flucht zu suchen und fliegender weise unter dem Nachbartisch zu verstecken. Mit einem verlegenen Uuuups und der Verfärbung seiner Ohren in ein leuchtendes Rot versucht Harry den Vorfall erfolglos zu kaschieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Freude des Ei's über seine wundersame Rettung währt aber nicht lange. Der Schuh des an dem Tisch sitzenden Frühstückgastes deformiert es zu einer undefinierbaren Masse und befördert es direkt in das Eiweiss-Nirwana.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Zur selben Zeit im Luxusskiort Bormio, am Fusse des majestätischen Stilfserjoch gelegen. Nicht weit von der italienischen Metropole Turin entfernt. Bekannt auch durch die alljährlich stattfindenden Ski Weltcuprennen. In unmittelbarer Nähe der Abfahrtspisten, an einem mit Licht überfluteten Sonnenhang an dem sich die millionenteuren Villen wie Kletten an den Hang klammern, liegt auch die Villa von Mario Carbonara, die aussieht wie eine kleine Alpenfestung. Das ganze riesige Areal wird von einer meterhohen Bruchsteinmauer umgeben, die aus den in der Umgebung liegenden Steinbrüchen geschlagenen Granitsteinen stammen. Die Mauerkrone wird noch zusätzlich durch eine Stacheldrahtverspannung gesichert. Alle fünfzig Meter ist eine Video-Überwachungskamera installiert, die wie ein Metronom regelmässig hin und her schwenkt. Der eigentliche Eingang ins Gelände wird durch ein riesiges schmiedeisernes Tor versperrt. Im Abschlussturm rechts befindet sich die Überwachungs-- und Zugangskontrolle wo allfällige Besucher mit Video- und Röntgentechnik ohne ihr Wissen bis aufs Innerste kontrolliert werden können. Hinter der Steinsäule angebaut befindet sich das Wachhaus, das rund um die Uhr von zwei schwer bewaffneten Männern besetzt ist. Dem aufmerksamen Beobachter entgehen auch die im ganzen Gebiet patrouillierenden Männer nicht, von denen jeder einen Dobermann an der Leine mit sich führt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hinter der langen geschwungenen Einfahrt erhebt sich das Hauptgebäude. Eine wahre Trutzburg mit ihren spitz zulaufenden Türmen, den reich verzierten Erkern und den schräg nach innen laufenden Fensterleibungen, die dem Haus das Aussehen einer mittelalterlichen Festung mit ihren Schiess-Scharten verleiht. Das ganze Gebäude ist mit wundervollen Sgraffito, einer speziellen Stucktechnik aus dem sechzehnten Jahrhundert, bei der Bilder und Ornamente in die obere Putzschicht gekratzt werden, verziert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hinter der riesigen, nach Süden ausgerichteten Fensterfront befindet sich das Büro von Mario Carbonara. Er sitzt hinter einem gewaltigen Schreibtisch aus Mahagoni, der so gross ist, dass problemlos zwei komplette Fussballmannschaften daran hätten gleichzeitig zu Mittag essen können. In einigem Abstand vor dem Tisch steht ein sichtlich verlegener Franco Matteo, die Hände ringend und immer wieder versuchend, ein Lächeln zustande zu bringen, das dann doch jedes Mal noch etwas verkrampfter wirkt als das vorhergehende.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mario Carbonara hat die Fingerspitzen seiner Hände aneinander gelegt und die Ellenbogen auf der riesigen Tischplatte abgestützt. Es wirkt, als ob er seine Nasenspitze auf beiden Zeigefingern balancieren würde. Unter buschigen Brauen blicken seine eisblauen Augen unverwandt auf Franco, dessen Schweissausstoss immer heftiger wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Franco, Franco, Franco,“ sagt Mario unvermittelt, „was soll ich nur davon halten?“ Wie in Zeitlupe lässt er die Arme sinken bis sie flach auf dem Tisch liegen. Er dreht den Kopf, blickt seine beiden Bodyguards an, die dort mit verschränkten Armen an der Seitenwand des Büros stehen, dreht den Kopf wieder zurück und schüttelt ihn unmerklich. Dabei fällt ihm eine graue Strähne seines etwas schütteren Haares auf die Stirn. Mit einer ruhigen Bewegung streicht er sie wieder weg an ihren angestammten Platz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Schmeckt das Frühstück so überhaupt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer sind dieses Spaghettis?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was hat der Franco ausgefressen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-4515912193005642870?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/4515912193005642870/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=4515912193005642870&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4515912193005642870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4515912193005642870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/07/fragen-uber-fragen.html' title='Fragen über Fragen'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-2812917936900943884</id><published>2010-04-10T15:07:00.005+02:00</published><updated>2010-04-12T09:22:01.372+02:00</updated><title type='text'>Beim Frühstück</title><content type='html'>&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Am nächsten Morgen sitzen die beiden Pärchen beim Frühstücksbüffet im Frühstücksraum des Hotels. Das Büffet ist großzügig und bietet viel Abwechslung. Pitt hat sich für ein englisches Frühstück mit gebackenen Bohnen, gebratenen Würstchen und Orangensaft entschieden, die drei anderen ziehen die Variante mit Brötchen, Wurst und Käse vor. Die Stimmung der Freunde ist gedrückt, die Sorge, warum jemand hinter Pitt her ist, lässt keine wirklich gute Stimmung aufkommen.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Harry deutet zum Eingang des Frühstücksraumes. Dort ist Kurt in Begleitung einer ungefähr fünfzigjährigen, ziemlich resolut wirkenden, aber nicht unattraktiven Frau aufgetaucht und schaut sich um. Harry winkt den beiden zu und wenige Sekunden später sind sie an dem Tisch der vier Freunde. "Grüezi mitteinand" sagt Kurt und stellt seine Begleitung als Monika Marty vor. "Monika ist die beste Fachfrau in der Spurensicherung, die wir in der Schweiz und vermutlich in ganz Europa haben!" &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;"Zumindest die beste hier im Raum" dämpft Monika seine Euphorie, greift in eine überdimensionierte Handtasche und holt zwei große, braune Umschläge hervor.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Den einen öffnet sie sofort und knallt Pitt den Inhalt vor der Nase auf den Tisch. &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;" Die Glasscherben stammen von einer Skibrille mit Spezialgläsern. Die Gläser stammen von der Firma Preventosol aus Deutschland und sind speziell beschichtet. Die filtern UV-A und UB-B-Licht und wirken polarisierend. Diese Gläser werden in extrem teure Skibrillen eingebaut. Das ist dann sozusagen eine Skisonnenbrille, die nicht nur die Augen schont, sondern auch fast jeden Lichtreflex und fast jede Spiegelung von Fenstern oder Wasserflächen wegnimmt. Auch das Glitzern des Schnees ist mit diesen Brillen nicht zu sehen." &lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Pitt schaut die Frau an und fragt:"Gut, jetzt wissen wir, dass die Typen sich teure Brillen leisten können, aber was hat das mit den Verfolgern zu tun?"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;"Sagen Sie, Herr Brett, sind sie so begriffsstutzig, wie sie tun? Das sind Brillen gewesen, mit denen diese Typen sie gar nicht hätten verfehlen können. Die haben vermutlich auf Sie gewartet und wollten Sie abfangen und entführen. Die Brillen sind Profiausstattung. Hätten die es auf Ihr Leben abgesehen, wären Sie jetzt nicht mehr hier. Hätte man es darauf abgesehen, sie umzubringen, dann hätte ein Pistolen- oder Gewehrschütze Sie immer sehen können, selbst hinter einem spiegelnden Fenster oder bei tiefstehender Sonne im glitzernden Schnee. Herr Brett, Sie sollten darauf achten, dass Sie nicht mehr alleine unterwegs sind!"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Pitt beginnt zu grübeln. Irgendjemandem muß er so auf die Füsse getreten haben, dass dieser Jemand sich an ihm rächen will. Dass jemand ide Duisburger Polizei erpressen will, erscheint ihm unwahrscheinlich. Ein ehemaliger Freund von Gabi vielleicht? Nein, das kann es nicht sein, Gabi ist schon viel zu lange in Duisburg, sie ist in quasi in Duisburg aufgewachsen. Und dass eine ehemaliger Freund extra in die Schweiz mitreist, um Pitt zu entführen? Das erscheint Pitt unsinnig.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Es muss also etwas mit Pitts Job als Polizist zu tun haben und vermutlich mit einem Fall, bei dem Pitt etwas herausgefunden hat, was für den Auftraggeber der von Pitt getöteten Beinahe-Entführern sehr gefährlich sein könnte. Nur - was kann das sein?&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Monika öffnet den zweiten Umschlag. " Und das hier sollte ich Ihnen von unserem Leichenfledderer aus der Gerichtmedizin mitbringen"&amp;nbsp; Sie legt Pitt einen Obduktionsbericht vor. "Der Tote aus dem schwarzen Porsche kommt aus Ihrem Land, Herr Brett. Er ist zwar nicht aus Duisburg, aber ich glaube, Oberhausen ist nicht alluzuweit von Duisburg weg, oder? Harald Hartwig heisst der Tote, ist ca. vierzig jahre alt und ging keiner geregelten Tätigkeit nach. Trotzdem ging es ihm finanziell nicht schlecht und er stand im Verdacht, an einigen krummen Geschäften wie Raub und Erpressung beteiligt gewesen zu sein. Er wird auch mit einigen ungeklärten Todesfällen in Verbindung gebracht.&amp;nbsp; Ja, Amtshilfe der Duisburger Kollegen geht auch, wenn Sie nicht zuhause sind, Herr Brett. Ihre Kollegen lassen Sie übrigens schön grüßen"&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Kurt hat noch ein paar Informationen über den Porsche. Es ist ein Mietwagen von einer Düsseldorfer Autovermietung für Nobelmarken, dort bekommt man ohne guten Leumund und ohne Gold- oder Platinkreditkarte noch nicht einmal ein Fahrrad ausgeliehen. Der Wagen wurde an dem Tag ausgeliehen, als Harry,Susi, Gabi und Pitt sich auf den Weg in die Schweiz gemacht haben.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;In dem Wagen haben die Mitarbeiter der Spurensicherung einen Umschlag mit einigen Fotos von Pitt und Gabi gefunden, auf denen jeweils das Gesicht von Pitt mit einer Art Fadenkreuz eingekreist war. Im Handschuhfach lag eine geladene Walther P99, Kaliber 45 und im Kofferraum lagen noch eine 9 mm-Maschinenpistole vom israelischen Fabrikat UZI und ein Präzisionsgewehr vom Typ G22 im Kaliber 7,62 x 67 .300 Winchester Magnum. Passende Munition für die beiden Waffen lag kartonweise in der Mulde für das Reserverad.&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;"Ich weis nicht, wem sie auf den Schwanz getreten haben, Herr Brett" sagt Monika. "Aber ich denke, dass Sie wirklich in großer Gefahr sind. Mit dem G22 und dieser Munition kann man Sie auf über einen halben Kilometer Entfernung mit tödlicher Sicherheit von den Skier holen".....&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Wer will etwas von Pitt?&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Ist auch Gabi in Gefahr?&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;" /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Hat Monika schon gefrühstückt?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-2812917936900943884?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/2812917936900943884/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=2812917936900943884&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2812917936900943884'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2812917936900943884'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/04/beim-fruhstuck.html' title='Beim Frühstück'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-3906301508134419306</id><published>2010-03-15T15:28:00.003+01:00</published><updated>2010-03-16T19:51:13.168+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaib mit Hindernissen'/><title type='text'>Auf den Knien im Schnee</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Pitt starrt verwundert auf die Stelle, auf der eigentlich der von ihm getötete Angreifer liegen müsste.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und du bist sicher, dass du das alles nicht nur geträumt hast,“ fragt ihn Harry verwundert, „man sieht ja nicht einmal Abdrücke oder so.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was soll das?“ blafft Pitt zurück. „Ich habe zwar zwei Bier im Kopf, aber das heisst nicht, dass ich schon besoffen bin.“ Ungläubig dreht er sich um die eigene Achse und sucht mit zusammen gekniffenen Augen verzweifelt die weisse Schneedecke ab. „Genau hier war es. Genau hier hat der Typ gelegen.“ Er hebt hilflos die Hände. „Ich kann mir das Ganze nicht erklären. Wohin ist der Typ bloss so schnell verschwunden?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und wer danach noch die Zeit hatte, so gut aufzuräumen, dass man nicht einen Tropfen Blut entdeckt,“ sagt Kurt, der mittlerweile auf Händen und Knien durch den Schnee rutscht, um eventuelle kleinste Spuren nicht zu übersehen. Gabi, Susi und Harry machen es ihm nach und beginnen damit, den Boden systematisch abzusuchen. In der Hoffnung, dass die Attentäter irgend etwas übersehen haben. Denn mit den winzigen Glassplittern, die hier im Schnee liegen, lässt sich spurentechnisch überhaupt nichts anfangen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Danke, dass ihr mir glaubt,“ sagt Pitt etwas resigniert. „Seit wir hier in St. Moritz sind, habe ich das Gefühl, dass hier irgend etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.“ Er blickt den Hang hinauf, zu der Stelle, an der die ganze Verfolgungsjagd begonnen hat und schüttelt den Kopf. „Unglaublich, zwei Tote stehen auf, machen hinter sich sauber und verdünnisieren sich dann, ohne eine Spur zu hinterlassen. Ich drehe gleich durch und könnte....“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Deine Aussage stimmt so nicht ganz,“ unterbricht ihn Gabriela, deren Blick konzentriert auf den Schnee vor ihr gerichtet, „wenn mich nicht alles täuscht, ist das eine Scherbe, die da hochkant ein wenig aus dem Schnee schaut.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wo?“ schreit Pitt und sinkt sofort neben Gabriela in die Knie. Sie zeigt mit dem ausgestreckten Arm vor sich und da sieht Pitt etwas im Sonnenlicht funkeln. „Klasse,“ schreit er aufgeregt und durchsucht alle Taschen seines Skianzuges nach einem Behältnis. „Hat jemand von euch zufällig einen Beutel oder so was ähnliches dabei?“ fragt er um sich blickend seine Partner.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich war nicht darauf vorbereitet, in den nächsten Fall zu stolpern, sonst hätte ich dem Spurensicherer in der Tiefgarage seinen Koffer geklaut und zum Skifahren mitgenommen,“ entgegnet Kurt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du mich auch,“ antwortet Pitt, „wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich gar nicht erst hier hoch gekommen.. Oder zumindest nicht ohne schwere Waffen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;He ihr beiden,“ geht Susi dazwischen. Sie zieht mit der linken Hand eine Packung Papiertaschentücher aus dem Skianzug. „Wenn das leer ist, geht das dann auch?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Du bist ein genialer Engel,“ grinst Harry Susi an und küsst sie auf die Wange. Nachdem Susi die Taschentücher in ihre Tasche zurück gestopft hat gibt sie Pitt den nun leeren Beutel. Der nimmt ihn vorsichtig mit der rechten Hand, stülpt ihn langsam über die Scherbe, zieht sie vorsichtig aus dem Schnee und wickelt sie dann behutsam mit der Hülle ein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das ist sicher ein Teil der Brille, die ich durchstossen habe, denn die Farbe ist identisch. Ziemlich dunkel und verspiegelt.“ Pitt ist die Erleichterung darüber förmlich anzusehen, dass doch noch ein allfälliges Beweisstück sicher gestellt werden konnte. Kurt tritt nahe an Pitt und reicht ihm die Hand um ihm wieder auf die Füsse zu helfen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Welches sind deine Skistöcke?“ fragt er dabei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die dort,“ antwortet Pitt und zeigt auf ein Paar rot-weiss gestreifte, „warum?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ich habe einen kleinen Hoffnungsschimmer,“ gibt Kurt rätselhaft zurück und setzt sich zu den Stöcken in Bewegung. Dort angekommen, zieht er beide aus dem Schnee, dreht sie um und betrachtet eingehend die Spitzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Was macht er denn da?“ fragt Gabriela Harry.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenn ich mich jetzt nicht völlig täusche, schaut er, ob er an den Spitzen noch Blutspuren findet. Denn wenn Pitt dem Gegner die Stöcke in den Hals gerammt hat, dann muss jede Menge Blut geflossen sein. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering, da Pitt die Stöcke noch zum herunter fahren benutzt hat. Und hier sind sie ja auch wieder im Schnee gesteckt.“ Harry zieht die Schultern hoch und macht dabei mit den Händen wiegende Bewegungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bingo, sagt Kurt ganz leise zwischen den Zähnen hindurch. „Glück muss man haben.“ er dreht sich um und hält Pitt den einen Stock vor das Gesicht. Er deutet mit dem Zeigefinger auf eine Stelle unterhalb des Plastiktellers. „Siehst du auch, was ich sehe,“ fragt er Pitt. Nach einem kurzen Moment angespannter Ruhe erstrahlt ein seliges Lächeln in Pitts Gesicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und wie ich das sehe,“ sagt er triumphierend, „Blut. Nicht viel, aber für eine Blutgruppen- und DNA-Bestimmung sollte es reichen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Kurt nickt. „Eventuell finden wir in den Datenbanken von Interpol etwas über diese aggressiven Pistenrowdys.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit äusserster Vorsicht fahren die fünf runter an die Talstation, wo Kurt beim Eingang sofort einen grossen Plastiksack organisiert in den er den Stock mit dem Blut behutsam einwickelt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;So, nun müssen der Stock und natürlich auch die Scherbe zur Spurensicherung, und zwar so schnell wie möglich,“ meint Harry.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und ich weiss auch schon, zu wem,“ antwortet Kurt, „ich organisiere einen Kurier der das Zeug sofort nach Zürich bringt.“ Ein schelmisches Grinsen macht sich auf Kurts Gesicht breit. „Und zwar an meine liebe Freundin, Monika Marty. Die hat sicher Freude, wenn sie ein Paket von mir bekommt.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Soso,“ meint Pitt, „eine Busenfreundin von dir?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nein, du, sie ist doch ein wenig zu alt für mich, oder ich zu jung für sie,“ entgegnet Kurt, „aber in der Spurensicherung ist sie mit Abstand das Beste, was die Schweiz zu bieten hat. Wenn uns das Blut oder die Scherbe etwas zu erzählen haben, die Monika kitzelt das aus den Dingen raus, wie auch immer sie das anstellt. Auf sie kann ich mich hundertprozentig verlassen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gut, dann machen wir das so,“ antwortet Pitt, „und von nun machen wir alles gemeinsam. Denn ich glaube nicht, dass die Typen nach diesem Rückschlag einfach aufgeben. Die werden sicher weiterhin versuchen, mich in die Finger zu bekommen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wann kommt der nächste Angriff?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Hat Monika Marty Freude am Paket von Kurt?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-3906301508134419306?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/3906301508134419306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=3906301508134419306&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3906301508134419306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3906301508134419306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/03/auf-den-kien-im-schnee.html' title='Auf den Knien im Schnee'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-4480408875514700948</id><published>2010-03-08T07:20:00.000+01:00</published><updated>2010-03-08T07:20:58.783+01:00</updated><title type='text'>Auf der Piste</title><content type='html'>Irgendwie hab ich das Gefühl, das hier hängt mit dem Typen zusammen, den ich am Buffet gesehen habe. Irgendwo hab ich den schon mal gesehen, sagt Pitt. Ich komm schon noch drauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leute, sagt Kurt, geht jetzt mal auf die Piste, im Moment könnt ihr mir ja doch nicht helfen. Seit mal um 13 Uhr am Hauptlift, vieleicht kann ich ja dann doch noch etwas mitfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok sagt Harry, dann werden wir mal losziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier Freunde gehen zur Seilbahn, steigen ein und lassen sich nach oben bringen. An der ersten Station will Gaby schon aussteigen, weil sie erst mal den leichten Teil der Abfahrt zum warmmachen nutzen will. Harry und seine Angebetete steigen mit aus, währen Pitt bis ganz nach oben will. Wir treffen uns im Tal sagt er und gibt seiner Gaby einen fetten Kuss. Oben angekommen steigt er aus und schnallt seine Bretter an. Erst langsam, dann immer schneller werden seine Schwünge. Er genießt die Ruhe, denn er ist fast allein auf der Piste. An einem Steilhang rast er hinunter und weiter in eine Schneise. Aber während Pitt die Bäume hinter sich läßt und in freies Gelände kommt, tauchen zwei Skiläufer aus einm Tannenwäldchen auf.&lt;br /&gt;Sie folgen ihm in einem Abstand von gut hundert Metern, wobei sie sich rechts und lings von seiner Spur halten. Pitt behä#lt eine gleichmäßige Geschwindigkeit bei und vollführt kure Schwünge, so daß seine Verfolger neben ihm genug Paltz haben. Aber sie überholen ihn nicht, sondern nehmen ihn in die Zange. Pitt zieht rüber and den Rand der Piste. Seine Begleiter bremsen wie Eishockeyspieler. Einer über Pitt und einer unterhalb von ihm.&lt;br /&gt;Die Männer starren Pitt wortlos an. Schönen guten Morgen wünscht der Eine freundlich. Sie sind doch Mister Pitt? Pitt nickt und fragt sich was das soll. Greadezu gemütlich rammen der Eine seine Stöcke in den Schnee und zieht eine Walther PPK hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das muß ein Irrtum sein sagt Pitt. Die Beiden lachen und sagen, denk mal nach Mister Pitt, wir standen bei Ihnen an der Bar. Und jetzt mach keinen Ärger und komm mit. Was wollen sie fragt Pitt. Ich will, daß sie den Mund halten und nur das tust, was ich sage. Pitt bleibt ruhig und fragt, wo bringt ihr mich hin? Wir bringen sie nirgendwo hin, wir liefern sie ab. Betrachten sie uns einfach als Paketservice von UPS. Es ist nichts Persönliches, alles rein geschäftlich. Los jetzt und immer schön langsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitt fährt einen weiten Bogen, aber anstatt den Hang zu queren, dreht ersich um hundertachtzig Grad, so daß er berauf blickt. Sein Begleiter merkt es viel zu spät. Pitt stemmt den Talski in den Schnee, packt seinen rechten Skistock mit beiden Händen und stößt dem Mann die Stahlspitze oberhalb des Rollkragens in den weichen Teil des Halses. Der Mann gibt ein feuchtes Grugeln von sich und stürzt zu Boden. Der führende Mann blickt über die Schulter. Pitt reißt seine improvisierte Lanze zurück und stürzt sich die Piste hinunter. Er rammt seine Ellbogen gegen die Wange des 2. Mannes und bringt ihn daruch aus dem Gleichgewicht. Pitt rast den Hang hinunter als er auch schon das Summen von Kugeln, die ihn knapp verfehlen hört. Doch schon 2 Sekunden später ist er aus der Schußlinie. Der Mann überholt ihn stürzt aber und verschafft Pitt wichtige Zeit. Während der Mann aufsteht, rast Pitt genau auf ihn zu. Der Mann versucht hektisch seine Waffe zu ziehen, aber da ist Pitt auch schon bei ihm und stößt im beide Skistöcke ins Gesicht. Die Skibrille zersplittert und der Mann stürzt den Abhang hinunter und landet in einem kleinen Wäldchen. Pitt fährt zu ihm hin und sieht, daß er tot ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam fährt er zum Tal und überlegt was die beiden von ihm wollten. Immer mehr verdichtet sich der Gedanke, daß der Mann, der ihm am Buffet begegnet ist, in der Sache verwickelt ist. Toller Skiurlaub denkt er, kaum ein paar Stunden hier und schon 3 Tote.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unten an der Seilbahn angekommen sieht er seine 3 Freunde, fährt zu ihnen hin und schildert ihnen sein Erlebnis. Plötzlich steht auch Kurt in voller Skiausrüstung bei ihnen und grinst sie an. Alles erledigt sagt er, wir können jetzt losfahren. Alle steigen in die Gondel und Pitt erzählt seine Geschichte noch einmal. Oben angekommen, steigen sie flugs aus und Pitt fährt voraus zu der Stelle des ersten Toten. Aber zu seinem Erstaunen liegt da keiner mehr. Der war tot, toter gehts nicht, wie ist der bloß weggekommen? Auch in dem Wäldchen ist keiner zu sehen, nur ein paar Splitter einer Skibrille liegen noch im Schnee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer waren diese Männer?&lt;br /&gt;Wer hat die Leichen entfernt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-4480408875514700948?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/4480408875514700948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=4480408875514700948&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4480408875514700948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4480408875514700948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/03/auf-der-piste.html' title='Auf der Piste'/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-2563989305249494843</id><published>2010-02-07T10:44:00.000+01:00</published><updated>2010-02-07T10:44:48.700+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaib mit Hindernissen'/><title type='text'>Ein Profijob</title><content type='html'>E&lt;b style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;s wird ein gemütlicher Abend. Die beiden Pärchen und Kurt geniessen den Abend im Restaurant und genehmigen sich anschließend an der Bar noch einen Drink. "Es ist schon verlockend, wenn man nur seine Zimmernummer nennen braucht und mit den Bezahlen erstmal nichts am Hut hat:" Pitt grinst und unterschreibt die Rechnung an der Bar.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Dann löst sich die kleine Gruppe auf, Susi und Harry verschwinden auf ihr Zimmer und nachdem Kurt sich verabschiedet hat, machen Gaby und Pitt das gleiche. Im Zimmer angekommen legt Pitt seine Jacke ab. "Sag mal," fragt Gaby,"Hast Du Dir in der Bar die Tasche ausgerissen?" Sie zeigt auf die rechte Innenseite der Jacke. Dort ist eine Innentasche, vielmehr es war dort einen Innentasche. Jetzt ist dort ein Loch, ein sauberer, glatter Schnitt. "Verdammt nochmal, wo ist meine Geldbörse?" Pitt ist auf einmal wieder völlig nüchtern. Irgendjemand hat ihm im Laufe des Abends seine Jacke aufgeschnitten und seine Geldbörse gestohlen. Ihm, den schärfsten Bullen Duisburgs, ihm, der die Bande um Schreiner und Moser gesprengt hat, dem Schrecken der Duisburger Unterwelt."Gaby, ich habe mich wie ein Anfänger - nein, wie ein Dorftrottel beklauen lassen und habe es nicht gemerkt!" - "Ach, Pitt, ich habe Dich trotzdem lieb........"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Pitt rekapituliert. Beim Eintreffen an der Rezeption hat er sich ausweisen müssen und seinen Personalausweis hebt er in seiner Geldbörse auf. Da hat er sie noch gehabt. Später, beim Umziehen auf seinem Zimmer, da hat er sie auf das Sideboard im Zimmer gelegt und nach dem Umziehen wieder in die Jackentasche gesteckt. Da war sie also auch noch da. Es bleiben also nur die Bar und das Hotelrestaurant. In der Bar war nichts besonderes, da kann nichts passiert sein. Also bleibt das Hotelrestaurant. Und da fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. Der Typ, der ihn am Büffet angerempelt hat - völlig grundlos, es war genug Platz um solche Rempeleien zu vermeiden. Der Typ vom Büffet kam ihm sowieso seltsam bekannt vor, irgendwo hat Pitt den schon mal gesehen. Nur wo soll er ihn einordnen? Pitt grübelt und grübelt und kommt nicht darauf, wo er den Typen herkennt. &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Es klopft an der Tür. Gaby öffnet. Draussen stehen Harry und seine Susi, in voller Skimontur. Harry hat sich vor dem Urlaub extra einen neuen, weissen Skianzug gekauft, mit grünen Strefen an den Seiten. Den Helm, den er noch unter dem Arm trägt, scheint es sich in der Fahrbereitschaft der Duisburger Motorradpolizei beschafft zu haben. Es ist ein Integralhelm auf dem hinten auch noch in großen, schwarzen Buchstaben "POLIZEI" steht.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;"Mann, Kerl, das ist doch peinlich......." Pitt schüttelt den Kopf, aber Harry meint, dass er den Helm noch von früher habe und mit einem Kommissargehalt kann man halt nicht so große Sprünge machen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Die beiden betreten das Zimmer und in dem Augenblick kommt Gaby aus dem Bad. Auch sie ist pistenfertig. In dem hautengen Skianzug kommt ihre tolle Figur richtig zur Geltung, besonders, weil der Anzughersteller sich bei der Farbgebung an einem Tigerfell orientiert zu haben scheint.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Zehn Minuten später ist auch Pitt soweit. Die vier Freunde machen sich auf den Weg zum Lift und erreichen wenige Augenblicke später die Hotellobby. Dort werden sie von Kurt empfangen. Wider erwarten ist Kurt in normaler Straßenkleidung und schaut sehr ernst. " Was ist los? Kannst Du etwa nicht Skifahren oder hast Du Angst Dich zu blamieren?" Pitt lächelt Kurt an und erntet nur ein müdes Grinsen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;"Pitt, Harry, kommt mal mit!" Ohne zu Fragen setzen sich die beiden in Bewegung und folgen Kurt zum Treppenhaus des Hotels. Kurt geht die zwei Etagen herunter zur Tiefgarage voraus und die beiden Duisburger folgen ihm. Kurt führt Pitt und Harry zu einem schwarzen Porsche Cayenne, der von Schweizer Polizisten umringt ist. Pitt erkennt ein Spurensicherungsteam und ein bärtiger Mann mittleren Alters in Zivil kommt auf Kurt zu. Kurt stellt den Mann als Dr. Schümli vor, der für hier zuständige Gerichtsmediziner.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;"Exitus! Zwei Schüsse durch die Windschutzscheibe in die Brust und zur Sicherheit ein dritter Schuß, der allerdings durch die Seitenscheibe in die Schläfe. Eine richtige Hinrichtung, wenn ihr mich fragt. Da waren Profis am Werk!"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Wer ist der Tote?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Wem gehört der Porsche?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Wird der Designer von Gabys Skianzug eingesperrt?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-2563989305249494843?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/2563989305249494843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=2563989305249494843&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2563989305249494843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2563989305249494843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/02/ein-profijob.html' title='Ein Profijob'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-3956267159568832469</id><published>2010-01-31T18:57:00.004+01:00</published><updated>2010-02-08T18:33:10.284+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skiurlaib mit Hindernissen'/><title type='text'></title><content type='html'>Er verschluckt das Wort, was er eigentlich sagen möchte und begrüßt Kurt sehr herzlich mit einer Umarmung und festem Schulterklopfen.  "Was haben die beiden denn da vor mir verheimlicht?" Mit einem Kopfschütteln stellt er sich zu den anderen an den Tresen und sie bestellen erst einmal ihre Getränke. Die Hotelbar ist noch nicht gut besucht, wahrscheinlich kommen die anderen Gäste erst noch. Ausgelassen prosten sie sich zu und verfallen in ein lockeres Gespräch. Die Themen wechseln noch von Erinnerungen und gemeinsamen Erlebnissen, bis zu Politik und der Finanzkrise. Die leise Musik im Hintergrund und die Drinks tragen dazu bei die allgemeine Stimmung zu lockern.&lt;br /&gt;Gaby und Susi kommen aber auf andere Themen und stellen sich etwas mehr abseits um die Männergespräche nicht durch Frauengespräche zu stören. Gaby erzählt Susi, dass sie mit Pitt sehr glücklich ist und wie harmonisch und aufregend ihr Leben geworden ist. Sie will ihr Studium fertig machen und hat sich auch schon nach einem möglichen Arbeitsplatz umgeschaut. Dieser hat sich nicht in der Nähe ihrer Wohnung finden lassen und beide überlegen noch ob es zu einem Umzug kommen wird oder ob sich eine andere Möglichkeit ergibt. Ihr Studium ist schon in sechs Monaten beendet. Es wird ein hervorragender Abschluss werden und sie träumt davon in ihrer eigenen Praxis zu arbeiten. Alle sind so in die Gespräche vertieft, dass sie nicht bemerkt haben, dass sich die Bar merklich gefüllt hat und auch die Sitzgelegenheiten nun alle bestzt sind. Die Musik ist ein wenig lauter geworden. Susi schaut sich um und bemerkt, dass sich die anderen Gäste in Abendgarderobe befinden. Erst jetzt fällt ihr auf, dass sie sich in einer auf das feinste ausgestatteten Bar befindet. Die Sitzpolster sind in einem dezenten beige gehalten, mit kleiner Goldbordüre. Kleine Sitzflächen und doch gemütlich. Das Holz der Verkleidungen ist hell und hat dezente Maserung, es passt hervorragend zu den Glastischchen auf den Messingfüssen.  Mit der Dekoration hat man auch gespart, stattdessen hängen moderne Bilder in dezenten Rahmen an den Seiten der Sitznischen. Die gesamte Theke ist in einem Oval gebaut inmitten des großen Raumes und mit nunmehr 4 Mitarbeitern bestückt, die für die Gäste fast jeden Wunsch erfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hat auch Harry entdeckt, dass die Frauen etws abseits stehen und macht auf sich aufmerksam, indem er zuerst sein Gespräch beendet, sich abrupt suchend umschaut und dann laut nach seiner Susi ruft. Peinliche Stille erntet er und alles schaut ihn an, auch Susi ist ganz still und hebt kurz die Hand, zum Zeichen und kommt auf ihn zu. Gaby muss auch lachen und bricht damit das Schweigen um sie herum. Die anderen Gäste lachen nicht, sie schauen die Gruppe nur von oben bis unten an und drehen sich wieder weg. "So, was meint ihr" fragtPitt "haben die Damen ein kleines Hungerloch und könnten wir vielleich dabei weiter erzählen? Lass uns hier im Hotelrestaurant etwas essen, hier gibt es ein reichliches Buffet oder man kann auch von der Karte bestellen." Alle sind damit einverstanden und trinken noch gemütlich ihre Gläser leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beiden Mädels verschwinden noch zur Toilette. Sie sind überrascht in welche "Halle " sie eintreten. Sogar die leise Musik aus der Bar kann hier über Lautsprecher gehört werden. Die Wände und der Fußboden sind aus weißem glänzenden Marmor, die Armaturen schimmern wie geputzt aus Messing, die Spiegel sind so groß das man sich von oben bis unten betrachen kann, Es gibt Deodorant, Haarspray,  diverse Toilettenartikel für Frauen zu freien Verfügung und eine etwas rundliche aber sehr saubere und gutaussehende Frau die alles sauber und in Odnung hält. "Ich möchte wetten, dass wenn mir jetzt die Naht aufreißt, dann hat sie noch Nähzeug und kann mir die Naht wieder zunähen" flüstert Susi aus der Toilette nebenan und beide kichern leise.&lt;br /&gt;Sie waschen sich noch die Hände, werfen einen kontrollierenden Blick in den Spiegel, schminken sich die Lippen nach und verlassen die Örtlichkeit. Schmunzeld gehen sie auf die wartenden Herren zu und flöten "wir können nun "-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Orientierungsschwierigkeiten finden sie das Restaurant, welches sich im unteren Geschoss des Hotels befindet und dort schon viele Gäste Platz genommen haben.  Sie werden gemustert als sie den Raum betreten und auch gleich von einem Oberkellner begrüßt. Dieser füht sie an einen Tisch und rückt den Damen die Stühle zurecht. Sie bestellen die Getränke, diesmal keinen Alkohol und wollen sich am Buffet ihre Speisen holen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auswahl ist groß und reichhaltig. Die Wahl fällt nicht leicht. Pitt überlegt zeimlich lange und geht ganz langsam um mit Ruhe auszuwählen. Die anderen haben sich schon mit kleinen Häppchen auf dem Teller zum Tisch zurückbewegt. Plötzlich wird Pitt als er einen kleinen Schritt zurückmacht angerempelt, obwohl der Platz ausreichend ist. Der Mann entschuldigt sich bei Pitt. Es scheint ihm peinlich zu sein und Pitt betont es sei nichts passiert, doch der Mann ist schon weg. Wie vom Erdboden verschwunden. Pitt glaubte für einen Moment lang das Gesicht dieses Mannes schon einmal gesehen zu haben und ihn zu kennen. Doch es fiel ihm nicht ein und schließlich glaubt er das er sich irren muß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Alle Augen warten auf dich" sagt Kurt und freut sich nun darauf endlich seine Auswahl vom Buffet zu kosten. Während sie genüßlich essen, erzählt Pitt von seinem kleinen Erlebnis. "Ich kenne diesen Mann, ich weiß nur noch nicht woher. Es fällt mir im Moment nicht ein, aber ich denke darüber nach." "Du solltest hier nicht über solche Banalitäten nachdenken, das war doch nur ein Versehen und schließlich hat sich der Mann ja auch entschuldigt" gibt Harry zu bedenken. "Genau" meint Kurt "lass uns die Zeit hier anders nutzen und lass das Grübeln sein".&lt;br /&gt;"Ja", aber warum ist er so schnell verschwunden und hat sich nicht mehr bedient, außerdem war in seinem Gresicht so eine Art Überraschung zu lesen und ich frage mich nun mal was das sollte. Schließlich war auch noch genug Platz da, es brauchte nicht zu diesem Zusammenstoß zu kommen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer war der Mann?&lt;br /&gt;War es Zufall oder Absicht?&lt;br /&gt;Sind alle ausreichend und angemessen gekleidet?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-3956267159568832469?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/3956267159568832469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=3956267159568832469&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3956267159568832469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3956267159568832469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/01/er-verschluckt-das-wort-was-er.html' title=''/><author><name>Haselnuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16773401700135479600</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp1.blogger.com/_l8ncEV2B3qM/SEqe39vSEjI/AAAAAAAAAAU/S3VfPjI9dOc/S220/IMG_3358.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-868675536624319672</id><published>2010-01-24T10:50:00.001+01:00</published><updated>2010-01-24T10:51:23.955+01:00</updated><title type='text'>Ankunft in St. Moritz</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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 &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Weil du eine Vignette kaufen musst,“ antwortet Pitt lehrmeisterlich, „oder willst du den Rest der Strecke alles&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Überland fahren?“ Natürlich will das Harry auch nicht und ordnet sich hinter der Schlange der wartenden Autos ein. Nach zehn Minuten hat er die Spitze erreicht, zahlt die vierzig Franken und nimmt die Autobahnvignette entgegen. Mit Widerwillen pappt er den Kleber hinter den nagelneuen Rückspiegel an die nagelneue Windschutzscheibe seines nagelneuen Kombis.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„So, und jetzt mit Vollgas in Richtung Graubünden,“ sagt Harry mit einem Grinsen und beschleunigt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Das mit dem Vollgas kannst du gleich vergessen,“ meint Pitt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Warum denn das?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Weil hier in der Schweiz eine Geschwindigkeitsbeschränkung herrscht. Du darfst nur maximal hundertzwanzig fahren.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Im Ernst,“ fragt Harry ungläubig, „überall?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Nein.“ antwortet Pitt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Nicht überall, Es gibt auch Strecken, da darf man nur hundert oder sogar achtzig fahren.“ Harrys Gesicht wird lang und länger.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Und dafür zahlt man auch noch,“ sagt er resigniert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Nach knapp zweieinhalb Stunden erreichen sie die Ausfahrt Landquart wo sie die Autobahn verlassen und in Richtung Prättigau fahren. Fünfzig Minuten später fahren sie über die Umfahrungsstrecke bei Klosters zum Autoverlad Vereina-Tunnel. Auf der anderen Seite im Engadin angekommen setzen sie die Fahrt in Richtung St. Moritz durch die herbe Bündner Bergwelt fort. Vorbei an La Punt-Chamues-ch das am Fusse des grossen Albula-Passes liegt und Samedan, das den höchstgelegenen Flugplatz von Europa beherbergt, fahren sie durch eine Talenge, hinter der sich das auf 1822 Metern über Meer liegende St. Moritz im schönsten Sonnenschein zeigt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Hier also geben sich die Reichen und Schönen ein Stelldichein,“ meldet sich Gabriela von der Rückbank her zu Wort. Am gleich neben der Strasse liegenden Seeweg sieht man auch diverse Frauen jeglicher Couleur in dicken Pelzmänteln und Untertassen grossen Sonnenbrillen flanieren und ihren teuren Schmuck und den kleinen Hund, Marke Edelratte, an der frischen Luft spazieren tragen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Nach wenigen Minuten hält Harry den Kombi vor dem Eingang des Hotels Padrutt's Palace Hotel. Alle drei steigen mit grossen, staunenden Augen aus dem Wagen und betrachten das Gebäude ungläubig.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Bist du sicher, dass wir hier richtig sind,“ fragt Harry erstaunt, „das ist ja ein kolossaler Luxustempel.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Ganz sicher,“ erwidert Pitt, „der neue Bürgermeister und die Stadt Duisburg lassen sich nicht lumpen.“ Er pfeift anerkennend durch die Zähne. „Weil wir den letzten Fall so souverän gelöst haben, werden uns diese Ferien bezahlt.“ Aber auch Pitt ist von der Grosszügigkeit überrumpelt. „Dass wir aber in solch einem Luxusbunker nächtigen dürfen überrascht auch mich.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Ein livrierter Page eilt mit einem Koffertrolley aus dem Eingang des Hotels und fragt Harry nach dem Gepäck. Dieser öffnet die Heckklappe und der Hotelboy beginnt gleich damit, die Koffer auszuladen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Die Schachtel auch?“ fragt er. Pitt eilt herbei und nickt. Unter seinem wachsamen Blick wird das Behältnis auf die Koffer gestellt und verschwindet kurz darauf mit dem Pagen im Eingang des Hotels. Zur gleichen Zeit verlangt ein anderer Page den Wagenschlüssel von Harry und fährt den Kombi in das hoteleigene Parkhaus. Unterdessen werden die drei von den ein- und ausgehenden Hotelgästen beim Vorbeigehen abschätzig von oben bis unten gemustert. Denn sie entsprechen in ihrer normalen Freizeitbekleidung überhaupt nicht dem sonst typischen Hotelgast. Ich trage vielleicht nicht luxuriöse Kleidung, dafür ist mein Gesicht natürlich hübsch und nicht von irgendwelchen Schönheitschirurgen zu toten Masken geliftet worden, denkt sich Gabriela.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Pitt Brett ist mein Name,“ sagt er seinem Gegenüber an der Rezeption, einem distinguiert wirkenden, etwas herablassenden Concierge, der dann blasiert antwortet: „Herr Brett“...Pause....“Ah, ja.“...Pause...“Ich sehe, sie reisen zu viert.“...Pause...“Darf ich sie höflich bitten, die Anmeldung auszufüllen?“ und schiebt Pitt ein Formular in einer Ledermappe über den Tresen, dazu einen Füller, der wahrscheinlich knapp eine vierstellige Zahl gekostet hat. Pitt beginnt mit dem Ausfüllen, als ihm plötzlich eine Frage durch den Kopf geht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Wieso vier? Wir sind nur zu dritt,“ sagt er zum Concierge.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Ich zähle wohl nicht, wie?“ sagt eine weibliche Stimme links hinter ihm. Er dreht sich um und sieht Susi breit grinsend eng umarmt mit Harry, der auch sein breitestes Grinsen aufgesetzt hat.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Überraschung!“ schreien die beiden zusammen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Ihr seid doch Idioten, mich so zu erschrecken,“ schreit Pitt amüsiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Selber Idiot,“ neckt ihn Susi. Es folgen Umarmungen und Küsse zur Begrüssung mit lautstarken und deftigen Sprüchen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Der Concierge verdreht verzweifelt die Augen zur Decke und wundert sich, was dieser Pöbel hier in diesem, seinen, Hotel zu suchen hat, und er versucht krampfhaft, seine Contenance zu wahren. Er ist froh, kann er diese Personen der Obhut eines Pagen übergeben, der die vier zu ihren Zimmern führt. Auf dem Weg dorthin überlegt Pitt fieberhaft, wieviel und ob überhaupt ein Trinkgeld für den Pagen üblich ist. Nachdem sie ihre Räumlichkeiten gezeigt bekommen haben, drückt Pitt dem Pagen einen Fünfeuroschein in die Hand. Der bedankt sich und zeigt ein Grinsen das deutlich mitteilt, dass er sonst einiges mehr an finanzieller Zuneigung gewöhnt ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Treffen wir uns in dreissig Minuten unten an der Bar?“ fragt Pitt Harry, der bejahend nickt. Danach ziehen sich die beiden Paare in ihre für die nächsten zwei Wochen gehörende Wohnungen zurück. Auch die Unterkunft stellt ihre Fantasie weit in den Schatten. Nach dem Betreten eines grossen Vorraumes gelangt man durch einen Bogendurchgang in ein riesiges Wohnzimmer an das ein ebenso riesiges Schlafzimmer angrenzt, mit einem wunderschönen Himmelbett, auf dessen Kissen frische Rosenblätter und jede Menge verschiedene Schokoladen liegen. Auf der anderen Seite betritt man ein Badezimmer, das es in der Grösse beinahe mit der gesamten Fläche von Pitts Wohnung aufnehmen kann. Vergoldete Armaturen, Boden und Wände aus weissem Marmor und eine Badewanne mit eingebauten Sprudeldüsen. Die Wanne bietet Platz für eine ganze Fussballmannschaft, denkt sich Pitt und seine Fantasie hüpft zwischen den verrücktesten Fantasien hin und her, was er mit Gabriela alles da drin machen könnte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Was träumst du da im Bad rum?“ fragt Gabriela aus dem Schlafzimmer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Ach, nur so,“ antwortet Pitt gedankenverloren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Wir müssen langsam auf den Weg,“ sagt Gabriela und schmiegt sich von hinten an seinen Körper, „die anderen warten sicher schon.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Sollen doch warten,“ mault Pitt. Aber er gibt sich dennoch einen Ruck und begleitet Gabriela in den Barbereich des Hotels. Dort angekommen grinst ihm ein bekanntes Gesicht frech entgegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;„Kurt, du alte.....“&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Warum ist Kurt in dem Hotel?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Sind sie wirklich im richtigen Hotel?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"  style="font-size:10pt;"&gt;Müssen sie jetzt noch teure Kleidung kaufen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-868675536624319672?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/868675536624319672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=868675536624319672&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/868675536624319672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/868675536624319672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/01/ankunft-in-st-moritz.html' title='Ankunft in St. Moritz'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-4397019058949442210</id><published>2010-01-17T13:00:00.000+01:00</published><updated>2010-01-17T13:00:32.015+01:00</updated><title type='text'>Die verschobene Hochzeit</title><content type='html'>Scheiße aber auch, echt zum kotzen, ich könnte den Pfaffen den Hals umdrehen. Vier Wochen geb ich denen noch, dann schick ich denen den Staatsanwalt, mal schaun, wie die dann sputen, Saftsäcke, Idioten......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun reg dich mal nicht so auf, jetzt fahren wir erst mal in den Schnee.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheiß auf den Schnee, ich wollte vorher den Termin und der ist uns zugesagt worden, dämliche Röckchenträger......&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt reiß dich mal zusammen und such deine Sachen raus, oder willst du etwa nackig mit Herr Brett? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich nackig???? warum nicht, mein Adoniskörper ist eh ne Aufwertung für St. Moritz, oder willst du das abstreiten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich???? um Himmels willen nein, aber jetzt hau rein und such deine Sachen raus, Harry ist gleich hier und holt uns ab, du hast ja nun mal kein gescheites Auto....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab wohl ein gescheites Auto, nur nicht das Glück, daß der Audibesitzer grade Harry ausgesucht hat und ihm den Wagen geschenkt hat. Harry hat natürlich auch das Glück, daß er die Kiste gegen den neuen Benz eintauschen konnte, der Glückliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pit kramt lustlos in seinem Schrank rum und sucht sich ein paar Ski-Klamotten raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hör mal Baby, wie wärs, wenn wir in St. Moritz heiraten???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt gar nicht in Frage, wir heiraten hier und damit basta, reg dich nicht so auf und mach endlich, sonst werden wir nie fertig. Schließlich ist alles schon gebucht und Kurt wartet auch nicht ewig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich hat Pit alles zusammen in seinen Rucksack gestopft und geht auf den Speicher, holt seine Zweimeterzehnski und die Skischuhe und stellt sie in den Flur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Länger geht´s wohl nicht spottet Gabi. Die kurzen Dinger taugen doch gar nix antwortet Pit, da drückt man ja nur etwas und schon fährt man den Berg wieder rauf. Nur Teletubbizurückwinker fahren mit den komischen Caravanskier oder wie das heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es klingelt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pit macht die Tür auf und Harry kommt freudestrahlend rein. Alles fertig fragt er und schnappt sich Pit´s Skier, packt sie auf´s Dach und kommt wieder rein. Was ist denn los fragt er. Gabi antwortet, dem ist ne Laus über die Leber gelaufen, der ist sauer, weil´s mit der Hochzeit nicht geklappt hat, er wollte den Urlaub als Flitterwoche sehen, du weißt doch wie vernarrt er in Schnee ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flitterwoche fragt Harry verdutzt, da macht man doch normalerweise was ganz anderes, ich zumindest würde das nicht mit Skifahren verwechseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seid ihr endlich fertig mit dem Lästern, ich bin fertig und Ihr?????&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry schnappt sich Gabi´s Koffer, Pit seinen Rucksack und alle gehen zu Harry´s Kombi, schmeißen die Sachen in den Kofferraum, Klappe zu und alle steigen ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moment schreit Pit und steigt wieder aus, fünf Minuten später kommt er mit einem großen Karton wieder raus und wuchtet ihn in den Kofferraum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist denn das fragen Harry und Gabi, aber Pit schweigt eisern und fordert Harry auf endlich loszufahren, schließlich sei er ja auch dafür hier. Was grinst du eigentlich die ganze Zeit so seelig fragt Pit seinen Kollegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich und seelig grinsen?? grinst Harry zurück, ich grins nicht, ich freu mich, ich krieg nämlich Besuch in der Schweitz. Ach nee, antwortet Gabi, kenn ich den Besuch??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaub schon, aber mehr sag ich nicht antwortet Harry während sich Pit einen weggrinst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun aber los sagen alle Drei und Harry gibt Gas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer kommt Harry besuchen?&lt;br /&gt;Was ist in dem Karton?&lt;br /&gt;Kommen die Drei ohne Probleme durch?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-4397019058949442210?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/4397019058949442210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=4397019058949442210&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4397019058949442210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4397019058949442210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2010/01/die-verschobene-hochzeit.html' title='Die verschobene Hochzeit'/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-8142293710623065152</id><published>2009-12-20T19:58:00.001+01:00</published><updated>2009-12-20T19:58:45.830+01:00</updated><title type='text'>Das Ende</title><content type='html'>Und dann packt er aus, der Bürgermeister. Bei einem seiner gemeinsamen Urlaube mit Polizeirat Schreiner und der blonden Isabella in den Schweizer Bergen sei er von einem Schweizer mittleren Alters angesaprochen worden. In dieser Nacht hatte der Bürgermeister "versehentlich" in das Zimmer Isabellas verirrt und hatte - wie erhofft - eine heisse Nacht mit ihr verlebt. Weder Moser noch Schreiner haben das mitbekommen, so glaubte der Bürgermeister zu diesem Zeitpunkt.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen, am Frühstückstisch im Hotelrestaurant, lag dann auf einmal ein großer, brauner Umschlag auf seinem Platz und ein Blick auf den Inhalt ließ ihm eiskalte Schauer über den Rücken laufen. Er und Isabella, so wie Gott sie geschaffen hat in inningen Umarmungen und noch viel verfänglichen Stellungen.&lt;br /&gt;"Hallo mein Freund" meldete sich da eine freundliche Stimme "Was meinst Du, Bürgermeisterlein, wenn Deine nette Frau, die Frau Bürgermeisterin, diese Bilder in ihrer Post findet? Dich mit Deinem Kopf zwischen den Schenkeln dieser Schlampe und mit Deinem Händen auf den Riesenbrüsten dieser - ja, nennen wir sie mal Dame........." Der Bürgermeister kannte diesen Mann aus dem Nachtclub, in den er bei seinen Urlauben im Berner Oberland gern mit Schreiner und der blonden Isabella feierte. Dort stand dieser Mann als Türsteher und sortierte die Gäste nach dem ersten optischen Eindruck aus. Leo Leopold, ein ehemliger Kleinkrimineller, der es verstand, sich geschickt aus allem herauszuhalten und aus diesem Grund noch nicht allzuviel Zeit im Gefängnis verbracht hatte. "Vielleicht kommen wir ja ins Geschäft"&lt;br /&gt;Dann winkte er mit der rechten Hand und Schreiner, Moser senior und die Säger kamen auch an den Tisch.&lt;br /&gt;In dieser illusteren Runde kam man dann schnell auf das Thema Industriespionage und der Bürgermeister wurde von seinen Freunden und dem Schweizer Leo Leopold in die Gruppe, genannt "die Korporation" eingeführt. Das auch der Schmuggel von Kokain und Edelsteinen von der Korporation betrieben wurde, erfuhr er dann aber erst später&lt;br /&gt;"Ja, Herr Brett," sagt der Bürgermeister Pitt zugewandt." Schreiner, Vater und Sohn Moser, dieser Leopold sind die Köpfe der Korporation. Und dann waren noch einige Helfer, zum Beispiel die Säger, die als Lockvogel fungiert und mit ihren körperlichen Reizen alle Männer um den Finger wickeln kann, ich, der ich den Mosers und Ihrem Chef, Herr Brett, mit Alibis zur Verfügung stehen musste und dann noch einer in der Schweiz, der die Mikrofilme, das Kokain und die anderen Materialen lagerte. Ein gewisser Nyffenegger, bei der Schweizer Armee in irgendsoeiner Kaserne in irgendsoeinem Tal. Da hat keine Polizei irgendetwas gesucht, wer vermutet schon Schmuggelware beim Schweizer Milität?"&lt;br /&gt;Harry nimmt das Geständnis auf und kurze Zeit später hat der Haftrichter den Haftbefehl ausgeschrieben und der Verdächtige wird in die Haftanstalt überstellt.&lt;br /&gt;Nach wenigen Stunden meldet Kurt, dass Nyffenegger und Leopold sich sicher in Schweizer Gefängnissen befänden.&lt;br /&gt;"Kommt, lasst uns ins `La Traviata´ gehen, dort können wir uns mit Susi und Gabi treffen und das Ende des Falls begiessen."  Pitt und Harry rufen schnell ihre Freundinnen an und fahren dann in das Lokal.&lt;br /&gt;Die Frauen treffen wenig später ein. Es wird gegessen und getrunken und als Krönung des Abends steht Pitt auf und schaut Kurt an - "Mein lieber Kurt, wir kennen uns noch nicht lange, aber wir sind nicht nur Kollegen, nein wir sind auch Freunde geworden. Und wenn Du morgen wieder in die Schweiz fliegst, dann wissen wir, dass Du in drei Wochen wieder hier sein wirst. Denn dann werden Gabi und ich auf dem Satndesamt in Duisburg Hamborn heiraten umd meine besten Freunde werden meine Trauzeugen sein - Du, Kurt und Du, Harry"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-8142293710623065152?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/8142293710623065152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=8142293710623065152&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8142293710623065152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8142293710623065152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/12/das-ende.html' title='Das Ende'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-6837318911955261086</id><published>2009-12-07T06:54:00.002+01:00</published><updated>2009-12-07T06:56:31.436+01:00</updated><title type='text'>Erkenntnisse aus einem Holzhaufen</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt; 	&lt;/style&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Als Harry und Kurt beim Krankenhaus ankommen verlässt Pitt gerade das Gebäude. Die drei tauschen ihre Erkenntnisse aus und diskutieren über das weitere Vorgehen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Zuerst fahren wir ins Präsidium,“ sagt Pitt, „und statten dem Untersuchungslabor einen Besuch ab.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Harry und Kurt nicken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber zuerst fordere ich einen Haftbefehl für den werten Herrn Bürgermeister an.“ Pitt zückt sein Handy und wählt die Nummer der Staatsanwaltschaft. „Ich will den Kerl in der Zelle sehen, damit wir ihn in die Mangel nehmen können.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich würde zu gern sein Gesicht sehen,“ sagt Harry zu Kurt, „wenn in seinem Büro plötzlich unsere Kollegen auftauchen und ihn verhaften.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurt grinst: „Das wäre sicher ein tolles Schauspiel.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Als Pitt sein Telefonat beendet hat, informiert er die beiden anderen darüber, dass die Einheit schon in Bewegung gesetzt wurde. Und zwar in die Messehalle, in der der Bürgermeister gerade eine Wahlkampfrede vor tausendfünfhundert geladener Gäste hält.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Das wird ein Schauspiel der Extraklasse.“ ergänzt Kurt und seinen vorherigen Satz und grinst noch breiter.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nachdem Harry erklärt hat, dass er sehr gerne noch Susi oben in ihrem Zimmer besuchen möchte, entscheiden die drei, dass Pitt und Kurt schon mal ohne ihn zum Untersuchungslabor fahren und dann dort auf ihn warten werden. Harry gibt Pitt den Schlüssel vom Audi und läuft in den Eingangsbereich des Krankenhauses.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach einer kurzen, rasanten Fahrt öffnet Pitt die Fahrertür, zieht den Schlüssel ab und wirft ihn dem völlig erstaunt dastehenden Chef des Fuhrparks der Polizei zu.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bitte volltanken, Scheiben putzen, Ascher leeren, das ganze Programm halt,“ sagt er mit ernster Miene in das verdutzt blickende Gesicht, „aber macht keinen Kratzer in den Lack!“ Als Pitt und Kurt den Eingang zum Revier betreten, steht der Mann immer noch mit offenem Mund vor dem Wagen. Im Gebäude dann brechen die beiden in schallendes Gelächter aus.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach wenigen Minuten betreten sie die Räume der Spurensicherung und lassen sich vom leitenden Beamten zu den Bruchstücken des Flügels führen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Meine Leute haben einige interessante Sachen in den Trümmern gefunden,“ beginnt er stolz zu erklären, „zum einen haben wir die gesamte Ausrüstung zur Herstellung von Mikrofilmen in den stärkeren Teilen der Konstruktion gefunden.“ Er hält Kurt und Pitt einige undefinierbare Metallteile vor das Gesicht. „Zum anderen war der Flügel selbst durch und durch mit geheimen Schubladen und Fächern durchsetzt. So eine eigenartige Konstruktion habe ich noch nie zuvor gesehen. In einem der Fächer befand sich ein kleiner Beutel mit Rohdiamanten, in einem anderen befanden sich einige rohe Pässe aus verschiedenen Ländern und in einem Fach konnten wir noch Spuren von Kokain nachweisen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein perfektes Schmuggler Utensil, dieser Flügel,“ meint Kurt zu Pitt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Etwas Eigenartiges haben wir auch noch gefunden,“ erklärt der andere weiter, „eine genial durchdachte Musikanlage mit MP3 Player und passenden, leistungsstarken Lautsprechern.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hat der Moser also nicht gelogen,“ sagt Pitt, „als er sagte, er könne nicht so gut spielen und brauche Playback Unterstützung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und was ist mit einem Film, einem Mikrofilm?“ fragt Kurt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Haben wir auch einen gefunden. Ist schon im anderen Raum zur Entwicklung. Den Film haben wir unter dem im Deckel eingelassenen Kreuz gefunden.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn sich darauf eine Formel befindet,“ sagt Pitt energisch, „dann sofort weitergeben in die wissenschaftliche Abteilung. Die sollen sich dann umgehend darum kümmern. Ich will wissen, was diese Formel bedeutet und was sie bewirkt. Das hat absolute Priorität.“ In dem Moment klingelt sein Handy. Nach wenigen Augenblicken trennt er die Verbindung wieder und sagt zu Kurt: „Unser neuer Ehrengast wurde soeben gebracht und wartet im Vernehmungsraum auf uns.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Beide machen sich sofort auf den Weg, um den Bürgermeister einem Verhör zu unterziehen. Dort angekommen, bleibt Kurt hinter dem grossen Spionspiegel stehen, während dem Pitt den Raum betritt und sich vor den sichtlich stinksauren Bürgermeister stellt. Dieser beginnt auch gleich zu poltern: „Was soll diese Scheisse hier? Mich vor meinen Wählern dermassen bloss zu stellen? Mich so zu blamieren? Das wird ein rechtliches Nachspiel haben für sie, darauf können sie sich schon mal gefasst machen. Sie wissen gar nicht, mit wem sie es zu tun haben,“ schreit er Pitt an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Doch, weiss ich,“ entgegnet Pitt völlig ruhig, „sie sind ein kriminelles Schwein, das den Rest seines Lebens wohl hinter Gittern verbringen wird.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der Bürgermeister starrt Pitt einen Moment fassungslos an bevor er schreit: „Ich bin nicht kriminell. Ich bin der Bürgermeister und Politiker.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Allein das reicht schon um kriminell zu sein,“ entgegnet Pitt trocken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurt fällt fast um vor Lachen. Zu seinem Glück ist der Spiegel nicht nur Sicht- sondern auch Schalldicht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich sorge dafür, dass sie ihren Job los sind. Ich will sofort mit ihrem Vorgesetzten, Herrn Schreiner, sprechen. Wir sind nämlich gute Freunde, und er wird ihnen den Arsch bis zum Genick aufreissen,“ tobt der Bürgermeister mit hochrotem Kopf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich möchte eigentlich auch sehr gerne mit Herrn Schreiner sprechen,“ antwortet Pitt, „aber leider ist er tot. Mein Partner musste ihn in Notwehr erschiessen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bei diesen Worten weicht sämtliche Farbe aus dem Gesicht des Bürgermeisters und er lässt sich schwer auf den hinter ihm stehenden Stuhl fallen. „Sie sehen,“ fährt Pitt ungerührt fort, „ihre Rückendeckung können sie vergessen. Die Säger hat auch ausgepackt, wie der junge Moser. Es ist also besser, sie reden mit uns, dann können wir auch dafür sorgen, dass ihnen nichts passiert. Im anderen Fall müssten wir sie ohne Schutz laufen lassen. Und ich glaube kaum, dass ihre sogenannten Geschäftspartner der Korporation lange zögern würden, ihnen auch das Licht auszublasen.“ Pitt dreht sich um und verlässt ohne ein weiteres Wort den Raum. Er und Kurt beobachten wie der Bürgermeister nervös in dem engen Raum hin und her tigert. Nach einer halben Stunde betritt Pitt den Raum wieder, setzt sich hin und schaut den schwitzenden Bürgermeister fragend an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Also gut, wenn sie mir für meine Sicherheit garantieren können, dann packe ich aus.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein leichtes Lächeln umspielt Pitts Mundwinkel. „Das können wir,“ antwortet er gelassen, „sie bekommen bis zur Verhandlung eine Zelle im Hochsicherheitstrakt. Dafür will ich aber die Namen, die hinter der Korporation stehen, und zwar alle,“ fordert Pitt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Packt der Bürgermeister aus?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer steckt hinter der Korporation?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kann Pitt wirklich für die Sicherheit sorgen?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial, sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wird der Bürgermeister wieder gewählt?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-6837318911955261086?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/6837318911955261086/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=6837318911955261086&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/6837318911955261086'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/6837318911955261086'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/12/erkenntnisse-aus-einem-holzhaufen.html' title='Erkenntnisse aus einem Holzhaufen'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-5138936196007807180</id><published>2009-11-25T07:27:00.002+01:00</published><updated>2009-11-25T07:38:29.627+01:00</updated><title type='text'>bei Moser Junior</title><content type='html'>Als Kurt den Vernehmungsraum mit Moser erreicht, kommt Harry ihm entgegen.&lt;br /&gt;„Nix aber auch gar nichts ist ihm zu entlocken, der schweigt wie eine Auster“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sag ihm einfach, daß wir ihn dann vorläufig freiassen müssen und das draußen ein Paar Leute rumlungern“ entgegnet Kurt und grinst verschmitzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Idee“ sagt Harry und geht schnurstracks wieder in den Vernehmungsraum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hör mal mein lieber Junior, ich habe grade mit dem Richter gesprochen und der Sagt, wenn Sie nicht reden, müssen wir Sie leider vorläufig entlassen. Aber für Ihre Sicherheit können wir nicht garantieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf gar keinen Fall will ich jetzt ohne Bewachung raus, mein Leben steht auf dem Spiel, denken Sie daran wie mein Vater endete ich rede&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry setzt sich hin und schaltet den Recorder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also erst mal, so ein guter Pianist bin ich gar nicht, oft habe ich eine Musikanlage laufen lassen. Mit der neuesten Technik ist da kein Unterschied zu hören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry unterbricht ihn „Ihre musikalische Ader interessiert hier gar nicht, es geht Einzig und allein um die Sache mit dem Mikrofilm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moser hustet &lt;br /&gt;Wir alle sind nur knapp dem Tod entronnen. Die Killer arbeiten für eine Organisation, eine Korporation, die sich auf Industriespionage spezialisiert hat. Wenn Man ihr beikommen will, so wird man zerstört oder aber sie korrumpieren einen so, daß er gezwungenermaßen mitmachen muß. Der Microfilm, um den es hier geht, ist etwas ganz besonderes. Er stellt ein Verfahren dar, daß man Metall so herstellen kann, daß die Haltbarkeit bis auf den Tag genau bestimmt werden kann. Stellen Sie sich mal vor, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, wieviel Geld man damit scheffeln kann, Milliarden, von der Machtfülle die die Korporation damit gewinnt ist unvorstellbar. Die Eisenhüttenwerke sind schon länger marode und Vater wurde gezwungen da mitzumachen. Er hatte überhaupt keine Möglichkeit da raus zu kommen.Aber am Ende bekam er Angst und wollte aussteigen und das Verfahren der Metallherstellung öffentlich machen. Das Ergebnis kennen Sie ja. Ich mußte zuschauen.Daher habe ich auch in einem unbewachten Moment die Börse meines Vaters an mich genommen und sie weggeworfen. Der Bürgermeister ist auch darin verstrickt. Er ist sogar ganz hoch oben angesiedelt. Das Geld für seine Wahlkämpfe hat er sich natürlich selbst aus dem Vermögen der Korporation genommen und das nicht zu knapp. Warum sind wohl einige Kandidaten sehr früh aus dem Rennen gewesen? Die haben entweder die Hand aufgehalten oder aber sind dazu gezwungen worden. Machen sie sich eins ganz klar, die Sache ist für uns noch lange nicht ausgestanden, es sei denn, Sie geben die Formel frei und der Manipulation in der Herstellung ist nicht mehr möglich, da ja dann alles nachgewiesen werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moser schweigt eine Weile&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Säger wollte ich im Ausland untertauchen und habe daher meinen Vater ein wenig unter Druck gesetzt, aber er war ja Pleite und daher habe ich mich auf einen Deal mit der Korporation eingelassen. Wenn Sie bloß nicht soviel Glück gehabt hätten, wären wir schon längst untergetaucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Namen“ erwiedert Harry nur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den einzigen, den ich in der oberen Etage kenne ist der Bürgermeister. Die ganze Korporation setzt sich aus ziemlich hohen Tieren in Politik und Wirschaft aus allen Erdteilen zusammen. Halt, in Genf ist auch ein Hauptmann der Polizei beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das reicht erstmal“ antwortet Harry und sagt den Wärtern „Einzelzelle im Hochsicherheitstrakt und schärfste Bewachung. Die Wärter werden alle mit Maschinenpistolen ausgerüstet und nur die Besten kommen vor die Tür. Keiner, aber auch Keiner darf ohne Brett´s oder meiner Zustimmung zu ihm.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry verläßt den Raum und geht zu Kurt.Dieser sagt „Einiges passt zu dem was die Säger gesagt hat, aber da ist noch viel Klärungsbedarf, zumindest haben wir jetzt einen, den wir dringend vernehmen müssen. Hoffentlich findet die Spurensicherung den Film, Eine Kopie würde ich gerne mitnehmen und unserer Forschungsabteilung geben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;So, jetzt komm, wir fahren zum Krankenhaus, Pitt ist schon da und so wie ich den einschätze, macht der grad nen Heiratsantrag, ich seh vor lauter Gesülze schon förmlich den Sabber den Bordstein runterlaufen“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harry lacht laut auf und beide gehen zur Straße und sehen zu ihrem Entzücken den Audi. Harry geht zurück, holt den Schlüssel, setzt sich ans Steuer, fährt los und würgt den Motor ab. Kurt kriegt sich vor lauter Lachen kaum noch ein, aber Harry schafft es schließlich doch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommt der nächste Heiratsantrag?&lt;br /&gt;Was passiert mit dem Audi?&lt;br /&gt;Kriegt Kurt auch noch was ab?&lt;br /&gt;Wird die Formel öffentlich gemacht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-5138936196007807180?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/5138936196007807180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=5138936196007807180&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/5138936196007807180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/5138936196007807180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/11/bei-moser-junior.html' title='bei Moser Junior'/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-8475710080159083258</id><published>2009-11-17T14:00:00.001+01:00</published><updated>2009-11-17T14:01:02.265+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Im Vernehmungsraum</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;Kurt und Pitt treffen wenig später im Präsidium ein. Harry wartet bereits im Büro auf die beiden und berichtet, dass die Kollegen&amp;nbsp; die beiden Frauen, Gabriela und Susi, in die städtischen Kliniken nach Duisburg-Wedau gebracht haben und dass der behandelnde Arzt beiden eine Beruhigungsspritze gegeben hat und dass sie jetzt voraussichtlich für die nächsten Stunden schlafen werden. Ausserdem hat Harry den beiden eine Wache vor die Zimmertür gestellt und so sichergestellt, dass er und Pitt über jede Veränderung informiert werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;"Und unsere Ehrengäste sind unten im Keller über unsere Vernehmungsräume verteilt. Die warten da jetzt ganz brav auf uns und unsere Fragen"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Pitt teilt ein. Harry bekommt den jungen Moser, er selbst kriegt Isabella Säger. Kurt darf als Schweizer keine eigene Vernehmung durchführen, soll aber Pitt begleiten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Pitt betritt den Vernehmungsraum. Dort sitzt die Säger immer noch in dem Aufzug, in dem Pitt sie bei der Observation gesehen hat. " Hallo Isabella, dein Büro oben im Vorzimmer von Schreiner war gemütlicher? Mal sehen, was Du zu sagen hast, vielleicht gibt es ja doch noch etwas Besseres für Dich"&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Kaum hat Pitt den Satz zu Ende gebracht, da beginnt die Säger auch schon und haut einen nach dem anderen in die Pfanne. Moser Senior, der neben seiner Tätigkeit bei der Eisenhütte als Industriespion tätig war und Formeln und Konstruktionszeichnungen als Mikrofilm im Backenzahn in die Schweiz zu seinem Mittelsmann gebracht hat, der Zahnarzt, der die Schmuggelkapsel in den Zahn einzementiert hat, Moser Junior, der auf seinen Konzertreisen die Kontakte gemacht hat und das Geld kassiert hat. Er habe seinen Vater erpresst, da eine seiner Liebschaften die Frau des Bürgermeisters war. Und den Bürgermeister hat er damit erpresst, dass er Fotos von der Affäre an die BLÖD-Zeitung geben wollte, wenn der Bürgermeister sich nicht als Freund Moser Seniors zeigt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Der Flügel beinhaltet ein komplettes Fotolabor zu Herstellung von Mikrofilmen, gut versteckt in den tragenden Balken des Instruments, damit konnte Moser Junior die ganzen geheimen Akten auf Mikrofilm kopieren und dann versenden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Dann kommt Isabella zu Ihrer Beteiligung: „ Ich habe mich bei einem Konzert in den jungen Moser verliebt und er ist sofort darauf eingegangen. Die Konzertkarte hatte ich vom Chef, ich glaube heute, dass ich dort ganz gezielt hingeschickt worden bin. Ich wusste da noch nicht, dass es ihm nur darauf ankam, mich auf Georgs Vater anzusetzen. Die beiden Mosers stehen auf den gleichen Frauentyp. Und dann habe ich im Büro mitbekommen, dass Schreiner dort dunkle Geschäfte macht. Erst wollte ich ihn anzeigen, aber dann hat er mir gezeigt, dass ich von dieser ganzen Geschichte profitieren kann, wenn ich einfach nur die Klappe halte und mit Rudolf Moser und Georg Moser ins Bett steige.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Danach wird Isabella ruhig und sagt nichts mehr.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;„Na, das war ja schon ganz gut“, sagt Kurt auf dem Flur zu Pitt, als sie nach der Vernehmung den Raum verlassen haben. Isabella wird in ihre Zelle gebracht. Pitt und Kurt wollen zu Harry in den anderen Vernehmungsraum, aber auf dem Weg dorthin klingelt Pitts Handy.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Es ist der Beamte aus dem Krankenhaus, Gabriela ist aufgewacht und fragt nach ihm.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;So geht Kurt allein zu Harry und Pitt fährt ins Krankenhaus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Gabriela sieht erschöpft aus, aber Pitt ist froh, dass er sie in die Arme nehmen kann. Fast eine halbe Stunde liegen sie sich in den Armen ohne ein Wort zu sagen. Dann bricht Gabriela das Schweigen: „Pitt, ich bin so froh, dass du da bist. Und das ich das alles halbwegs gesund überstanden habe. Meine Familie hat so viel Unglück über die Menschen gebracht und du wärst fast in die Luft gesprengt worden. Mein Bruder hat auch nicht davor zurückgeschreckt, Killer auf mich anzusetzen – ich kann es nicht glauben. Pitt, kannst Du mir verzeihen, dass ich aus einer solchen Familie komme?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;„Natürlich, Gabi, ich liebe Dich und Deine Familie ist mir egal. Ich will mit Dir zusammenbleiben. Wenn Du das auch willst – als meine Frau. Was sagst Du dazu? Du musst nicht sofort antworten, ich lasse Dir Zeit!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Gabriela schaut Pitt in die Augen: „ Ja, Pitt, ich will Deine Frau werden“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Die beiden liegen sich noch eine ganze Zeit in den Armen, bis Gabrielas Augen schwer werden und sie in seinen Armen einschläft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Was wird der junge Moser aussagen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Wo steht der Audi?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="line-height: normal; margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 10pt;"&gt;&lt;b style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt;Weis Piepenhagen, wie es weitergeht?&lt;/b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-8475710080159083258?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/8475710080159083258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=8475710080159083258&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8475710080159083258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8475710080159083258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/11/kurt-und-pitt-treffen-wenig-spater-im.html' title='Im Vernehmungsraum'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-6112915284400643374</id><published>2009-11-07T15:41:00.003+01:00</published><updated>2009-11-07T15:44:19.118+01:00</updated><title type='text'>Überstunden für den Sensenmann</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Der Wagen ist auf dem Weg in Richtung Moers zum sicheren Haus um die beiden Frauen aus der Gefahrenzone zu bringen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Das ist ja wirklich ekelhaft unbequem,“ mault Susi, und drückt und zerrt an der kugelsicheren Weste herum, die ihr schwer auf den Schultern lastet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Und attraktiv siehst du damit auch nicht aus,“ antwortet Gabriela mit einem verzweifelten Grinsen im Gesicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Als sie an dem Haus ankommen, springen die vier Polizisten mit vorgehaltenen Maschinenpistolen aus der hinteren Tür und sichern die Umgebung auf alle Seiten ab. Fahrer und Beifahrer, beide ebenfalls in voller Kampfmontur, erscheinen in der Türöffnung, helfen den beiden Frauen heraus und führen sie begleitet von den anderen vier Sicherheitskräften in das Haus. In der Eingangshalle des Hauses angekommen beginnt Gabriela damit, die Verschlüsse der Weste zu öffnen. Der Gruppenführer stellt sich vor sie hin und sagt: „ Stopp, warten sie damit, ich weiss, für Ungeübte ist das Tragen sehr beschwerlich, aber zu ihrer Sicherheit möchte ich sie bitten, die.....“ In dem Moment explodiert sein Gesicht förmlich hinter der Plexiglasscheibe seines Helmes.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Pitt und Kurt führen den jungen Moser und die noch völlig geschockte Säger hinaus vor das Haus und warten auf die kurz darauf eintreffende Verstärkung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Bringt sie sofort in das Gefängnis, ohne Umwege, und nicht zu uns aufs Revier!“ beauftragt Pitt den Befehlshabenden. Dieser nickt kurz und setzt sich mit seinem Konvoi in Fahrt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Gute Idee,“ meint Kurt anerkennend zu Pitt, „hoffen wir, dass dort nicht so ein Filz herrscht wie bei euch im Revier. Apropos, was machen wir jetzt mit Schreiner?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Stimmt,“ pflichtet Pitt bei, während er die Nummer von Harry wählt, „wir schicken Harry auf seine Fersen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Pitt und Harry besprechen kurz das weitere Vorgehen. Harry bestätigt dabei auch, dass die beiden Frauen mit einem Sondereinsatzkommando zum sicheren Haus unterwegs sind.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ok, lass den Schreiner nicht aus den Augen,“ befiehlt Pitt und unterbricht die Verbindung. Unterdessen hat Kurt die restliche Mannschaft der Verstärkung angewiesen, das ganze Anwesen von Moser auf den Kopf zu stellen, um Beweise und Indizien zu sammeln. Während sie zurück zum Audi laufen, informiert Pitt den neben ihm gehenden Kurt über das soeben Besprochene. Beim Wagen angekommen zieht Kurt die Autoschlüssel aus seiner Jackentasche und schmeisst sie zu Pitt, der sie gekonnt in der Luft auffängt. Ein leuchtendes Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit, als er hinter das Steuer sitzt, den Motor zum Brüllen bringt und mit rauchenden Reifen in Richtung Moers Gas gibt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Die Bürotür von Schreiner steht einen Spalt offen. Durch diese Öffnung beobachtet Harry nun schon eine Weile heimlich, wie Schreiner in Panik einen Aktenkoffer mit Geldbündeln füllt. Du miese Ratte, denkt sich Harry, so billig kommst du mir nicht davon. Er zieht seine Waffe, öffnet die Türe ganz leise und tritt in das Büro. „So du Sau, willst dich wohl heimlich, still und leise dünne machen?, oder was?“ sagt er ganz cool. Schreiner blickt erschrocken hinter dem geöffneten Koffer hervor.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Was zum Teufel machen sie denn hier?“ fragt er verwirrt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ich verhafte dich hiermit, du mieser Verräter,“ antwortet Harry und richtet die Waffe auf Schreiner. Dieser schaut Harry mittlerweile hasserfüllt an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Hören sie,“ beginnt er auf Harry einzureden, „ich habe hier an die dreihundert tausend Euro, wenn wir uns einigen, dann gehört die Hälfte davon ihnen. Steuerfrei natürlich.“ Ein dreckiges Grinsen zieht sich über Schreiners Gesicht, das unterdessen glänzt wie eine Speckschwarte, weil ihm der Schweiss unterdessen schon über die speckigen Wangen läuft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Damit ich auf das gleiche beschissenen Niveau sinke wie du?“ entgegnet Harry, der seine Wut und Enttäuschung nur noch knapp unter Kontrolle halten kann. Das Grinsen aus Schreiners Gesicht verschwindet augenblicklich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Selbst schuld, du Idiot,“ giftet Schreiner Harry an, „du warst immer schon ein dämlicher Hund. Der nickende Dackel von dem Arschloch Brett.“ Er leckt sich nervös mit der Zunge über die Lippen. „Nun nimm die Knarre runter und lass mich gehen.“ Harrys Hand zuckt ein wenig höher und zielt nun genau auf Schreiners Brust. „Du hast sowieso nicht genug Rückgrat und Mut um auch abzudrücken.“ Schreiners rechte Hand tastet hinter dem hochgeklappten Deckel des Aktenkoffers in die Schreibtisch Schublade und holt langsam den Revolver hervor.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Los Schreiner, beide Hände über den Kopf und dann komm langsam hinter dem Tisch hervor,“ befiehlt Harry. Er greift sich dabei an den Gürtel und holt die Handschellen aus der daran hängenden Tasche. Diesen Moment nützt Schreiner kaltblütig aus und reisst mit einer schnellen Bewegung seine Waffe hoch und drückt ab. Harry erkennt blitzschnell die Situation und zieht den Abzug auch durch. Im selben Moment verspürt er einen glühenden Schmerz in der rechten Schulter und merkt, wie ihm der Arm nach hinten gerissen wird. Er sieht, wie sich die Brust von Schreiner schnell rot färbt und er mit einem völlig überraschten Gesichtsausdruck hinter dem Tisch steht. Schreiner lässt langsam den Arm sinken. Mit einem lauten Poltern fällt die Knarre auf den Boden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Aber....Nagel...du hast abgedrückt. Du hast wirklich....geschossen.“ Bei den Worten läuft ihm ein dünnes Rinnsal Blut aus dem Mund. Mit einem letzten konsternierten Blick in Richtung Harry fällt Schreiner nach vorne über den Aktenkoffer voller Geld und macht seinen letzte Atemzug. Das ist das Letzte, was Harry noch sieht, bevor er bewusstlos zu Boden sinkt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Aus einem Reflex heraus packt Gabriela die Weste von Susi und reisst sie mit sich in das Nebenzimmer. Sie schlägt die Türe zu und schliesst sie ab. „Los, hinten durch und einen Ausgang suchen,“ schreit sie Susi an. „Die Tür wird den Mörder nicht lange aufhalten.“ Sie hören mehrere laute Schüsse und markerschütternde Schmerzensschreie in der Eingangshalle. Susi starrt Gabriela mit weit aufgerissenen Augen an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Was läuft hier?“ fragt sie verzweifelt. „Die sollten doch auf unserer Seite sein.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Einer der Beamten ist ein Verräter, vielleicht sogar der Mörder meines Vaters.“ Gabriela blickt sich gehetzt um und entdeckt an der rechten Seite des Zimmers eine weitere Tür. „Da lang,“ sagt sie, rennt hin und öffnet die Tür behutsam einen Spalt, um einen Blick in den Raum dahinter zu werfen. Sie sieht ein weiteres Zimmer an dessen linker Seite eine verglaste Verandatüre ist. „Komm, Susi, da raus.“ Doch die Hoffnung ist nur von kurzer Dauer, denn der Ausgang ist mit einem schmiedeisernen Gitter gegen Einbrecher gesichert und verhindert so nicht nur das Einsteigen sondern auch den Weg nach aussen. Als den beiden Frauen bewusst wird, dass das sicher im ganzen Haus der Fall ist, merken sie, dass sie in der Falle sitzen. Sie stehen Todesängste aus aber kämpfen erfolgreich gegen die aufsteigende Panik an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Aus dem Nebenzimmer, in welchen sie kurz vorher waren, hören sie das Krachen eines Schusses und das Splittern von berstendem Holz. Sie flüchten durch die andere Türe und rennen den kurzen Gang entlang, der sich dahinter befindet. Am Ende des Flurs sprinten sie rechts durch einen offenen Durchgang und stehen unvermittelt wieder in der Eingangshalle. Sie sehen fünf Polizisten in der Halle in ihrem eigenen Blut liegen. In dem Moment stürmt der Killer um die Ecke und zielt mit seiner Waffe auf die beiden Frauen. Susi schreit erschrocken auf. Gabriela greift nach ihrer Hand.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„So süss,“ sagt der Killer mit einem hämischen Lächeln. „Eigentlich ist es ja schade um zwei so geile Schnecken, wir hätten sicher viel Spass miteinander. Aber ich muss euch abknallen, weil ihr meinem Boss im Weg steht.“ Er hebt die grosskalibrige Waffe und zielt damit genau in die Mitte von Susi's Stirn.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Und dann krachen zwei Schüsse.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Pitt und Kurt fahren mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Moers. Kurt versucht dabei die ganze Zeit mit Pitt`s Handy, Harry zu erreichen, doch der nimmt den Anruf nicht entgegen. Kurz darauf erreichen sie das sichere Haus der Duisburger Polizei und sehen den Mannschaftswagen in der Einfahrt stehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Hier ist irgend etwas nicht in Ordnung,“ sagt Pitt besorgt zu Kurt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Wieso meinst du?“ fragt Kurt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Wir haben gewisse Vorschriften, was den Umgang mit diesem Haus betrifft.“ Pitt dreht den Zündschlüssel und beobachtet konzentriert das Haus. „Der Mannschaftswagen darf nicht vor dem Eingang parkiert werden, vor allem nicht mit offenen Türen. Und der Hauseingang ist auch offen. Lass uns vorsichtig sein.“ Die beiden steigen aus und schleichen geduckt zum Eingang des Hauses. Sie beziehen auf beiden Seiten der Türe Stellung und blicken um die Ecke. Und dann reagieren sie wie eine Person. Sie springen mit erhobenen Waffen in die Türöffnung und drücken beide gleichzeitig ab. Die Kugeln schlagen eine in den Hals und die andere in die Schläfe des Killers ein. Der wird zur Seite katapultiert und reisst beim Fallen eine Blumenvase mit weissen Nelken von einem Beistelltisch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Geistesgegenwärtig unterdrückt Gabriela das Bedürfnis, sofort zu Pitt zu rennen und ihm um den Hals zu fallen. Denn die beiden Polizisten nähern sich vorsichtig dem mit Blumen überdeckten Killer um zu prüfen, ob keine Gefahr mehr von ihm ausgeht. Kurt legt ihm die Finger an die Halsschlagader und zeigt nach wenigen Augenblicken mit einem Kopfschütteln an, dass sie sicher sind. Pitt hat unterdessen Verstärkung angefordert und einen kurzen Lagebericht durch gegeben. Mit einem lauten Schluchzen umarmt Gabriela Pitt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ich dachte, es ist vorbei mit uns,“ sagt sie erschöpft und sieht dabei zu Susi, die neben ihr steht und der die Tränen in Strömen übers die Wangen laufen. Kurt hat unterdessen die traurige Aufgabe übernommen zu schauen, ob einer der Polizisten noch am Leben ist. Aber leider hat er keinen Erfolg.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Der Kerl war ein knallharter Profi,“ meint er kopfschüttelnd, „der hat panzerbrechende Munition benutzt. Die armen Schweine hatten trotz der Schutzausrüstung keine Chance. Ich kann es kaum glauben. Und was mir am schrägsten rüber kommt ist, wie der es in diese Sondereinheit geschafft hat.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Mittlerweile hört man in der Ferne die Sirenen der heran nahenden Verstärkung und der Sanität. Nachdem die vier genau beschrieben haben, was vorgefallen ist, beginnt die Spurensicherung mit der Arbeit. Trassierbänder werden gespannt, Blitzlichter flammen auf und die Spuren werden mit Flüssigkreide gekennzeichnet. Vor dem Haus nimmt der Einsatzleiter Pitt und Kurt zur Seite um ihnen die Ereignisse im Revier mit Harry und Schreiner zu erklären. Er beeilt sich zu erläutern, dass es Harry so weit gut geht, dass er nur einen Streifschuss eingefangen hat, bevor sich die zwei zu grosse Sorgen machen können. Es sei nicht so schlimm, sagt er, denn Harry sei schon auf dem Weg ins Gefängnis, wo Moser junior und die Säger hingebracht wurden. Er wolle dort auf Pitt und Kurt warten, damit sie gemeinsam die zwei in einem knallharten Verhör in die Mangel nehmen können, um etwas über den ominösen Boss der Bande in Erfahrung zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Den beiden Polizisten fällt ein Stein vom Herzen. Sie wollen sich auch gleich auf den Weg machen, doch nun haben sie ein Problem.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Können wir uns einen Dienstwagen von euch ausleihen?“ fragt Pitt den Einsatzleiter.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Warum denn?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Weil wir mit einem Zweisitzer unterwegs waren, jetzt aber zu viert sind,“ meint Pitt mit einem schrägen Lächeln und deutet auf den neben dem Mannschaftswagen in der Auffahrt stehenden Audi.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Sie können mir die Schlüssel geben,“ meint der Einsatzleiter und blickt mit einem Lächeln zu dem Sportwagen, „ich bringe dann den Audi ins Revier, sie können mit dem Mannschaftswagen ins Gefängnis und ihn dann nachher wieder zurück in unseren Fuhrpark bringen.“&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Bekommt der Audi-Besitzer den Wagen jemals wieder?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Was bekommen sie aus den Verhafteten heraus?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Wird Harry jetzt als Held gefeiert?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-6112915284400643374?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/6112915284400643374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=6112915284400643374&amp;isPopup=true' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/6112915284400643374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/6112915284400643374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/11/uberstunden-fur-den-sensenmann.html' title='Überstunden für den Sensenmann'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-1744866339736825507</id><published>2009-11-04T08:14:00.001+01:00</published><updated>2009-11-04T08:14:45.475+01:00</updated><title type='text'>Auf Mosers Anwesen</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Auf Mosers Anwesen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitt ergreift das Handy und informiert Harry über den Stand der Dinge. Gleichzeitig gibt er ihm den Auftrag zum Präsidium zu fahren und die Anlieferung des Trümmerflügels zu überwachen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Teile kommen sofort ins Labor und werden millimetergenau geprüft und sag denen, wenn die auch nur eine Haarspitze übersehen, können die sich auf ein Disziplinarverfahren einstellen.“ &lt;br /&gt;„Und ehe ich es vergesse, ab sofort werden die beiden Frauen mit einer 6-er Truppe überwacht und bei den geringsten Anzeichen von Gefahr nach Moers in unser sicheres Haus gebracht. Kurt und ich werden jetzt noch einmal zu Mosers Anwesen fahren und uns dort ein wenig umschauen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurt  steigt in den Audi während sich Pitt maulend auf den Beifahrersitz schwingt. „Vorhin sagtest Du ich dürfte auch mal ne Runde drehen“ &lt;br /&gt;„Kannst Du ja, aber jetzt fahre ich, denn mein zweiter Vorname ist Michael S. und jetzt Ruhe auf den billigen Plätzen. Halt Ausschau ob wir beschattet werden“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurt stellt den Wagen auf einen abgelegenen, aber gut besuchten Parkplatz ab und beide machen sich auf den Weg zu Mosers Anwesen. Dort angekommen umrunden sie in großer Entfernung das Grundstück und halten Ausschau nach eventuellen Alarmeinrichtungen. Sie ziehen den Kreis immer enger und kommen dem Haus immer näher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich geh mal rein“ murmelt Kurt. „Bist Du irr“ fragt Pitt „da geht gleich die Anlage los und wir haben keine Möglichkeit unentdeckt zu verschwinden.“ Aber Kurt hört nicht auf ihn und zieht sein Schweizer Messer aus der Tasche, ein Klick und die Tür ist auf. Beide ziehen ihre Waffen und schleichen in den nur schwach beleuchteten Flur. Unter einer Tür, am Anfang einer Treppe dringt Licht hervor. Kurt gleitet wie ein Geist  darauf zu und legt sein Ohr an das Türblatt. Aber außer ein gedämpftes Murmeln kann er nichts hören. Ganz vorsichtig drückt er die Klinke runter. Pitt bricht der Schweiß aus allen Pooren und macht heftige Zeichen. Kurt, die Ruhe selbst, öffnet die Tür einen winzigen Spalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;….und jetzt ruf ich mal Rudi an und frag wo er sich zur Zeit mit dem Flügel befindet, wenn der nicht rechtzeitig angeliefert wird, haben wir ein Problem. Mit den Typen ist nicht zu spaßen, daß hast Du ja an meinem Vater gesehen und wir brauchen das Geld dringend. Die männliche Stimme verstummt. Kurt hört wie Gläser gefüllt werden und eine weibliche Stimme antwortet: Verkauf doch das Anwesen, das gibt genug Geld um nach Südamerika zu reisen und wir können da in Saus und Braus leben. Denkste antwortet der Mann, die Fabrik war schon länger nicht mehr rentabel, Vater hat seinen ganzen Besitz mit Hypotheken belastet und sogar sein Picasso verkaufen müssen. Was meinst Du warum er sich auf die Typen eingelassen hat. Ohne den Microfilm mit dem neuen Metall und seiner Herstellung haben wir kein Geld und die sechs Millionen Euro brauchen wir. Scheiße, er geht nicht dran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich klingelt auf dem Flur ein Telefon und die beiden Polizisten stürzen in den nächstgelegenen Raum.&lt;br /&gt;Ein jüngerer Mann kommt raus und nimmt den Hörer ab.&lt;br /&gt;„Moser Junior“&lt;br /&gt;„Hallo Herr Schreiner, was ist los“……“WAS“ brüllt Moser Junior….“Das müssen sie sofort unterbinden oder sie sind die Millionen los“….“Wie, das geht nicht?“….“Offizieller Weg?“ …“ja und, sie sind der Chef in diesem Laden“…. „Wie, die Bundespolizei ist jetzt auch eingeschaltet“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moser läßt den Hörer fassungslos sinken und geht wie in Trance zurück ins Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurt sieht Pitt an, Pitt nickt und Beide gehen mit schußbereiten Waffen in das Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitt sagt zu dem total erschrockenen Paar „Hauptkommisar Brett, würden Sie sich bitte anziehen und uns zum Präsidium nach Duisburg begleiten!“ Die Sekretärin Säger läßt das Glas fallen und schreit ihren Frust heraus. Moser Junior, bleich wie ein Bettlaken ergreift wortlos seinen Mantel, blafft die Sekretärin an und folgt den beiden Polizisten wortlos zum Auto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darf Pitt jetzt endlich fahren?&lt;br /&gt;Sind die Beiden geständig?&lt;br /&gt;Sind Susi und Gabi sicher?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-1744866339736825507?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/1744866339736825507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=1744866339736825507&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1744866339736825507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1744866339736825507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/11/auf-mosers-anwesen.html' title='Auf Mosers Anwesen'/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-8332316946096239195</id><published>2009-10-24T21:49:00.001+02:00</published><updated>2009-10-25T10:24:13.590+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Auf der Autobahn</title><content type='html'>&lt;b&gt;Mit durchdrehenden Reifen schiesst der Audi dem Fluchtwagen der Gangster hinterher. Wenige Sekunden später sehen Kurt und Pitt die Rücklichter der Amikiste. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Ja, PS-Leistung ersetzt eben keine Straßenlage" meint Kurt und kurze Zeit später sind die beiden auf "Schlagdistanz".&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der amerikanische Wagen fährt auf die Autobahn Richtung Kamp Lintfort, überquert den Rhein und der Sportwagen mit den beiden Spürnasen folgt in ausreichender Distanz. Die zweite Abfahrt nach der Rheinbrücke verlässt der Dodge die Autobahn in Richtung Rheinberg und bleibt dann auf der Hauptstraße. Am Abzweig Richtung Orsoy biegt er ab und fährt dann weiter geradeaus. "Hör mal, Kurt, hier waren Harry und ich schon mal. Gleich kommt hier das Landgut Mosers, das haben wir schon mal eine Nacht observiert"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kurze Zeit später taucht auf der linken Seite der Parkplatz der Baumschule Haselnuss auf. Gegenüber liegt die Mauer, die das Gehöft Mosers einfriedet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Mann, ich denke, der Kerl ist tot."&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Dodge bremst und bleibt vor dem Hoftor stehen. Das Tor öffnet sich und der Dodge fährt hinein und das Tor schließt sich langsam.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Fahr auf den Parkplatz der Baumschule" meint Pitt "da haben wir schon mal gestanden und die Bude da drüben beobachtet.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die beiden verlassen das Sportcabrio und beeilen sich, auf die andere Straßenseite zu kommen. An der Stelle, die Pitt schon von der ersten Observation her kennt, schauen die beiden über die Mauer und beobachten das Haus des ermordeten Managers.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Bück Dich, Pitt, da kommt jemand" flüstert Kurt in Pitts Ohr. Pitt schaut sich um und sieht dass auf der Straße ein goldfarbenes Peugeot-Cabrio angefahren kommt. Pitt glaubt, ein Dejavu zu haben. Es ist der Wagen von Isabella Säger, der Geliebten Mosers. Vor dem Tor hält der Wagen an, hupt und das Tor wird von innen geöffnet. Der Wagen fährt in den Hof und hinter dem Wagen wird das Tor wieder geschlossen. Das Cabrio fährt auf das Haupthaus zu und stoppt. Die blonde Isabella steigt aus, aufreizend gekleidet, als wolle sie eine weitere Liebesnacht mit Rudolf Moser verleben.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Tür des Haupthauses öffnet sich und Georg Moser, der Sohn des getöteten Industriellen läuft auf Isabella zu und fällt ihr um den Hals. Innig küsst er die Frau und geht dann mit ihr in das Haus.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;In dem Augenblick hören die beiden Ermittler, dass auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Parkplatz der Motor eines LKW gestartet wird. Pitt schaut zum Parkplatz und kann seinen Augen kaum glauben. Es ist der gleiche graue 7,5-Tonner, den Pitt und Harry bei ihrem ersten Einsatz vor Mosers Gehöft beobachtet haben. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Wagen setzt sich in Bewegung und fährt vor das Tor des Anwesens. Der Fahrer hupt und das Tor schwenkt auf. Und wieder beobachtet Pitt, wie der LKW vor den Eingang des Hauses fährt, der Fahrer aussteigt und die Ladebordwand herunterfährt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nur dieses Mal wird der LKW nicht entladen. Zwei Männer schieben einen schweren Gegenstand, verdeckt von einem grauen Tuch aus dem Haus und schieben ihn auf die Ladebühne des LKW. Der Fahrer fährt die Bühne hoch und verläd die Last auf dem Fahrzeug. Danach schließt er den Laderaum und begibt sich wieder in sein Führerhaus. Der Motor wird angelassen und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Kurt, ich bin mir sicher, dass da jetzt ein Konzertflügel drauf ist........" Die beiden schwingen sich in den Audi und setzen dem LKW hinterher.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt ruft Harry an und gibt einen kurzen Bericht ab. Als Harry das gehörte verarbeitet hat, erhält er vom Pitt den Auftrag, das Anwesen Mosers und insbesondere Georg und die blonde Isabella zu beobachten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Danach ruft Pitt im Präsidium an und gibt da Kennzeichen des LKW und dessen vermutliche Fahrtrichtung durch. Eine Streife soll eine Fahrzeugkontrolle durchführen und die Ladepapiere prüfen. Bei Verdacht, also in jedem Fall, sollen die uniformieren Beamten die Ladung kontrollieren und für den Fall, dass es sich um einen Konzertflügel handelt, diesen sicherstellen und zur Spurensicherung bringen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt und Kurt folgen dem Laster und geben jeden Richtungswechsel an die uniformieren Kollegen weiter.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Wagen fährt auf die A42 Richtung Kamp Lintfort auf, im Kreuz Kamp Lintfort wechselt er auf die A 57 in Fahrtrichtung Köln-Krefeld.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Kurz vor dem Rastplatz Donk überholt eine Autobahnstreife den LKW und setzt sich vor den Wagen. Der Schriftzug -&lt;i&gt;POLIZEI - BITTE FOLGEN&lt;/i&gt; leuchtet auf und die Streife lotst den LKW auf den Rastplatz.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Streifenwagen hält an und die Beamten steigen aus. Da beschleunigt der LKW und schießt auf den Steifenwagen zu. Der Fahrer kann sich durch einen Sprung über die Motorhaube gerade noch in Sicherheit bringen. Der LKW reisst die Fahrertür des Streifenwagens ab und beschleunigt weiter um dann auf die Autobahn zurückzukehren. Dort beschleunigt er weiter und bei fast 100 km/h setzt sich der Audi mit Kurt am Steuer neben den LKW. Pitt fährt das Fenster runter und zeigt dem Fahrer, dass er auf dem Seitenstreifen halten soll.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der LKW-Fahrer grinst Pitt an und zeigt ihm den gstreckten Mittelfinger.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt zieht die Dienstwaffe, lädt durch, entsichert und zielt auf den linken Vorderreifen. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Fahrer streckt Pitt erneut den Mittelfinger entgegen und lacht.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt blickt auf den nachfolgenden Verkehr und stellt fest, dass auf dem Streckenabschnitt nichts los ist. Er zielt erneut und zieht den Abzug der Walther P99 zweimal durch.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der LKW schlingert und bricht nach links aus. Er berührt die Leitplanke und und prallt an dieser ab, schlingert zur rechten Straßenseite, gerät von der Fahrbahn und landet im Graben neben der Autobahn.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt und Kurt springen aus dem Wagen, retten den Fahrer aus dem Führerhaus und bringen ihn in Sicherheit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;In der Zwischenzeit sind die Kollegen von der Autobahnpolizeiwache Moers mit mehrern Fahrzeugen eingetroffen. Pitt weist sich aus und die Beamten sichern den Ort ab.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt lässt die Spurensicherung kommen. Die Kollegen öffnen den Laderaum des LKW. Dort finden sie die Überreste eines Konzertflügels.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Pitt erteilt den Auftrag, diese ins Präsidium nach Duisburg zu schaffen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Ist er der gleiche Flügel, mit den der Fall begonnen hat?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Was ist zwischen Moser junior und Isabella?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Warum durfte Pitt den Audi noch nicht fahren?&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-8332316946096239195?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/8332316946096239195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=8332316946096239195&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8332316946096239195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8332316946096239195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/10/auf-der-autobahn.html' title='Auf der Autobahn'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-8967661679363309043</id><published>2009-10-17T12:51:00.003+02:00</published><updated>2009-10-17T12:54:39.946+02:00</updated><title type='text'>Die Beerdigung</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Pitt bedeutet Harry unterdessen mit Handzeichen, dass er und Gabriela sich in die Kantine begeben, und dort unten auf ihn warten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Zahnpraxis Doktor Brettschneider, guten Tag, Sommer am Apparat,“ meldet sich die Stimme von Susi und Harry wird es ganz mulmig in der Magengegend.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ähhhhm, hallo,“ beginnt er zu stottern, „hier ist Harry, ich meine Kriminalnagel, nein, ich wollte sagen, Nagel ist mein Name. Harry Nagel, wissen sie, ich bin der, der vorhin bei ihnen war,“ Harry merkt, wie ihm der Schweiss den Nacken hinunter läuft und er den Zettel mit der Telefonnummer völlig verkrampft in der linken Hand zerknüllt, „wegen der Goldzähne von Moser, wissen sie.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Jaaa,“ entgegnet Susi lang gezogen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Und ich hätte noch eine Frage dazu,“ haspelt Harry in den Hörer, der ihm aus seiner von Schweiss rutschigen Hand zu fallen droht, „ich wollte sie fragen ob ich sie fragen dürfte,“ was rede ich da eigentlich für eine gequirlte Kacke, geht Harry durch den Kopf, wie ein kleiner Schuljunge, ich stell mich als grössten Idioten der Menschheitsgeschichte hin, das ist nicht zum Aushalten, „äähhm wissen sie, wegen meiner Frage..“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ja bitte, ich bin ganz Ohr,“ antwortet Susi geduldig. Die lacht sich über mich krumm, denkt ein immer mehr an sich selbst verzweifelnder Harry, ich kann ihr Grinsen bis hierhin hören, ich habe jetzt schon alles verbockt bei ihr, ich kindischer Idiot, ich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Geht es um die Unterlagen von Herrn Moser oder um etwas anderes?“ erkundigt sich die Sprechstundenhilfe freundlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ja genau...“ antwortet Harry verzweifelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ja genau? Was denn jetzt genau?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Aha, es geht um das Essen mit den Unterlagen, wo sie ihren Chef noch fragen könnten, wegen dem schwarzen Fleck auf den Röntgenbildern, was bei den Ermittlungen weiterhelfen könnte,“ Harry redet inzwischen ohne Punkt und Komma, „und wir zusammen essen weil ich sie einladen möchte sehr gerne nur wenn es sie nicht stört und sie Lust haben....“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Moment mal,“ unterbricht ihn Susi, „sie wollen mich also zum Essen ausführen?“ Harry nickt während ihrer Worte eifrig mit dem Kopf, „Ok, wann und wo?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Harry, völlig überrascht von der Antwort, merkt, dass er sich noch gar keine Gedanken über Ort und Zeit gemacht hat, weil er nicht mit einer Zusage gerechnet hat. Er nennt ihr spontan die Pizzeria am Hafen unten und den heutigen Abend nach der Arbeit, von der er sie sehr gerne abholen würde. Susi sagt den Termin zu und verspricht, dass sie ihren Boss noch wegen der Röntgenbilder befragt. Harry wird erst nach mehreren Minuten bewusst, dass er mit einem dümmlichen Grinsen im Gesicht, einem nassen Telefonhörer in der Rechten und der Erkenntnis, dass Susi schon aufgelegt hat, mitten im Büro steht und Löcher in die Luft starrt. Er rennt hinunter in die Kantine um den anderen beiden von seinem cool klargemachten Date zu erzählen. Nach einem kritischen Blick auf sein verschwitztes Shirt und sein gerötetes Gesicht meint Gabriela trocken: „Aha, genau, gaaaaanz cool hast du das gemacht, sicher schon.“ Und dann beginnen Pitt und Gabriela lauthals zu lachen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Abends sitzen sich Harry und Susi in der Pizzeria an einem gemütlichen Ecktisch bei Kerzenschein gegenüber und geniessen ihre Pizza. Harry ist so in sein Gespräch vertieft, immer stark darauf bedacht nicht wieder so einen Unsinn wie am Nachmittag zu labern, dass er gar nicht merkt, dass Susi ihre Pizza schon gegessen hat, während dem seine noch zur Hälfte und mittlerweile eiskalt vor ihm liegt. Plötzlich blickt Susi angestrengt in die andere Seite des Lokals und sagt zu Harry: „Sag mal, ist das nicht dein Kollege von der Polizei, der dort mit einer jungen Dame am Tisch sitzt?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Harry schreckt aus seinen Gedanken auf, dreht den Kopf und zuckt zusammen. Tatsächlich, dort sitzen Pitt und Gabriela. Oh nein, denkt Harry, das auch noch, das darf doch gar nicht wahr sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Komm,“ meint Susi mit einem fröhlichen Lächeln im Gesicht, „wir bitten die beiden an unseren Tisch.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Nein, nein, das ist nicht nötig,“ beeilt sich Harry zu entgegnen, „die zwei wollen sicher nicht gestört werden. Und ausserdem verstehen wir uns nicht so dolle, er ist im Prinzip mein Vorgesetzter, wir arbeiten nur zusammen, und Pitt hat Gesellschaft nicht so gern......“ Aber Susi ist schon aufgestanden und an dem immer noch verzweifelt brabbelnden Harry vorbei in die Richtung von Gabriela und Pitt gegangen. Kurze Zeit später setzt sich Pitt mit einem kräftigen Schlag auf die Schulter von Harry gegenüber von ihm an den Tisch mit den Worten: „So ein Zufall, dass wir euch beide hier treffen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ja genau,“ erwidert Harry leicht säuerlich, „die Welt ist schon ein Dorf.“ Seine Augen schicken dabei Blitze in Pitt's Richtung, auf die sogar Göttervater Zeus neidisch gewesen wäre. Nach einem dennoch vergnüglichen und vor allem durch Susi's Informationen über den Hohlraum in einem von Moser's Zähnen sehr hilfreichen Abend verlassen die vier das Lokal und machen sich auf den Heimweg. Auf der Fahrt sagt Gabriela zu Pitt: „Ich finde die Susi ganz nett. Zuerst dachte ich, das sei eine kleine, verwöhnte, eingebildete Tussi. Aber das ist überhaupt nicht so. Sie ist sehr nett und offen. Und sie weiss, worüber sie spricht. Sie hat das Herz am rechten Fleck. Ich mag sie wirklich sehr und ich hoffe für Harry, dass etwas aus den beiden wird.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Im Wagen von Harry sagt Susi: „Ich finde die Gabriela ganz nett. Zuerst dachte ich, das sei eine kleine, verwöhnte, eingebildete Tussi. Aber das ist überhaupt.....“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Zwei Tage, nachdem die sterblichen Überreste von Felix Moser durch die Gerichtsmedizin freigegeben wurden, findet die Beerdigung unter grosser Anteilnahme und Interesse der Bevölkerung im Zentralfriedhof statt. Obwohl die Polizisten Pitt und Harry und der inzwischen aus Zürich zu ihnen gestossene Kurt mit vielen Menschen gerechnet haben, überrascht sie die riesige Menschenmenge. Um eventuelle neue Hinweise zu erhalten haben sich Pitt und Kurt entgegengesetzt an den Rand der Menge begeben, um einen besseren Überblick zu haben, während Harry zusammen mit Susi bei Gabriela am offenen Grab die Beerdigungs Zeremonie über sich ergehen lässt. Als Harry während der Predigt des Pfarrers seinen Blick schweifen lässt, wird er plötzlich einem zitternden roten Punkt gewahr, der sich langsam am Bauch von Gabriela entlang nach oben in Richtung Brustkorb bewegt. Ach du Scheisse, geht Harry noch durch den Kopf, bevor er sich geistesgegenwärtig gegen die neben ihm stehende Susi wirft. Im selben Moment, in dem Gabriela, Susi und Harry wie Dominosteine gemeinsam zu Boden fallen schreit Harry: „Anschlag!“ in sein Headset, mit dem er direkten Funkkontakt zu Pitt und Kurt hat. Der Buchhalter der Eisenhütten AG, der direkt hinter Gabriela stand, wird von einer Kugel mit voller Wucht in die Brust getroffen und in die hinter ihm stehenden Trauergäste geschleudert. Er ist schon tot, als er zu Boden fällt. Das Geschoss hat sein Herz regelrecht zerfetzt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Am Grab bricht augenblicklich eine Panik aus, die Menschen stossen und rempeln die in zweiter und dritter Reihe Stehenden zur Seite, die von dem Vorfall direkt am Grab nichts mitbekommen haben und durch die Fliehenden völlig überrascht werden. Dadurch breitet sich das Chaos ringförmig aus. Überall rennen Leute schreiend durcheinander, andere stehen einfach nur völlig verstört und schockiert da, während einige hinter Grabsteinen Schutz und Deckung suchen, obwohl sie nicht wissen, aus welcher Richtung die Gefahr kommt. Während Harry noch schützend auf den beiden Frauen liegt, gibt er Pitt und Kurt geistesgegenwärtig die ungefähre Richtungsangabe, aus welcher der tödliche Schuss abgegeben wurde. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Die beiden spurten sofort los und ziehen beim Rennen ihre Waffen aus dem Schulterholster. Nach wenigen Augenblicken sieht Kurt aus dem Augenwinkel hinter einem frisch aufgeworfenen Grabhügel ein Gewehr mit Zielfernrohr liegen. Das muss dem heimtückischen Schützen gehört haben. Sofort alarmiert Kurt die am Rande des Friedhofs positionierte Polizeieinheit über Funk über den Fundort, damit die Kollegen das Korpus delicti sicherstellen können. Pitt sieht zweihundert Meter vor sich einen in einen schwarzen Jogginganzug Gekleideten, der wieselflink zwischen den Grabreihen in Richtung Nordportal flüchtet. Das ist das Schwein, denkt sich Pitt, ich kriege dich, und schreit seine Beobachtung ins Headset, dass Kurt darauf reagieren kann. Auch er hat den Flüchtenden ausgemacht, und versucht nun noch schneller zu rennen, um den Attentäter zu erwischen. Etwa fünfzig Meter neben sich sieht er Pitt wie einen Kurzstreckensprinter über den schmalen Kiesweg spurten. Die Augen fest auf seine Beute gerichtet, holt er das Letzte aus seinem Körper raus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Harry hat sich unterdessen davon überzeugt, dass den beiden Frauen nichts geschehen ist, und informiert seine beiden Kollegen über das Headset, dass die beiden abgesehen von einem leichten Schock in Ordnung sind und er sie jetzt sofort aus der Gefahrenzone in Sicherheit bringt. Pitt und Kurt nehmen diese Nachricht innerlich mit einem tiefen Aufatmen zur Kenntnis und konzentrieren sich wieder voll und ganz auf die Verfolgung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Der Attentäter hat mittlerweile den Ausgang erreicht und verschwindet links um die Ecke hinter der Mauer auf dem Gehsteig, der neben der am Friedhof vorbei führenden Hauptstrasse liegt. Das darauf ertönende Hupkonzert deutet darauf hin, dass er rücksichtslos vor die fahrenden Autos auf der Strasse sprintet. Kurz darauf erreichen praktisch gleichauf Pitt und Kurt den Ausgang, rennen hindurch und versuchen, den Flüchtenden zu finden. Sie sehen gerade noch, wie er auf der anderen Strassenseite in einen mit laufendem Motor wartenden Wagen hechtet, der mit durchdrehenden Reifen quietschend davonrast und das nächste Hupkonzert auslöst, weil er dem rollenden Verkehr knallhart in den Weg fährt. Pitt zieht seinen Dienstausweis aus der Innentasche seiner Jacke und wedelt damit in der Luft herum. Kurt und er stellen sich mitten auf die Strasse und halten den ersten Wagen an, der frontal auf sie zu fährt. Kurt reisst die Fahrertüre auf und schreit den völlig verdutzten Fahrer an: „Raus hier, Polizeieinsatz, ihr Wagen ist konfisziert!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Der Fahrer wechselt mit seinem Blick verständnislos zwischen Kurt und Pitt hin und her, dann zu den gezogenen Waffen der beiden und zum Ausweis, den Pitt, mittlerweile schon auf der Beifahrerseite eingestiegen, immer noch in der Hand hält, zurück in das gerötete Gesicht von Kurt. Er will gerade zu einem Nein, was soll der Scheiss ansetzen, als er schnell und kompromisslos von Kurt am Jackenkragen gepackt, und mit einem harten Ruck aus dem Auto gerissen wird. Als er sein Gleichgewicht wieder gefunden und sich umgedreht hat, drückt Kurt schon das Gaspedal bis zum Anschlag durch und lässt den zutiefst erschrockenen Besitzer mitten auf der Strasse in einer stinkenden Qualmwolke, die die durchdrehenden Reifen erzeugen, stehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Hast du das Fahrzeug oder die Zulassung erkannt?“ fragt Kurt Pitt, während er sich mit einer Hand anschnallt und mit der anderen steuert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Das Kennzeichen nicht, aber den Wagen. Das war ein Dodge. Ein Dodge Caliber. Schwarz,“ antwortet Pitt und gibt eine Ringfahndung an alle Polizeidienststellen durch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ok,“ meint Kurt, „so ein Wagen ist nicht unauffällig. Also Augen auf, wir erwischen diese Schweinehunde.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Kurt lässt kurz seinen Blick über die Armaturen des „entliehenen“ Wagens schweifen und meint dann mit einem schelmischen Lächeln zu Pitt: „Wäre gelacht, wenn wir die nicht erwischen. Wir sitzen nämlich in einem Audi R8 Spyder. Und der hat einiges mehr an Dampf unter der Haube als der schwerfällige Ami-Eisenhaufen.“ Pitt deutet in dem Moment mit dem Finger nach vorne auf die Strasse und sagt: „Ich glaube, ich sehe den Wagen da vorn.“ Kurt kneift die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen, schaut in die von Pitt angegebene Richtung und beginnt leicht zu lächeln.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Bingo,“ meint er kurz und trocken, „und wenn wir die Scheisser dingfest gemacht haben, dann darfst du auch eine Runde mit dem Wagen hier drehen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Kurt und Pitt schauen sich kurz mit einem siegessicheren Lächeln an, und dann holt Kurt das Letzte aus dem Wagen heraus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Erwischen die beiden die Täter?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Wie geht es den Frauen und Harry?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Darf Pitt wirklich eine Runde in dem Audi drehen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-8967661679363309043?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/8967661679363309043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=8967661679363309043&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8967661679363309043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/8967661679363309043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/10/die-beerdigung.html' title='Die Beerdigung'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-9072575540033808168</id><published>2009-09-14T17:24:00.002+02:00</published><updated>2009-09-14T17:31:00.952+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Der Zahnarzt</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;"Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir den Duisburger Zahnarzt nicht auftreiben könnten, bei dem der Tote in Behandlung war." Mit diesen Worten drückt Pitt Harry ein Branchentelefonbuch in die Hand und weist auf das Telefon.  " Mach Du A bis K und ich ich fange bei L an und mache den Rest" Noch schnell einen Kaffee neben das Telefon gestellt und dann geht es los. Einen Zahnarzt nach dem anderen rufen die beiden an und fragen jeweils nach dem Patienten Rudolf Felix Moser.&lt;br /&gt;Nach gut drei Stunden strammens Telefonierens hat Harry Erfolg. Im Norden von Duisburg, im Ortsteil Walsum, ist er fündig geworden. An der Theodor-Heuss-Straße findet sich mit Dr. med dent Brettschneider ein Zahnarzt, der einen Patienten namens Rudolf Felix Moser in Behandlung hat. Pitt greift sich ein Foto des Toten und kurz darauf sind die Beiden unterwegs nach Walsum. Nach knapp 20 Minuten treffen Sie vor der Praxis ein und nach weiteren fünf Minuten haben sie einen Parkplatz gefunden und sind auf dem Weg in die Praxis.&lt;br /&gt;Die bereits etwas ältere Sprechstundenhilfe bittet die Beamten in das Sprechzimmer des Dentisten und bittet noch um ein Wenig Geduld, da Dr. Brettschneider zur Zeit mitten in einer Wurzelbehandlung steckt. Das Geräusch des Bohrers ist durch die Tür zum Behandlungsraum deutlich zu hören.&lt;br /&gt;"Dieses Geräusch geht durch Mark und Bein, da kriege ich schon von Zuhören Zahnschmerzen" meint Harry.&lt;br /&gt;Nach zirka 10 Minuten öffnet sich die Tür und Dr. Brettschneider betritt den Raum. Eine drahtige Figur in weissen Jeans und einem dunkelblauen Polohemd lassen den Zahnarzt eher wie einen Tennisspieler wirken. Seine sonnenbräunten Arme und das genauso gebräunte Gesicht lassen erkennen, dass Dr. Brettschneider viel Zeit auf dem Tennis- oder Golfplatz verbringt.  Den Mundschutz, den er noch vor dem Gesicht trägt, nimmt er ab, bevor er sich die Hände waschen geht, um anschließend Pitt und Harry mit einem kräftigen Händedruck zu begrüßen. " Nun, meine Herren, meine Sprechstundehilfe sagt, dass sie von der Mordkommission sind und einen meiner Patienten suchen?"&lt;br /&gt;"Es stimmt, wir sind von der Mordkommission, ich bin Hauptkommissar Brett und das ist men Kollege Kommissar Nagel. Allerdings suchen wir keinen Ihrer Patienten, ich glaube vielmehr, dass wir ihn haben und zwar den Herrn Rudolf Felix Moser. Der ist tot und wir wollen wissen, ob er Ihr Patient war." Harry nickt und reicht den Zahnarzt das Bild des Toten über den Tisch. Pitt fragt, ob der Tote auf den Bild Dr. Brettschneiders Patient war. Dr. Brettschneider drückt eine Taste an seinem Telefon und spricht in das Gerät. "Susi, komm mal rein, ich brauche Deine Hilfe." Die Tür offnet sich und eine blonde, junge Frau betritt den Raum. Auch sie trägt weisse Jeans und ein dunkelblaues Poloshirt und ist durch einen Aufdruck auf dem Shirt als Mitarbeiterein der Praxis zu erkennen. Sie dürfte etwa Mitte 20 sein, trägt ihr Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und hat ein fröhliches, fast frech wirkendes Gesicht mit Sommersprossen. Das Namensschild mit dem Namen "Susi Sommer" passt zu dem Aussehnen und der dezente Duft eines guten Parfums liegt in der Luft.&lt;br /&gt;Ihr Chef legt ihr das Foto vor. "Sag mal Susi, ist das unser Patient Moser?" - "Das könnte er sein, der sah halt nur nicht so krank aus, wenn er hier war" Die Sprechstundenhilfe begutachtet das Bild und lächelt den Polizisten zu. Harry ertappt sich dabei, wie er zurücklächelt und im Geiste schon Pläne für ein gemeinsames Abendessen macht. "Danke, Fräulein Sommer. Und wenn Ihnen noch etwas einfällt, dann rufen Sie mich an." Mit diesen Worten drückt Harry ihr lächelnd seine Visitenkarte in die Hand. Die Sprechstundenhilfe verlässt das Sprechzimmer. "Ach Susi, bring mir doch noch die Akte" ruft der Dentist hinterher.&lt;br /&gt;"Ja, auch die Susi hat ihn erkannt, ich war mir nicht so sicher, aber er scheint es gewesen zu sein. Ich lasse mir die Akte kommen und da ist auch ein Röntgenbild drin, vielleicht hilft Ihnen das ja weiter."&lt;br /&gt;Pitt erzählt den Arzt, dass dem Toten alle Zähne herausgebrochen wurden. Dr. Brettschneider verwundert das nicht, Mosers Gebiss bestand durchweg aus fest implanierten Goldzähnen und die stellen ja schon einen Wert da.&lt;br /&gt;Fräulein Sommer betritt den Raum und legt die Krankenakte auf den Tisch. Sie lächelt Harry zu und verlässt den Raum wieder."Das ist aber eine süsse Maus",  flüstert Harry Pitt ins Ohr.&lt;br /&gt;Auf die Frage, was mit Mosers Zähnen war, blättert der Arzt die Akte durch und blickt Pitt dann an. "Nichts, alles nur Routine, also keine Besonderheit. Auf dem Röntgenbild ist ein Backenzahn zwar dunkler als die anderen dargestellt, aber das hat laut Dr. Brettschneider keine Bedeutung. Pitt bittet den Zahnarzt um das Bild und die beiden Beamten fahren schnellstmöglich in die Pathologie. Dort geben sie das Bild ab.&lt;br /&gt;Kaum im Büro angekommen, geht das Telefon. Kurt Pflümli aus Zürich ist dran und fragt nach den Stand der Ermittlungen. Pitt macht Kurt mit den neuesten Erkenntnissen vertraut und fragt seinerseits, ob es Neuigkeiten in der Schweiz gibt.&lt;br /&gt;"Wir, das heisst die Monika Marty, hat in der Nasszelle von dem Zimmer, in dem Moser zuletzt war, als er im Berner Oberland war, zwei kleine Mikrokapseln gefunden, Zuerst haben wir die für Sandkörner gehalten, aber unter dem Mikroskop hat Monika herausgefunden, dass man die aufschrauben kann und das sie einen kleinen Hohlraum enthalten. So für einen Mikrosender oder einen Mikrofilm. Was meint ihr, wofür die sein könnten?"&lt;br /&gt;"Schwing Dich mal in den nächsten Flieger nach Duisburg, Kurt, die Dinger wollen wir hier sehen." Mit diesen Worten beendet Pitt das Gespräch und wendet sich an Harry. Meinst Du, solche Kapseln könnte der Moser in den Zähnen gehabt haben? Und wir mitten in einer Spionagegeschichte hängen? Ich rufe den Zahnarzt noch einmal an und frage, ob Mosers Zähne dafür geeignet waren, besonders der dunkele....."&lt;br /&gt;"Pitt, lass mich das machen", bittet Harry "Vielleicht habe ich ja die Süsse Blonde dran ubnd kann mich mit ihr zum Abendessen verabreden." Als Pitt Harry fragend anschaut, ergänzt er:" Nicht, was Du denkst! Ich will nur rausfinden, ob ihr Chef in der Geschichte mit drinhängt! Ehrlich, rein dienstlich!"&lt;br /&gt;" Na, ruf schon an, alter Schwerenöter"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hängt der Zahnarzt mit drin?&lt;br /&gt;Was sind das für Kapseln?&lt;br /&gt;Wieviele Sommersprossen sind in Susis Gesicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-9072575540033808168?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/9072575540033808168/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=9072575540033808168&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/9072575540033808168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/9072575540033808168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/09/der-zahnarzt.html' title='Der Zahnarzt'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-2674446613371430485</id><published>2009-09-08T08:29:00.002+02:00</published><updated>2009-09-08T08:32:40.161+02:00</updated><title type='text'>Zahn um Zahn?</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Für mich war er immer ein karrieregeiler Typ, der bei uns zu Hause gegessen und übernachtet hat, und sonst nichts. Es drehte sich immer nur alles ums Geschäft, und wie man mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Ertrag erwirtschaftet.“ Gabriela schlendert bei diesen Worten ziellos vor sich her, flankiert von den beiden Polizisten. „Ich habe ihn nie als fürsorglichen Vater erlebt, der Interesse an mir und meinem Werdegang zeigte, der nie mit mir gespielt hat oder nie die Hausaufgaben mit mir zusammen gelöst hat. Es war mir, als sei ich Luft für ihn gewesen. Ich hatte den viel engeren und freundschaftlicheren Kontakt mit den Hausangestellten, vor allem, nachdem meine Mutter gestorben ist, als ich noch ein Kind war.“ Bei der Erinnerung an ihre Mutter bleibt Gabriela stehen, um sich die Tränen aus den Augen zu wischen. „Ich bin heute noch überzeugt davon, dass mein Vater schuld ist am frühen Tod von Mama.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Wie kommst du denn auf die Idee?“ fragt Pitt mit einem besorgten Blick.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Ich weiss auch nicht genau,“ antwortet Gabriela frustriert, „es ist die Art, wie er ihren Tod zur Kenntnis nahm, etwa so, wie wenn er dem Personalchef gesagt hätte, dass er zwei Angestellte entlassen musste. So etwas liess ihn auch immer völlig kalt. Der Mensch und sein persönliches Schicksal interessierten ihn überhaupt nicht.“ Während Gabriela redete, steigerte sie sich langsam in eine unbändige Wut hinein. Ihre Stimme wurde mit jedem Satz lauter. „Er sah nur den Profit. Dafür ging er sogar über Leichen. Wegen ungenügender Schutzvorrichtungen an einem der Hochöfen kam es vor Jahren zu einem Unfall, bei dem drei Arbeiter ihre Arme und das Augenlicht verloren, weil flüssiger Stahl auf sie gespritzt ist. Das Ganze wurde mit Schmiergeld vertuscht, da die drei Arbeiter auch noch schwarz in der Firma arbeiteten, weil sie keine Niederlassungsbewilligung hatten. Es dauerte keine Woche, und die drei waren nur notdürftig medizinisch versorgt schon in ihre Herkunftsländer abgeschoben.“ In ihrer Erregung schreit Gabriela den letzten Satz beinahe. Mit verschwitztem Gesicht betrachtet sie Pitt und Harry, die vor ihr stehen. Pitt macht einen Schritt auf sie zu und nimmt sie tröstend in den Arm. Dort verliert sie endgültig ihre bisher erfolgreiche Selbstbeherrschung und beginnt bitterlich zu weinen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Nach wenigen Minuten löst sie sich langsam von Pitt und schneuzt sich in das ihr von Harry gereichte Taschentuch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Geht es wieder ein wenig besser?“ fragt Pitt besorgt, „Sollen wir dich nach Hause bringen?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Nein, ist schon gut, es geht wieder,“ erwidert Gabriela mit einem Kopfschütteln, „was soll ich denn jetzt dort? Allein?“ Sie fährt sich mit dem Handrücken über die Nase und wischt die letzten Spuren der Tränen mit dem Taschentuch ab. „Ich bleibe lieber bei euch beiden.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Ist mir ehrlich gesagt auch lieber,“ meint Pitt. Er blickt zu Harry und fragt: „Was meinst du? Wie weiter jetzt?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Gute Frage,“ antwortet Harry gedehnt. „wir haben einen Entführer, der ums Verrecken nicht reden will, mit oder für wen er arbeitet. Und nun haben wir auch noch einen Hauptverdächtigen auf ziemlich brutale Art und Weise verloren. Der Moser wird bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Aber wozu werden ihm sogar die Zähne ausgerissen, wenn ein paar Meter weiter seine Brieftasche liegt mit mehreren hundert Euro und all seinen Ausweisen.“ Mit jeder Aufzählung hält Harry einen weiteren Finger seiner Hand in die Höhe. „Und der Schreiner behauptet, von dem Moser noch nie etwas gehört zu haben und macht gleichzeitig mit der Isabella Säger rum die wir schon zusammen mit dem Moser beobachtet haben.“ Harry Gesicht zeigt die Resignation nur zu deutlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Plötzlich verändern sich die Gesichtszüge von Gabriela und bekommen ein hartes, konzentriertes Aussehen. Sie beginnt langsam auf dem Bürgersteig hin und her zu gehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Was ist los?“ fragt Harry.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Lass mich ein wenig nachdenken,“ antwortet ihm Gabriela, „jetzt wo Harry etwas über die Zähne meines Vaters erwähnt hat, ist es mir, als sei mir etwas in den Sinn gekommen, das ich vor langer Zeit einmal gehört habe.“ Sie bleibt stehen. Ihr Blick schweift in die Ferne, weit weg in die Vergangenheit zu jenem besonderen Ereignis. „Ich kann mich schwach daran erinnern, dass mein Vater einmal Besuch zu Hause hatte. Geschäftlich natürlich. Da ich ihn so selten sah, horchte ich, neugierig wie ich nun mal war, an der Türe, die nur angelehnt war. So hatte ich wenigstens das Gefühl, etwas Zeit mit ihm zusammen zu verbringen.“ Die Augen von ihr sehen die Situation von damals genau vor sich, wie sie ganz vorsichtig die Türe etwas weiter öffnete, um ihren Vater zu sehen. Er sass in einem grossen Sessel, die Beine übereinander geschlagen, ihm gegenüber zwei Männer auf dem Sofa, die Gabriela aber von ihrer Position aus nicht richtig sehen konnte. „Was mir jetzt in einem völlig neuen und anderen Licht erscheint, ist eine Handbewegung und der dazu gesprochene Satz meines Vaters.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Jetzt bin ich aber gespannt,“ flüstert Pitt. Auch Harry hat sich näher an Gabriela gestellt, um nichts Wichtiges zu verpassen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Mein Vater hat an diesem Abend zu den beiden Typen gesagt: „Die Lieferung erfolgt wie immer absolut sicher und diskret“ und hat sich dann mit dem Zeigefinger gegen seine zusammen gebissenen Zähne geklopft.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Pitt und Harry sehen zuerst sich und dann Gabriela fragend an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Ich dachte bis jetzt ja auch, dass das irgend so eine verrückte Marotte von meinem Vater war, vielleicht weil sie Glück bringen sollte oder so was in der Art. Vielleicht haltet ihr mich jetzt für völlig durchgeknallt. Aber was ich bis heute nie ganz begriffen habe war die Tatsache, dass mein Vater schon in jungen Jahren alle seine Zähne durch Goldene hat ersetzen lassen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Ich glaube, ich weiss langsam, worauf du hinaus willst,“ sagt Harry zu Gabriela, „warum sollte man sich gesunde Zähne durch künstliche ersetzen lassen, ohne dass eine bestimmte Absicht dahinter steckt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Richtig,“ ereifert sich Gabriela, „vor allem, wenn man weiss, dass mein Vater nichts gemacht hat, ohne dabei einen grossen Vorteil zu erringen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Harry, mittlerweile schon ziemlich genervt, unterbricht die beiden ziemlich harsch. „Hätte einer von euch beiden vielleicht die Güte, mir mit einfachen Worten zu erklären, woher euer plötzlicher Aktionismus herrührt? Ich verstehe hier nur Bahnhof.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Gabriela stellt sich vor Harry und beginnt zu erklären: „Schau mal, mein Vater kam von der Schule und absolvierte eine Lehre als Bürogummi in einem Reisebüro. Danach arbeitete er ein paar Jahre als Aussendienstmitarbeiter in einer Firma, deren Name ich nicht mehr weiss. Dabei reiste er kreuz und quer über den Globus und lernte so die Welt und nebenbei auch noch meine Mutter kennen. Kurz darauf war auch ich schon unterwegs. Da wurde mein Vater sesshaft und begann bei der RUAG zu arbeiten. Diese Firma stellt verschiedene Waffen und Systeme für die Schweizer Armee her und entwickelt auch Neuheiten und Technologien, die teilweise auch ins Ausland verkauft werden. Wenige Jahre danach kam dann der plötzliche Wechsel zu der Eisenhütten AG in Duisburg, die damals finanziell nicht so rosig da stand. Und wie durch ein Wunder schaffte es mein Vater, diese Firma wieder in die schwarzen Zahlen zu manövrieren.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Harry schüttelt den Kopf und meint: „Das ist ja eine Geschichte wie aus dem Bilderbuch, nur sehe ich bis jetzt nicht, was das Ganze mit den Zähnen von ihm zu tun hat.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Gabriela legt Harry beruhigend die Hand auf den Arm und erklärt: „Was mir komischerweise erst jetzt auffällt, ist die Tatsache, wie es ein einfacher Angestellter in der Schweiz schafft, einfach so eine ganze Fabrik in Duisburg übernehmen zu können, ohne dass er im Lotto gewonnen oder die Firma vererbt bekommen hätte.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Pitt macht ein fragendes Gesicht, als er Gabriela anspricht: Wie ist er denn deiner Meinung nach dort rein gerutscht? Mit Beziehungen oder mit unlauteren Methoden?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Das ist genau das, was ich mich jetzt auch frage,“ antwortet Gabriela. „Ihr wart doch auf der Suche nach einem Mikrofilm, oder?“ Pitt und Harry nicken eifrig. „Was wäre, wenn die Zähne dazu gebraucht wurden, um so einen Mikrofilm zu schmuggeln?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Pitt schlägt sich mit der flachen Hand laut klatschend gegen die Stirn. „Das wäre genial, kein Zöllner der Welt käme auf die Idee, in den Zähnen eines Reisenden nach Schmuggelware zu suchen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„In den Zähnen?“ fragt Harry ungläubig. „So was soll funktionieren?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Wieso nicht?“ entgegnet Pitt, der es plötzlich eilig hat und ganz kribbelig Gabriela fragt: „Die Zähne hat er sich in Ungarn machen lassen, stimmt das?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Ja.“ antwortet sie nach kurzem Überlegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Aber ab und zu richten oder reinigen oder sonst was hat er wo machen lassen? Auch in Ungarn?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Ich glaube nicht.“ Gabriela starrt angestrengt in den Himmel und sagt: „Ich bin der Meinung, ich habe mal etwas von einem Zahnarzt hier in Duisburg gehört, aber ich habe keine Ahnung wie der heisst.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Das ist scheissegal,“ antwortet Pitt und zieht die beiden in Richtung Parkplatz, wo ihr Dienstwagen steht, „wir fahren ins Büro und rufen alle Zahnärzte an. Einer muss es dann ja wohl sein. Und dem Typen fühlen wir dann gehörig auf den Zahn.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Aber er hat ja nichts Verbotenes gemacht, falls er die Zähne gerichtet hat,“ meint Harry beim Gehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;„Das nicht, aber er hat sicher Unterlagen wie Bilder, Zeichnungen oder Röntgenaufnahmen auf denen wir sehen, ob es irgendwo einen Hohlraum hat, der die Theorie von Gabriela unterstützt oder zunichte macht.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Beim Wagen angekommen, zeigt sich seit langem wieder einmal ein optimistisches Lächeln auf Pitt's Gesicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Finden sie den Zahnarzt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Stimmt Gabrielas Theorie?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;;" lang="DE"&gt;Und wenn ja, was war auf den Mikrofilmen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-2674446613371430485?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/2674446613371430485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=2674446613371430485&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2674446613371430485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2674446613371430485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/09/zahn-um-zahn.html' title='Zahn um Zahn?'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-4579116320054790060</id><published>2009-08-27T08:55:00.001+02:00</published><updated>2009-08-27T08:59:02.599+02:00</updated><title type='text'>Die Obduktionshalle</title><content type='html'>Was soll´s denkt Pitt und geht ins Büro zurück. Ohne ein Wort gibt er Harry die Brieftasche und greift zum Telefon. Langsam tippt er die Nummer von Gabriela ein. Was hast Du vor fragt Harry und drückt die Gabel des Telefons runter. Warte doch erst mal ab ob es wirklich Moser ist, auf zwei drei Stunden kommt es auch nicht an. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen das Moser tot ist. Entweder sind die Papiere gefälscht, oder dem Toten untergejubelt worden. Und wie bitteschön sollen wir das herausfinden? Etwa zu Schreiner gehen? Hmmm, warum nicht antwortet Harry, vielleicht verrät er sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide machen sich auf den Weg in Schreiners Büro. Ohne zu klopfen öffnet Harry die Tür, läßt Pitt den Vortritt und schaut verdutzt auf das sich ihm darbietende Szenario. Ihr Boss und die Sekretärin stehen engumschlungen hinter dem Schreibtisch. „An der Technik müssen sie aber noch ein wenig feilen“ kommentiert Pitt die Szene. „Raus hier“ brüllt Schreiner „das sie vom Land kommen wissen wir, aber daß sie im Schweinestall groß geworden sind war mir nicht bekannt“ Tschuldigung Chef, aber wir haben hier etwas von Bedeutung sagt Pitt und legt die Breiftasche auf den Schreibtisch. Wiederwillig nimmt Schreiner die Brieftasche in die Hand öffnet Sie und nimmt den Ausweis raus. Was soll ich damit? Den Typen kenn ich nicht. Harry antwortet, der Typ ist tot, den haben sie aus dem Rhein gefischt und er ist der Aufsichtsratvorsitzende der Duisburger Eisenhütten AG. Nehmen sie den Plunder wieder mit und kommen sie mir erst wieder unter die Augen, wenn sie was greifbares haben. Und jetzt raus hier. Pitt und Harry verlassen schweigsam das Zimmer und gehen zurück in ihr Büro. Beide gehen ihren Gedanken nach. Nach geraumer Zeit greift Pitt wieder zum Telefon und wählt Gabrielas Nummer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hast Du Zeit fragt Pitt, Klar doch, für Dich immer antwortet Gabriela. Gut brummt Pitt, dann komme ich gleich mit Harry vorbei. Verdutzt schaut Harry auf und sieht Pitt grimmig an. Unangenehme Sachen machst Du nie alleine, immer muß ich mit. Halts Maul und pack Deine Sachen. Wieder klingelt Pitt´s Telefon und der Pathologe erklärt ihm, daß auch die Pulsadern aufgeschnitten seien. Der Kerl muß fürchterlich gelitten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange mag es wohl gedauert haben bis er tot war fragt Harry. Kommt drauf an, wie man es sieht, ein Leben lang, eine Ewigkeit oder eben halt die Zeit von Beginn der Folterung bis zum Exitus. Keine Ahnung, antwortet Pitt, aber wenn ich den Kerl in die Finger kriege, hat er nichts zu lachen. Woher weißt Du, das es ein er ist, den Genus kennen wir doch gar nicht. Pitt antwortet gereizt, Erstens heißt es das Genus und zweitens das Geschlecht. Häh, Harry schaut Pitt ratlos an.&lt;br /&gt;Genus ist ein Begriff aus der Linguistik und bezieht sich darauf, ob ein Wort maskulin oder feminin geraucht wird erklärt Pitt. Das Geschlecht bezeichnet den biologischen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Organismen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke für die Grammatikstunde murmelt Harry, vielleicht hilft sie mir ja weiter, sollte ich jemals Kandidat bei Jauch werden. Gibt es eigenlich noch mehr Leichen? Noch nicht, aber die Küstenwache sucht danach&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endlich erreichen sie Gabrielas Wohnung und klingeln an der Tür. Freudestrahlend öffnet sie Ihnen, fällt Pitt um den Hals und drückt Harry einen freundschaftlichen Kuß auf die Wange. Während Harry knallrot anläuft, bugsiert Pitt Gabriela ins Wohnzimmer zur Couch. Was ist los fragt sie. Pitt legt die Brieftasche auf den Tisch. Stirnrunzelnd nimmt Gabriela sie in die Hand, öffnet sie und nimmt die Papiere raus. Fragend schaut sie die Beiden an. Wie kommt Ihr daran? Pitt antwortet leise, Die Brieftasche wurde gestern bei einer Leiche gefunden, die die Polizei gestern aus dem Rhein geholt hat, Leider ist die Leiche so entstellt, daß wir noch nicht sicher sein können ob es wirklich Dein Vater ist. Gibt es irgendwelche Merkmale, an denen wir feststellen können ob es Dein Vater ist, denn den Anblick möchte ich Dir ersparen. Kreidebleich antwortet Gabriela, eigentlich nicht. Viele Narben auf der Brust, die im Krieg durch eine Granate verursacht wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheiße, entfährt es Harry, damit ist uns nicht geholfen, denn der Tote wurde gradezu durch Kugeln durchlöchert. Du wirst wohl doch mitkommen müssen, denn auch die Zähne helfen nicht weiter, die wurden komplett, hmmm…gezogen. Kein Wunder antwortet Gabriela, die waren komplett aus Gold, hat er damals in Ungarn machen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, ist schon seltsam meint Pitt. Über Tausend Euro in der Brieftasche, aber die Zähne klauen, das passt nicht zusammen und der ganze Aufwand die Leiche unkenntlich zu machen passt auch nicht. Komm, zieh Dir was über, wir müssen zur Pathologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer schweigsamen Fahrt kommen sie an. Pitt und Harry nehmen Gabriela in die Mitte und führen sie zum Obduktionsraum. Der Pathologe führt sie zum Tisch der Leiche . Nimmt das Tuch weg. Gabriela schreit auf und wäre zusammengebrochen wenn Pitt und Harry sie nicht gehalten hätten. Er ist es murmelt Gabriela. Er ist es wiederholt sie und fängt an zu weinen. Er war zwar ein Teufel, aber immerhin noch mein Vater schluchzt sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Pathologe winkt Harry zu sich und deutet mit der Hand an, daß Pitt mit Gabriela den Raum verlassen sollen.&lt;br /&gt;Man kann auf schrecklicher Weise sein Leben verlieren, ich habe schon viel gesehen, aber das hier, das setzt allem die Krone auf. Der Mann ist stückchenweise gestorben. Er war mit Sicherheit schon tot als sie die Bleigewichte eingesetzt haben und mit Sicherheit war der Täter einer, der sich mit dem Menschen auskennt. Bis auf den aufgeschnittenen Pulsadern war jede körperliche Einwirkung höllisch schmerzhaft, aber ohne lebensbedrohlich zu sein. Der Täter wußte genau was er macht. Ich habe den Eindruck, er ist medizinisch geschult worden oder hat zumindest unter medizinischer Aufsicht gehandelt und irgendwas wollten sie vertuschen. Irgend etwas kommt mir an der Sache bekannt vor, kann aber jetzt beim besten Willen nicht sagen was. Es gab schon einmal ein Mord in dieser Art, da bin ich mir sicher, nicht hier bei uns, woanders, ich melde mich sofort, wenn ich mehr weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdenklich geht Harry zu den Beiden und winkt sie nach draußen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann der Gefangene aus der Lagerhalle weiterhelfen?&lt;br /&gt;Kann überhaupt jemand weiterhelfen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-4579116320054790060?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/4579116320054790060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=4579116320054790060&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4579116320054790060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4579116320054790060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/08/die-obduktionshalle.html' title='Die Obduktionshalle'/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-5119258702381551675</id><published>2009-08-09T20:03:00.005+02:00</published><updated>2009-08-10T12:52:57.077+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Bei der Wasserschutzpolizei</title><content type='html'>Mit einem Streifenwagen bringt Pitt Gabriela nach Hause und stellt ihr einen uniformierten Beamten als Wächter vor die Tür. Der Mann war jahrelang Trainer im Polizeisportverein und trainierte dort den Nachwuchs in Judo und Karate. Außerdem hatte er über viel e Jahre den Titel „Deutscher Polizeimeister“ im Pistole schießen inne.  „Und pass mir gut auf Gabriela auf,“ sagt Pitt zu dem Beamten, Polizeikommissar Wolters, als er sich zusammen mit Harry auf den Weg ins Präsidium macht.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Auf dem Weg ins Büro begegnen die beiden Beamten der Sekretärin ihres Chefs. Isabella Säger trägt wieder ihr hochgeschlossenes Gouvernantenkostüm, das sich so sehr von ihrer Freizeitkleidung unterscheidet.  „Ach, Herr Brett,“ lächelt sie Pitt ins Gesicht, „Ihr neuer Dienstwagen steht bei der Fahrbereitschaft, sie können ihn abholen, wenn Sie wollen.“&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Pitt begibt sich direkt in den Hof des Präsidiums zum Leiter der Fahrbereitschaft. „ Mensch Pitt, da hast Du ja den Vogel abgeschossen.“ Mit diesen Worten händigt ihm der Kollege den Wagenschlüssel aus und deutet auf den neuen Wagen.  Es ist ein rosaroter, zweisitziger Smart. „ Sachma, datt meinze doch nich etwa ernst?“ blafft Pitt den Chef der Fahrbereitschaft an und ballt die Fäuste in der Hosentasche.  „Doch, den hat Kriminalrat Schreiner höchstpersönlich für Dich bestellt. Viel  Spaß mit deiner neuen Luxuskarosse…..“  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wutschnaubend verlässt Pitt den Hof und geht zurück in sein Büro. Als erster bekommt Harry seinen Unmut zu spüren. „Dieser verdammte Schreiner hat uns ein rollendes Handschuhfach verpasst, wir sollen unsere Observationen ab sofort in einem Smart machen. Wo ist eigentlich unser Schuhanzieher?“&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„Komisch, als ich vorhin unten war, hat mir der Dienstwagenfuzzi den Schlüssel für einen neuen BMW verpasst, der liegt übrigens auf Deinem Tisch. Der Smart ist sicherlich nur ein Witz.“&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/Sn8PrrmZvdI/AAAAAAAAAdk/dON-T2AiodM/s1600-h/Polizeiboot1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/Sn8PrrmZvdI/AAAAAAAAAdk/dON-T2AiodM/s320/Polizeiboot1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368026523961507282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung ist die Wache der Wasserschutzpolizei im Duisburger Hafen. Pitt und Harry sollen sofort zur Wasserschutzpolizei kommen. Im Hafenbecken von Duisburg Homberg ist eine männliche Leiche angeschwemmt worden. Die beiden stürmen los. Im Hof stellt Pitt fest, dass der Schlüssel gar nicht auf den Smart passt. Als er einen bösen Blick auf das Büro der Fahrbereitschaft wirft, sieht er, dass die Kollegen der Abteilung sich von Lachen auf dem Boden rollen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der BMW-Schlüssel jedoch passt. Pitt lenkt den Wagen aus dem Hof des Präsidiums heraus und fährt dann in Richtung Ruhrort und auf dem kürzesten Weg zur Wache der Wasserschutzpolizei.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der diensthabende Beamte begrüßt Pitt und Harry und bringt die beiden an den Anleger der vier in Duisburg stationierten Polizeiboote. Der Chef von WSP 12, Hauptkommissar Nikolaus, drückt den beiden die Hand und bittet sie an Bord. „Unsere Wespe 12 hier ist das schnellste Boot auf dem ganzen Rhein und wir sind in wenigen Minuten drüben in Homberg.“ Die beiden Motoren des Bootes heulen auf und WSP 12 ist auf dem Weg auf die andere Rheinseite.  Unter der Homberger Rheinbrücke geht es durch und dann in die Einfahrt des Homberger Hafens. Dort liegen die beiden Schulschiffe, in denen der Nachwuchs für die Binnenschifffahrt ausgebildet wird. Gegenüber auf der anderen Seite des Hafenbeckens liegen die Schiffe der Wasser- und Schifffahrtsdirektion. Auf einem der Stege winken einige uniformierte Beamte und WSP 12 legt an diesem Steg an. Hauptkommissar Nikolaus springt von Bord, Pitt und Harry folgen ihm.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/Sn8PrnX7WFI/AAAAAAAAAds/jBLYkL8CObE/s1600-h/Polizeiboot+2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 175px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/Sn8PrnX7WFI/AAAAAAAAAds/jBLYkL8CObE/s320/Polizeiboot+2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5368026522827053138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Gerichtsmediziner ist einige Minuten vor Pitt und Harry eingetroffen. „Also, Jungs, ein schöner Anblick ist das nicht. Und ich kann schon mal eines sagen, ertrunken ist der Mann hier nicht. Die haben eine halbe Munitionfabrik in den Kerl reingeschossen, ich zähle mindestens fünfzig Einschüsse. Das muss eine Maschinenpistole oder etwas Ähnliches gewesen sein.&lt;br /&gt;Ich schätze den Mann so auf Mitte fünfzig, er dürfte seit etwa einem Tag tot sein. Näheres nach der Obduktion.“  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es ist wirklich kein schöner Anblick. Die Einschüsse sind deutlich zu erkennen, zumal die Leiche nackt in den Rhein geworfen wurde. Auf dem rechten Arm ist eine Tätowierung zu erkennen, ein weisses Kreuz auf rotem Grund. „Schon wieder eine Schweizer Flagge“ sagt Harry. Unter dem Kreuz steht in einer verschnörkelten Schrift der Name „Felix“.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Tot ist kein schöner Anblick. Das Gesicht ist durch eine größere Anzahkl von Schlägen mit einem schweren Gegenstand nicht mehr erkennbar, da der Tote unbekleidet ist, gibt es auch sonst keinen Hinweis auf die Herkunft. Die Täter haben ganze Arbeit geleistet und der Gerichtsmediziner wird viel Mühe haben, die Identität festzustellen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wieder im Büro angekommen rätseln Pitt und Harry über dem Fall und kommen nicht wirklich weiter.&lt;br /&gt;Als das Telefon klingelt, ist Pitt froh über jede Abwechselung. Es ist der Gerichtsmediziner. „Kommt mal runter zu mir, ich habe Neuigkeiten für Euch. Ihr werdet staunen.“ -“Halte mich nicht hin, Doktor, sag was du von uns willst“ Pitt wird beinahe ungehalten.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„Nee, nee, Hauptkommissar Brett, schwing deine Hufe und komm in meinen Keller. Dein Gesicht will ich sehen, wenn Du erfährst, was ich habe.“ Der Doktor macht beinahe ein Geheimnis aus dem, was er festgestellt hat. Völlig verärgert ruft Pitt Harry und die beiden gehen in den Keller. „Ok, Doc, hier sind wir. Was hast Du?“&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Gerichtsmediziner beginnt: „ In der Nähe von Rees, genz dicht beim dortigen Yachtclub, haben vor knapp zwei Stunden zwei Jungen, dioe mit ihrem Hund am Rhein spielen wollten,ein paar Schuhe gefunden. Nun, das kam denen erst nicht ungewöhnlich vor, das gibt es hin und wieder. Ein paar Meter weiter lag dann eine Anzughose und ein Hemd. Als die beiden dann aber auch noch das Sakko des Anzgs gefunden haben und einen kompletten Satz Unterwäsche ist denen das dann schon komisch vorgekommen. Der Haufen Patronenhülsen und der blutverschmierte Baseballschläger, den sie als nächstes fanden, hat die beiden dann dazu gebracht, die 110 anzurufen und Eure Kollegen sind dahin gefahren und haben dann wohl den Tatort gefunden, den unser kalter Freund hier in Schubfach drei dann auf dem Wasserweg verlassen hat. Ich habe mir den Kram sofort schicken lassen. Und hier ist sie, die Brieftasche Eures kalten Freundes hier.“&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Doktor knallt Pitt eine elegante Brieftasche vor die Nase. Darin befindet sich ein Reisepass eines Schweizer Bürgers.  Pitt öffnet den Pass und vor Staunen kriegt er den Mund nicht mehr zu.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Unter Inhaber steht dort: MOSER, RUDOLF FELIX.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„Wie bringe ich das nur Gabi bei?“&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ist der Tote wirklich &lt;span style="font-style:italic;"&gt;der&lt;/span&gt; Moser?&lt;br /&gt;Wie wird Gabi diese Neuigkeit verdauen?&lt;br /&gt;Ist es für Schweizer bei uns wirklich so gefährlich?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-5119258702381551675?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/5119258702381551675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=5119258702381551675&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/5119258702381551675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/5119258702381551675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/08/bei-der-wasserschutzpolizei.html' title='Bei der Wasserschutzpolizei'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/Sn8PrrmZvdI/AAAAAAAAAdk/dON-T2AiodM/s72-c/Polizeiboot1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-4221156383728589996</id><published>2009-08-02T12:39:00.006+02:00</published><updated>2009-08-02T12:44:42.142+02:00</updated><title type='text'>Verhör der anderen Art</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nachdem Pitt seine eigenen Klamotten wieder angezogen hat, hieven er und Harry den bewusstlosen Hünen aufs Bett und fesseln ihn mit den Handschellen, die zuvor Gabriela gefangen hielten. Die Stichverletzung an der Schulter des Gorillas hat mittlerweile schon wieder aufgehört zu bluten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Da hast du aber den richtigen Nerv getroffen,“ meint Pitt zu Harry, „dass der Typ wie ein leerer Sack zusammen gefallen ist.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Zufall,“ entgegnet Harry, „ich hatte gar nicht die Zeit, um richtig zu zielen.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Ich hoffe nur, du hast den Schraubenzieher vorher desinfiziert, nicht, dass sich bei dem armen Kerl noch die Wunde entzündet.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Du mich auch,“ grient Harry, „bei deinem Fürsorgewahn wundert es mich eigentlich, dass du noch nicht mit einer Mund-zu-Mund Beatmung bei dem Schwein begonnen hast.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Pitt verzieht angewidert das Gesicht. Plötzlich kommt Bewegung in den Hünen. Er schaut sich benommen um und richtet sich langsam auf. Er merkt, dass seine Hände auf dem Rücken gefesselt sind. Ein wütender Knurrlaut entfährt seiner Kehle. Er blickt auf und sieht die beiden Polizisten vor sich stehen. Seine Mundwinkel verziehen sich zu einem verächtlichen Lächeln. „Ach sieh an, Dick und Doof geben mir die Ehre,“ spuckt er den beiden förmlich vor die Füsse.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Soso,“ erwidert Pitt, „der werte Herr Ganove ist auch wieder aus dem Nirvana zurück.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Pluster dich nicht so auf, Bulle, alleine hättest du keine Chance gegen mich gehabt. Nur weil dein Spezie mich von hinten überrascht hat, habt ihr mich gekriegt.“ Der Hüne schaut zu Harry. „Und du bist das Schosshündchen von dem da,“ er deutet mit dem Kopf in Richtung Pitt, „sag mal, geht ihr eigentlich auch zusammen aufs Klo, so wie die Weiber das machen?“ Er lacht leise. „Vielleicht liegt ihr sogar im selben Bett, was? Ihr seht nämlich nicht nur aus wie Schwuchteln, ihr kämpft auch so.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Bevor Harry seine scharfe Bemerkung los wird sagt Pitt: „Gut, damit hätten wir den geselligen Teil mit einer gepflegten Konversation also erfolgreich hinter uns gebracht und können uns nun dem geschäftlichen Teil widmen.“ Pitt stellt sich vor den Gorilla und sagt zu ihm: „Dein Name ist Theo, wie ich gehört habe, aber wenn es dir lieber ist, kann ich dich auch Arschloch nennen.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Angesprochene bricht in Gelächter aus. „Du solltest dein Glück als Komiker versuchen,“ sagt er grinsend, „ich finde dich ganz witzig.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Also raus mit der Sprache,“ führt Pitt das Verhör fort, „wie ist dein Nachname und vor allem, wer ist dein Boss?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Brocken grinst nur hämisch und erwidert: „Weisst du was, Bulle? Leck mich am Arsch.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In Pitt beginnt es langsam zu brodeln. „Hör zu, du asoziales Stück Scheisse, rück mit der Sprache raus, bevor ich dir die Fresse poliere.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Der Gefesselte lächelt nur herablassend. „Ja genau. Du hast gar keinen Mumm in den Knochen um die Drohung wahr zu machen, du Würstchen. Du darfst mich gar nicht anfassen, sonst kriege ich dich dran wegen Körperverletzung und Übertretung deiner Kompetenzen.“ Er lacht laut und dreckig auf.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Harry nimmt Pitt zur Seite und sagt: „Hey Pitt, der Kerl hat leider recht, also beherrsche dich, wenn du nicht noch mehr Scherereien bekommen willst. Uns steht das Wasser sowieso schon bis zum Hals. Ich würde den Stück Abfall auch liebend gern in seine Einzelteile zerlegen, aber damit schaden wir nur uns selbst. Du bekommst nichts aus dem raus.“ Harry dreht sich um und sieht, wie der Hüne siegessicher grinst. Auch in Harry steigt die kalte Wut hoch. „Ich weiss, wie du dich fühlst, aber wir dürfen uns nicht zu unüberlegten Handlungen hinreissen lassen. Wir haben schneller ein internes Verfahren am Hals und unseren Job los, als wir Bulle sagen können.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Pitt atmet ein paar Mal tief durch, um seinen Puls wieder auf normale Kadenz herunter und seine Nerven wieder unter Kontrolle zu bringen. In seinem Inneren tobt ein schrecklicher Kampf gegen den Schweinehund, der unbedingt raus gelassen werden will. Die Frustration der letzten Tage bräuchte dringend ein Ventil, das nun verlockend wehrlos auf dem Bett sitzt. Ihm ist bewusst, dass, wenn er sich jetzt gehen lässt und diese Type zusammen prügelt, er sich auf das selbe tiefe Niveau herunter lässt wie der Gefangene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein Schrei lässt die beiden Polizisten erschrocken herum wirbeln. Sie sehen Gabriela breitbeinig vor dem Hünen stehen, der mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Bett sitzt und Gabriela mit hasserfüllten Augen von unten herauf anfunkelt. Pitt und Harry eilen zu den beiden. Gabriela, die mittlerweile ihre Kleider gefunden und angezogen hat, hebt die Hand und sagt scharf: „Bleibt, wo ihr seid! Ich habe mit dem Kerl noch ein Hühnchen zu rupfen.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Harry und Pitt bleiben stehen und wundern sich über das resolute Auftreten von Gabriela. Der Tonfall ihres Befehls lässt keinerlei Widerspruch zu. Eine Frau, die nicht nur sensationell aussieht, nein, sie hat auch Power ohne Ende, denkt sich Pitt. Ich merke, wie ich ihr immer mehr verfalle. Mit verträumtem Blick betrachtet er, wie Gabriela langsam die Hand hebt und sie zum rechten Ohr des Gorillas führt. Es hat den Anschein, als ob sie den Gefangenen streicheln will. Plötzlich zuckt ihr Arm ruckartig nach unten. Der Hüne schreit auf. Pitt und Harry sehen, wie Gabriela etwas weg wirft. Bei näherem Hinsehen erkennen sie einen Ohrring. Den hat Gabriela dem Verbrecher aus dem Ohr gerissen. Sie sagt ganz ruhig zu dem Gefesseltem: „Du hast noch einen weiteren an dem Ohr. Am anderen hast du auch noch zwei. Entweder du redest, oder ich mache mit der Demontage des Blechs weiter, du Schwein.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Hast du sie nicht mehr alle, du Schlampe?“ schreit der Hüne, „ich hätte dich vorher schon kaltstellen sollen.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Da warst du dreckige Sau damit beschäftigt, mein Gesicht abzulecken.“ Bei der Erinnerung daran hätte sich Gabriela am liebsten übergeben. Als sie wehrlos und halbnackt auf dem Bett lag, wurde sie mehrmals von dem Gorilla an den Beinen und am Bauch angefasst. Er beugte sich über sie, die linke Hand auf ihre nur durch den dünnen Büstenhalter geschützte Brust gelegt, und flüsterte ihr ins Ohr: „Wenn die Sache hier vorbei ist, dann haben wir zwei unheimlich viel Spass zusammen. Du willst es doch auch, nicht wahr Schätzchen? Du brauchst einen richtigen Mann zwischen den Beinen, stimmt doch?“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gabriela versuchte sich weg zu winden doch die Fesseln, die sie am Bett hielten, waren straff gespannt, dass sie sich nicht bewegen konnte. Wenigstens konnte sie den Kopf zur Seite drehen, was ihr aber nichts nützte, weil die Pranke des Hünen brutal ihr Kinn packte und das Gesicht wieder mit einem Ruck zurück drehte. Sie spürte den stinkenden Atem ihres Peinigers auf ihrer Wange als er wieder sprach: „Du bist sicher schon ganz kribbelig auf mich und kannst es gar nicht mehr erwarten, dass ich dich so richtig nehme.“ Bei diesen Worten fuhr seine Hand von ihrem Busen langsam über ihren Bauch in Richtung ihres Slip. Die andere Hand hatte ihre Haare gepackt, damit sie den Kopf nicht wieder zur Seite drehen konnte. Und dann leckte er ihr mit der Zunge über die Wange bis hinauf zu den Augenbrauen. In dem Moment hörte Gabriela eine andere Stimme laut rufen: „Lass sie sofort in Ruhe, Theo, wir haben sie nicht zu deinem Privatvergnügen hier!“ Auch wenn es der Boss der Bande war, so war Gabriela doch froh und dankbar für sein Eingreifen gegen dieses Schwein Theo.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Die ganze Szene geht Gabriela durch den Kopf, als sie den nächsten Ring aus dem Ohr von Theo reisst. Dieser stampft vor Schmerz mit den Füssen auf. Ein schon beträchtliches Rinnsal von Blut läuft ihm mittlerweile am Hals herunter.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In dem Moment hören sie das sich schnell nähernde Geräusch von Sirenen in der Ferne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Nun kommt noch eure Verstärkung.“ sagt der Gorilla völlig cool, wobei er das Wort Verstärkung mit sehr viel Ironie betont.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Pitt, Harry und Gabriela wissen, dass sie nun wieder auf sich gestellt sind. Sie müssen den herbeieilenden Kollegen die seriösen und unwissenden Deppen vorspielen, um nicht ihren Boss Schneider stutzig zu machen. Sie wissen nicht, wer von der Verstärkung im Fall involviert ist und wer nicht. Gabriela ist dermassen frustriert, dass sie im Weggehen plötzlich eine blitzschnelle Drehung macht und mit ausgestrecktem Bein dem Gorilla mit einem hässlich knirschenden Geräusch die Nase bricht. Der Hüne knallt nach hinten aufs Bett wie ein gefällter Baum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Als Gabriela die völlig verdutzten Gesichter von Harry und Pitt sieht meint sie lakonisch: „Ich trainiere ein wenig Karate. Wegen der Cellulitis, wisst ihr. Und jetzt könnt ihr euer Maul wieder schliessen, sonst fliegen die Fliegen rein.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In dem Moment stürmen auch schon eine Handvoll Polizisten mit vorgehaltenen Waffen den Raum. In wenigen Minuten haben die drei dem Einsatzleiter ihre Version der Ereignisse dargelegt. Auf die Frage, warum der Klotz auf dem Bett so ein blutüberströmtes Gesicht hat meint Harry völlig ruhig: „Nachdem wir ihm die Handschellen angelegt hatten, ist er uns beim Hochheben leider ausgerutscht und voll auf das Gesicht geknallt.“ Ein lang gezogenes Ahaaaa ist die einzige Antwort, die er darauf erhält. Beim Verlassen des Tatortes fragt Gabriela: „Wie habt ihr zwei mich eigentlich so schnell gefunden?“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Da kannst du dich bei Harry bedanken,“ antwortet Pitt, „als wir den Film der Entführer zum dritten Mal geschaut haben, ist ihm ein kleines Detail aufgefallen. Bei einem kurzen Schwenk der Kamera hat Harry einen kleinen Teil des Fensters gesehen, und in dem Ausschnitt sah man im Hintergrund den Schriftzug „Auf ewig Titanic-Werft“ an einer Kaimauer. Der Rest war dann ziemlich einfach.“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Mann Harry,“ ruft Gabriela begeistert, „du bist einsame Spitze! Vielen Dank!“ Sie umarmt den überraschten Harry und drückt ihm einen dicken Kuss auf die Wange.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Heee, das reicht,“ meint Pitt energisch, „und wo bleibt meiner?“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Gabriela dreht sich zu Pitt um und sagt: „Also gut, jetzt bist du ja wohl nüchtern,“ und küsst ihn innig auf die Lippen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;„Autsch!“ sagt Harry und dreht sich grinsend um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hat Pitt Grund zur Eifersucht?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Was passiert mit dem Gorilla?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Und hat der Hüne Geld für plastische Chirurgie?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-4221156383728589996?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/4221156383728589996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=4221156383728589996&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4221156383728589996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/4221156383728589996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/08/verhor-der-anderen-art.html' title='Verhör der anderen Art'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-2712370316174028042</id><published>2009-07-27T06:15:00.002+02:00</published><updated>2009-07-27T07:07:31.081+02:00</updated><title type='text'>Die Lagerhalle</title><content type='html'>Alles klar gegangen? fragte der vermummte Mann.&lt;br /&gt;Ein Hüne von einem Mensch, fast zwei Meter groß und rund zweieinhalb Zentner schwer, nickte. "Die Wachen hier hatten nicht viel auf dem Kasten, waren ruckzuck überwältigt"&lt;br /&gt;"Wo sind sie?"&lt;br /&gt;"Aus dem Weg geschafft."&lt;br /&gt;Der Vermummte mustert dast Gesicht mit der gebrochenen Nase, das Blumenkohlohr und die Zahnlücken. "Du machst gute Arbeit Theo."&lt;br /&gt;Er beugt sich über Gabriela die gequält die Augen öffnet und anfängt zu schreien.&lt;br /&gt;"Kommen Sie zu sich, wird höchste Zeit das Sie Pitt überreden, die Schnüffelei einzustellen."&lt;br /&gt;"Nichts werde ich tun, Pitt wird mich hier schon ...." Weiter kommt sie nicht. Ihr wird der Atem abgeschnürt als der Vermummte ihr den Hals zudrückt.&lt;br /&gt;"Genießen Sie etwa den Schmerz? Sie werden noch viel mehr zu spüren bekommen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der Männer des Vermummten kommt mit einem Funkgerät rein. "Der Posten an der Tür meldet, daß sich ein Auto nähert. Sollen wir ihm den Zutritt verwehren?"&lt;br /&gt;"Laßt sie lieber herrein und stellt fest, wer es ist."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, Pitt sagt Harry, aber was um himmels Willen willst Du hier, hier hausen höchsten Kanalratten. Wenn ich mich irre, dann ist die Spur zu Gabriela endgültig verschwunden, aber ich hoffe doch, daß sich Schimanski nicht geirrt hat.&lt;br /&gt;"Wir werden sie finden" antwortet Harry.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was haben wir denn an Waffen dabei? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Übliche antwortet Pitt, ich meinen alten 45er und Du mußt Dich mit dem Schraubenzieher hier begnügen. Harry verdreht die Augen und murmelt "War ja klar"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide werden von einem Posten angehalten. "Wie gehts der Kleinen?" fragt Pitt&lt;br /&gt;"Der gehts gut" Der Posten bricht jäh ab , als Pitt ihm den Kolben seines Colts quer über die Stirn zieht, verdreht die Augen und sackt an der Tür zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum ist der falsche Wachmann zu Boden gegangen, als die Beiden ihn zwischen die Baracken ziehen und sich im Pförtnerhaus umsehen. In einer Videoanlage sehen sie den Raum, indem Gabriela liegt. "Wir haben sie gefunden grunzt Harry und sie lebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wir müssen uns beeilen, die warten bestimmt auf Rückmeldung" antwortet Pitt und zieht sich die schwarze Kleidung des niedergeschlagenen Posten an. Zum Schluß zieht er die Skimaske über und schleicht aus dem Häuschen. "Es sind 4 Personen bei Gabriela, pass also gefälligts auf, habe keine Lust die da wieder raushauen zu müssen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitt betritt ganz unbeachtet den Raum und spricht ganz leise "Sag dem Fetten, er soll Gabriela loslassen" "Was hast Du gesagt?" "Ich habe geagt, du sollst deinem Gorilla sagen, daß er seinen dreckigen Finger von dem Mädchen lassen soll" und zieht seine Skimaske herunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sie?" murmelt der Vermummte ungläubig. "Wartet! tötet ihn noch nicht"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"wenn Gabriela nicht sofort losgelassen wird, sind sie ein toter Mann"&lt;br /&gt;Der Vermummte wirft Pitt einen belustigten Blick zu und fragt "wer denn, Sie etwa, Sie werden einen grauenvollen Tod erleiden"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gorilla tritt einen Schritt vor und sagt "Es wäre mir eine große Ehre Chef, wenn ich mir diesen Hundesohn vornehmen dürfte" "Klar, ich habe nie an Deine Überzeugungskraft gezweifelt, er gehört Dir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gorilla dreht sich um und zuckt zusammen, Pitt hat ihm mit aller Gewalt zwischen die Beine getreten. Viel hat er aber nicht erreicht, denn der Gorilla schlägt Pitt die verschränkten Hände wie ein Schmiedehammer auf die Brust, was Pitt die Luft aus der Lunge treibt und ihn quer über den Tisch segeln läßt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitt kämpft um sein Leben, aber er steht auf verlorenem Posten, wenn zwei gleichwertige Gegner gegenüberstehen, gewinnt der Größere. Der Gorilla zieht Pitt am Hals hoch und Pitt nimmt nur noch verschwommen war, wie Harry reinplatzt und den Schraubenzieher in den Nacken des Gorillas stößt. Pitt fällt auf den Boden, unfähig sich zu bewegen. Harry, der inzwischen Pitt´s Colt in den Händen hält, hat die Situation im Griff. Er richtet den Colt auf die Ganoven und zwingt sie die Waffen niederzulegen, als der Vermummt unglaublich schnell durch das Fenster springt und in der Dunkelheit verschwindet. In dem nun folgenden Durcheinander gelingt es den anderen Kidnappern ebenfalls zu fliehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pitt rappelt sich hoch und befreit Gabriela von ihren Fesseln. Gabriela setzt sich auf und deutet auf den leblosen Gesellen. "Ist der Tod?" "Nein, noch nicht" antwortet Harry "habe ihn nur an der Schulter getroffen. Verhören können wir ihn im Moment zwar nicht, aber das kommt noch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gabriela fängt an zu weinen und Pitt drückt sie zärtlich an sich. "Ist ja schon gut Kleines und absofort trink ich nicht mehr." Höchstens die Hälfte vom Letzten mal denkt er sich. "Warum haben die dich gekidnappt?" "Die Formel ist weg, Vati hat mich in Verdacht, daß ich sie haben könnte" "und? hast Du sie"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nicht direkt, aber ich glaub ich weiß wo sie ist"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat Gabriela die Formel doch entwendet?&lt;br /&gt;Müssen die vier Freunde jetzt erst recht um ihr Leben bangen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-2712370316174028042?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/2712370316174028042/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=2712370316174028042&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2712370316174028042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/2712370316174028042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/07/die-lagerhalle.html' title='Die Lagerhalle'/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-5862888514292348364</id><published>2009-07-19T17:41:00.009+02:00</published><updated>2009-07-20T10:37:28.613+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Pitt und der Film</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SmNCJDQZUII/AAAAAAAAAb0/KFXRKvMK1tQ/s1600-h/Polizeimarke.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5360200704761352322" style="FLOAT: left; MARGIN: 0pt 10px 10px 0pt; WIDTH: 180px; CURSOR: pointer; HEIGHT: 136px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SmNCJDQZUII/AAAAAAAAAb0/KFXRKvMK1tQ/s320/Polizeimarke.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;In seinem Büro in Duisburg sitzt Pitt nachdenklich hinter seinem Schreibtisch. „ Eine schweizer Fahne, schweizer Sprengstoff, ein schweizer Aufsichtsratsvorsitzender, die schweizer Armee, ein Sprengstoffanschlag in der Schweiz und der auf uns in Düsseldorf – wie passt das alles nur zusammen. Und, was haben das Klavier und der tote LKW-Fahrer damit zu tun?“ &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„ Ich kann mir dazu auch noch keinen Reim machen“, meint Harry.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Kriminalrat Schreiner hat die beiden seit einigen Tagen in Ruhe gelassen. Der Bericht, den Pitt und Harry eingereicht haben und der den beiden Beamten absolute Ratlosigkeit bescheinigt, scheint den Kriminalrat beruhigt zu haben. In dem Bericht steht aber auch wirklich nichts über die Ermittlungsergebnisse drin und das sonst so erfolgreiche Ermittlungsteam wirkt für den Leser des Berichtes eher unfähig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Ja, früher, da war das alles ganz anders. Pitt denkt an die Zeit zurück, wo er in einer kleinen Dienststelle im Osten Deutschlands mit der Aufklärung diverser Juwelendiebstähle und Überfälle auf Juwelierläden beschäftigt war. Als junger Kommissar, frisch vom Laufbahnlehrgang, gelang es ihn in kurzer Zeit den Fall aufzuklären und die Juwelenbande, die sich „Kathrin und Crew“ nannte in eine Falle zu locken und festzunehmen. Erstaunlich war, dass diese Bande ihre Diebstähle und Überfälle unbewaffnet und mit ausgewählter Höflichkeit und Respekt vor den Opfern begangen hatte. Die ganze Beute, Juwelen und Uhren im Wert von 30 Millionen Euro konnte damals sichergestellt werden und Pitt flog die Karriereleiter empor. Als Hauptkommissar wurde er dann nach Duisburg versetzt, da sein Vorgänger an diesem Platz den Polizeidienst quittiert hatte. In der oberen Schublade von Pitts Schreibtisch liegt heute noch ein Paket Visitenkarten seines Vorgängers. Horst Schimanski, Kriminalhauptkommissar steht auf diesen Karten. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Harry verlässt das Büro und kommt kurz darauf mit zwei Bechern Kaffee zurück, die aus dem Automaten auf dem Flur des Präsidiums geholt hat. Der schmeckt zwar nicht wirklich, aber er ist heiß und eine gelungene Ablenkung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Ich muss Gabriela anrufen und um Verzeihung bitten“ denkt Pitt „Sie wird sicherlich Verständnis dafür haben, dass ich mich nach dem feigen Anschlag auf Harry und mich so habe vollaufen lassen“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Er greift zum Telefon und wählt Gabrielas Nummer. Sie meldet sich nicht und ist auch auf ihrem Handy nicht erreichbar. „ Sicher ist sie noch sauer, ich war aber auch so was von blöd…..“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Da klingelt das Telefon. Pitt meldet sich.“ Hier Brett, was gibt´s“ – Hauptmeister Murkelmann hier, wissen Sie, von der Hauptpforte. Hier ist ein Fahrradkurier, der ein Paket für Sie hat. Kommen Sie es holen? Der Kurier will es nur Ihnen persönlich geben“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Nein, bringen Sie es rauf und den Kurier direkt mit, wenn er mir selbst geben will.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Fünf Minuten später steht der uniformierte Beamte von der Pforte zusammen mit dem Kurier im Büro von Pitt und Harry. Es ist ein seltsames Bild, der Beamte in seiner korrekten Uniform neben dem Fahrradkurier in seiner engen Radlerhose, dem gelben Fahrradtrikot und dem Fahrradhelm.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Pitt unterschreibt für das Paket, drückt dem Kurier fünfzig Cent Trinkgeld in die Hand und will das Paket öffnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„ Danke für diese Großzügigkeit. Davon lade ich meine Freundin heute Abend groß zum Essen ein. Drei bis vier einzelne Pommes kriegen wir dafür bestimmt!“ murrt der Kurier und verlässt schimpfend das Büro.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Mal sehen, was das hier ist.“ Pitt reißt das Paket auf. In einem Schuhkarton findet Pitt unter einer großem Menge von Zeitungsschnipseln eine CD-Hülle und in dieser liegt eine CD.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Pitt holt sein Laptop aus der Schreibtischschublade und legt die CD ein, nachdem er das Gerät eingeschaltet und hochgefahren hat. Auf der CD befindet sich ein kleiner Film. Pitt startet die Wiedergabe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Ein Gruß für Pitt Brett ist der Titel des Films, und die ersten Minuten zeigen Bilder aus dem Berner Oberland. Einige dieser Orte kennt Pitt seit seinem Besuch bei Kurt. Als Hintergrundmusik ist die Musik einer Alphornbläsergruppe zu hören.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Sicher singt gleich noch irgend so ein Alpenheinz das Lied der Berge“ sagt Pitt genervt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Da wechseln plötzlich die Bilder – Pitt sieht jetzt den brennenden Dienstwagen im Parkhaus des Düsseldorfer Flughafens. Er sieht sich und Harry auf dem Boden kauern. Eine vom Computer verfremdete Stimme beginnt zu sprechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Na, Brett, hast Du noch nicht genug? Hat dir das noch nicht gereicht?“ Pitt schluckt und winkt Harry heran.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Glaube nicht, dass das schon Alles war, was wir Dir zu bieten haben, wenn Du nicht die Finger aus dieser Sache heraushältst. Sprengstoff haben wir noch genug, wie Du ja bereits gehört hast und vielleicht liegen ja schon unsere Überraschungspakete in deiner oder Nagels Wohnung. Oder in der Eckkneipe, wo du nach Feierabend rumhängst. Oder unter Deinem Schreibtischstuhl? Na, schon nachgeschaut?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Oder in der Wohnung dieses schweizerischen Schnüfflers, mit dem Du dich so angefreundet hast?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Wir sitzen in jedem Fall am längeren Hebel.“ Im Film erscheint eine Aufnahme von Kurts lächelndem Gesicht. Ganz langsam wird ein Fadenkreuz eingeblendet, dessen Mitte auf Kurts Stirn zeigt. Die Stimme lacht laut und durch die elektronische Verzerrung klingt das Lachen sehr metallisch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Ach ja, was Du noch wissen musst, wir haben Dir etwas weggenommen, was Du sicher wiederhaben möchtest.“ Pitt fällt auf, dass die Stimme zwar stark verfremdet ist, der schweizer Akzent ist aber nicht zu überhören.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„ Keine Angst, du bekommst es zurück! Nur wann oder ob es am Stück oder in vielen kleinen Einzelteilen sein wird, das entscheidest Du allein!“ Die Stimme beginnt zu lachen und Pitt laufen eiskalte Schauer über den Rücken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir melden uns bald bei Dir. Und solange hältst Du das Maul, klar?"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Auf dem Bildschirm ist ein Bett zu sehen, auf dem eine nur mit Höschen und&lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt; BH bekleidete junge Frau zu sehen ist, die mit verbundenen Augen an das Bett gefesselt ist. Wieder beginnt Musik zu spielen. Dieses Mal ist es „Highway to Hell" von AC/DC. Die Kamera schwenkt auf den Kopf und zoomt in das Gesicht der jungen Frau.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;„Ihr Schweine“ brüllt Pitt. Die Frau in dem Film ist Gabriela, seine Gabriela.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Von wem kommt der Film?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Woher wissen die Alles?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold;font-family:arial;" &gt;Wie kommt Gabriela in die Hände der Verbrecher?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-5862888514292348364?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/5862888514292348364/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=5862888514292348364&amp;isPopup=true' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/5862888514292348364'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/5862888514292348364'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/07/pitt-und-der-film.html' title='Pitt und der Film'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SmNCJDQZUII/AAAAAAAAAb0/KFXRKvMK1tQ/s72-c/Polizeimarke.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-1808917336018085765</id><published>2009-07-11T12:55:00.006+02:00</published><updated>2009-07-11T13:02:48.518+02:00</updated><title type='text'>Kurt und die Luxemburgerli</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Aber der Flur liegt völlig verlassen vor ihm. Er war zu langsam. Pitt sieht ein, dass eine &lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Verfolgung des Unbekannten keinen Sinn macht, da der über viele verschiedene Wege das Spital verlassen kann. Und Verstärkung anfordern? Ja klar, dann wird wahrscheinlich jemand geschickt, der mit den anderen unter einer Decke steckt. Diese Situation frustriert ihn völlig. Ihm wird immer mehr bewusst, dass er mit Harry zusammen alleine dasteht. Er kehrt zurück ins Zimmer und sagt dem ziemlich verdutzt schauenden Harry: „Keine Fragen, steh auf, zieh dich an und dann weg hier. Wir sind unseres Lebens nicht mehr sicher.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Aber....“ beginnt Harry.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Kein aber,“ wird er von Pitt rüde unterbrochen, „Erklärungen gebe ich dir unterwegs. Wir müssen hier so schnell wie möglich abhauen.“ Er bückt sich und nimmt die am Boden liegende Spritze &lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;hoch. Während sich Harry ankleidet, schaut sich Pitt suchend im Zimmer um, bis er eine Schachtel mit Gummihandschuhen findet. Er entnimmt ihr die Hälfte der Handschuhe, legt die Spritze vorsichtig hinein und stopft dann die anderen Gummihüllen wieder hinein. Wieder ein Paket für Kurt, denkt er sich. Es würde mich wundern, sollte in der Spritze Kochsalzlösung oder ein Schmerzmittel drin sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Beide verlassen unbeobachtet die Klinik, steigen in den Dienstwagen und machen sich aus dem Staub. Während der Fahrt erzählt Pitt dem staunenden Harry alles, was mittlerweile geschehen ist. Bei der Stelle, als Pitt kurz seinen Abend mit der bezaubernden Gabriela und der darauf folgenden Enttäuschung der Nacht beschreibt, schüttelt Harry den Kopf und kommentiert kurz und trocken mit „Du Vollidiot“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Sie einigen sich darauf, wie gehabt weiterzumachen. Getürkte Berichte nach oben abzugeben um sich für die effektiven Nachforschungen und Ermittlungen Luft zu verschaffen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ab sofort sind wir siamesische Zwillinge,“ sagt Pitt, während er den Wagen durch den Verkehr lenkt, „wir werden Nomaden. Wir schlafen jede Nacht woanders, bei dir, bei mir, in einem Hotel. Wir müssen auch immer in Bewegung bleiben um kein statisches Ziel abzugeben. Und keiner von uns macht etwas ohne den anderen. So können wir uns gegenseitig überwachen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ist gut,“ meint Harry nicht gerade überschwenglich begeistert, „ich denke, das ist die zur Zeit beste Idee. Denn ich habe auch keine Lust, so jung schon Vegetarier zu werden und ins Gras zu beissen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurz vor Mittag erhält Kurt Pflümli ein Plastikcouvert von einem Kurier zugestellt. Er entnimmt ihm ein kleines Metallteil und einen flüchtig bekritzelten Zettel. Er liest: Hallo Kurt, bitte lass das Teil von deiner Spurensicherung mal testen. Ist von dem Anschlag gegen uns, von dem ich dir am Telefon erzählt habe. Ich traue hier niemandem mehr. Pitt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurt dreht das Teil in den Fingern hin und her während er die Nummer von Monika Marty wählt. Er erklärt ihr kurz die Situation und bringt ihr darauf hin das Corpus Delicti runter in die &lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Spurensicherung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Pitt schaut sich in Harrys kleiner Wohnung um und testet die Härte des Sofas. „Für eine Nacht wird das wohl reichen müssen.“ Er setzt sich und schliesst für einen kurzen Moment die Augen. Er spürt, wie die Anstrengung der letzten Tage und auch der Bombenanschlag ihren Tribut fordern und ihn langsam an die Grenzen der Belastbarkeit bringen. Harry setzt sich neben ihn aufs Sofa, mit einer Büchse Cola, die er Pitt in die Hand drückt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Vielleicht nützt das ein wenig,“ meint er dabei, „du siehst aus, als könntest du etwas Koffein vertragen. Du siehst nämlich beschissen aus.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Du mit deinem riesigen Pflaster an der Birne hast es nötig, so grosse Töne zu spucken.“ Pitt richtet sich auf und leert die halbe Dose in einem Zug. „Wir sehen beide nicht so aus, als hätten wir keine Ferien nötig.“ Er nimmt nochmals einen grossen Schluck und sagt: „Und nun frisieren wir zusammen einen wunderbar nichtssagenden Bericht für unsere Chefetage. Lass uns kreativ sein.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Am frühen Nachmittag klingelt das Telefon auf dem Schreibtisch. Kurt Pflümli greift zum Hörer um den eingehenden Anruf entgegen zu nehmen. Er kommt gar nicht dazu sich zu melden als auch schon eine energische Stimme aus dem Hörer schallt: „Hier ist Monika, wenn du nichts Besseres &lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;zu tun hast, dann schwing deinen Knackarsch zu mir....und wenn du schon mal unterwegs bist, dann organisiere auch gleich einen Dessert, sonst kriegst du keinen Kaffee....“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Ein lautes Klicken und das anschliessende Besetztzeichen geben Kurt zu verstehen, dass es keinen Sinn macht noch irgend etwas sagen zu wollen, wenn er nicht mit der unendlichen Leere des Telekommunikationsraumes reden will.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Nach wenigen Minuten betritt Kurt die heiligen Hallen der Spurensicherung von Monika Marty.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Wo ist der Dessert?“ wird er aus dem Hintergrund angeblafft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Hier,“ antwortet er mit einem schelmischen Grinsen und hält eine kleine Schachtel in die Höhe, „jetzt staunst du aber, oder?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SlhwM-bM1iI/AAAAAAAAAOI/mHVV8TWFFKg/s1600-h/lux.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SlhwM-bM1iI/AAAAAAAAAOI/mHVV8TWFFKg/s400/lux.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357155124975031842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Da hast du ziemlich Glück gehabt,“ tönt es aus dem hinteren Bereich des Labors, „wie nimmst du deinen Kaffee?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Schwarz,“ antwortet Kurt in die Richtung der imaginären Stimme, „genau so wie deine Seele.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ich liebe dich auch.“ Marty kommt mit zwei grossen, dampfenden Kaffeebechern um die Ecke und stellt sie bei Kurt auf den Labortisch. Kurt bietet Monika ein Luxemburgerli von Sprüngli aus der mitgebrachten Schachtel an, nimmt einen Schluck Kaffee und fragt, während er sich gegenüber von ihr auf einen Stuhl setzt:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ich kenne dich mittlerweile schon so gut, dass ich weiss, dass du mir unbedingt etwas erzählen willst, was du herausgefunden hast, weil du sonst fast platzt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Klugscheisser.“ Marty lächelt siegessicher und beginnt: „Ich habe einiges in Erfahrung bringen können. Und das ist sehr eigenartig...“ Sie zeigt Kurt die Streichholzschachtel. „Hier drin waren nicht nur Streichhölzer. Ich habe winzige Reste eines Klebers festgestellt. Und zwar an der inneren Oberseite der Schachtel. Das heisst, dort hat mal was geklebt. Das ist sehr aussergewöhnlich, finde ich.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Das ist es in der Tat,“ meint Kurt nickend.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Den Klebstoff konnte ich definieren. Es handelt sich dabei um Tesa Film Kleber. Und zwar um den wieder ablösbaren. Was mir aber immer noch Kopfzerbrechen bereitet ist die Fahne. Mit der komme ich nicht weiter. Die Qualität ist so aussergewöhnlich, dass ich sie bis jetzt noch keinem eindeutigen Hersteller zuordnen konnte. Aber ich lasse nicht locker.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurt grinst: „Ich weiss, du bist schlimmer als ein Pitbull, der sich in etwas verbissen hat.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Marty nickt anerkennend: „Ich fasse das als Kompliment auf, vor allem, wenn es aus deinem Mund kommt.“ Sie betrachtet Kurts Gesicht und denkt bei sich: Schade, dass ich nicht zehn Jahre jünger bin, der Kerl bringt mich zum Schmelzen. „So,“ sagt sie energisch mehr zu sich selbst, um nicht in mädchenhaften Träumereien zu versinken, „du hast mir vor dem Mittag noch etwas zur Untersuchung gebracht. War ja keine Schwierigkeit, das Zeug zu analysieren. Das Metallteil ist der Rest einer grossen Keksdose die überall im Handel erhältlich ist. Sogar bei uns in der Schweiz. An den Kanten unter den Rauchspuren konnte ich kleinste Reste einer Substanz extrahieren, die sich bei der Analyse als spezieller Plastiksprengstoff entpuppte.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurt schluckt den letzten Bissen seines Luxemburgerlis herunter und fragt: „Speziell? Wieso speziell?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Speziell deshalb, übrigens, du hast da noch Krümel an deinem Mund.“ Kurt wischt sie mit dem Handrücken weg. „Weiter im Text, speziell darum, weil diese Art von Plastiksprengstoff nur in der Armee verwendet wird. Die Sprengkraft ist um einiges höher als die des normalen Sprengstoffs. Ich bin dann der Sache nachgegangen, auf die dich dein Kollege aus Deutschland aufmerksam gemacht hat.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Du meinst sicher den Bombenanschlag auf unsere Kollegen vor zweieinhalb Jahren in Bern?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Jawohl, denn im Archiv in den dürftigen Akten zu dem Fall ist verzeichnet, dass dort derselbe Sprengstoff eingesetzt wurde. Die Formel ist identisch. Chemikalisch genau die selbe Sorte. Ich habe dann darauf hin in der zentralen Datenbank eine sehr überraschende Entdeckung gemacht.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.“ Kurt rutscht schon ganz unruhig auf seinem Stuhl hin und her.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Vor knapp drei Jahren wurde in Birmensdorf, etwa eine halbe Stunde von hier entfernt, in einem der grössten Schweizer Armeeausbildungszentren, in das Waffenlager eingebrochen und sage und schreibe ganze zwanzig Kilo von dem Teufelszeug geklaut. Bis zum heutigen Tage gibt es keine Spur von den Tätern.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Unglaublich.“ Kurt schüttelt langsam den Kopf. „Und kurz darauf werden in Bern fünf unserer Kollegen damit umgebracht und jetzt taucht das Zeug in Duisburg auf.“ Kurt hält es nicht mehr auf seinem Stuhl. Er steht auf und wandert gedankenverloren im Raum auf und ab. Marty hält ein Blatt Papier in der Hand und liest vor: „Der Oberst, dem die Anlage untersteht, wollte anfangs den Deckel des Schweigens über die Angelegenheit legen. Aber nach dem Anschlag in Bern und dem Druck durch den bundesrätlichen Polizeivorsteher wurde diese Strafsache aus der Datenbank der Militärpolizei auch in unsere Datenbank überspielt.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Zu recht,“ sagt Kurt, „denn das ist kein Problem, das nur die Armee etwas angeht.“ Er hat einen Entschluss gefasst. „Ich fahre jetzt gleich zu dieser Anlage und sehe mir die Sache mal vor Ort an. Ich habe da so ein komisches Gefühl in der Magengegend das mir sagt, dass da nicht alles so ist wie es den Anschein hat.“ Er dreht sich um, geht zu Monika, umarmt sie kurz und drückt ihr einen Kuss auf die Wange. „Du bist die Beste,“ sagt er ihr, zwinkert mit einem Auge und lässt eine völlig verdatterte und zum ersten Mal seit langem sprachlose Marty mitten im Raum stehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Keine Stunde später parkt Kurt seinen Wagen neben dem Exerzierplatz der riesigen Kasernenanlage im Reppischtal. Er steigt aus, blickt sich kurz um und läuft auf den Eingang zu. Er fragt den wachhabenden Offizier am Empfangsbüro nach dem Verantwortlichen der Kaserne. Der Soldat greift nach dem Telefon und wählt eine zweistellige interne Nummer und nach kurzem Warten erklärt er dem Angerufenen am anderen Ende der Leitung, dass jemand von der Kriminalpolizei den Oberst sprechen möchte. Nachdem er aufgelegt hat sagt er zu Kurt: „Oberleutnant Nyffenegger ist auf dem Weg. Sie können sich solange dort setzen,“ und deutet auf eine Bank hinter Kurt. Dieser bedankt sich mit den Worten, dass er lieber stehen bleibt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Nach einer kurzen Wartezeit hört Kurt energische Schritte, die sich schnell in seine Richtung nähern. Einen Wimpernschlag später biegt der Oberleutnant in Kampfmontur um die Ecke und marschiert mit durchgedrücktem Kreuz zu Kurt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Mein Name ist Nyffenegger, Oberleutnant Nyffenegger. Der Herr Oberst ist zur Zeit gerade nicht abkömmlich. Ich hoffe, ich kann ihnen auch behilflich sein. Wenn sie mir bitte in mein Büro folgen wollen?“ Kurz darauf betreten die beiden einen spartanisch eingerichteten Raum. „Nehmen sie doch bitte Platz,“ sagt Nyffenegger und deutet auf einen Stuhl, der vor dem penibel aufgeräumten Schreibtisch steht.^“Wie kann ich ihnen helfen, Herr Pflümli?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ich danke ihnen,“ beginnt Kurt, „dass sie so kurzfristig Zeit für mich haben.“ Nyffenegger nickt förmlich, legt die Finger aneinander und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. „Es geht um folgenden sachverhalt,“ erklärt Kurt und erzählt dem Oberleutnant von den bisherigen Ereignissen des laufenden Falles und schliesst mit den Worten: „Und der Sprengstoff stammt zweifelsfrei von dem hier verübten Einbruch. Deshalb möchte ich mich vergewissern, dass bei den Vernehmungen damals nicht ein wichtiges Detail übersehen wurde.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Nyffenegger hat seine locker Art zu sitzen während Kurts Beschreibung gegen eine aufrechte, steife Haltung und ein erstauntes Gesicht eingetauscht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Ich bin gelinde gesagt schockiert,“ antwortet der Militarist, „ich war bei den Ermittlungen damals auch zugegen, aber dass unterdessen solch feige Anschläge stattgefunden haben, davon hatte ich keine Kenntnis.“ Er schüttelt den Kopf. „Normalerweise, wenn Waffen oder Sonstiges verschwinden, dann werden sie schnellstmöglich ausser Landes geschafft, und man sieht und hört nichts mehr davon.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Er steht plötzlich auf und sagt zu Kurt: „Kommen sie, ich zeige ihnen das Waffenlager vor Ort.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurt springt auf und beinahe Mühe, dem drahtigen Oberleutnant zu folgen. Nach einem kurzen Marsch stehen sie vor einem graugrün und braun gestrichenen Bunkergebäude.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„das hier ist das Waffenlager, erklärt Nyffenegger, „wie sie sehen, mit moderner Technik verschlossen. Sie benötigen dazu eine Magnetkarte sowie einen achtstelligen Zugangscode, zusätzlich noch einen speziellen Schlüssel, der elektromagnetisch codiert ist. Und mit dessen Hilfe im zentralen Rechner gespeichert wird, wer wann das Lager betritt und wieder verlässt. Sie brauchen den Schlüssel nämlich auch, um das Waffenarsenal wieder verlassen zu können.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Der Oberleutnant zieht hinter seinem Trikotkragen eine Panzerkette hervor, an der ein komisch aussehender Schlüssel hängt und stählern in der Sonne glänzt. „Im Normalfall schreiben die Vorschriften vor, dass immer mindestens zwei höhergestellte Dienstgrade zusammen das Lager betreten, um Unstimmigkeiten und krumme Dinger schon im Keim zu ersticken.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurt nickt beeindruckt. Er beobachtet, wie Nyffenegger die Mechanismen zum Öffnen des Lagers bedient und folgt dem Oberleutnant in die von aufflackernden Neonröhren erhellte Halle. Dort stehen, so weit das Auge reicht, Kisten an Kisten, gefüllt mit den verschiedensten Waffen und Munition. Kurt betrachtet dieses Arsenal der Vernichtung leicht angewidert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Aus diesem Raum wurde der Sprengstoff gestohlen,“ erklärt Nyffenegger. Er schüttelt schmunzelnd den Kopf. „Und eine Fahne, die wir jedesmal für die 1. August Feier hissten, haben die Täter auch mitgenommen.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Kurt Pflümli hat das Gefühl, nicht richtig gehört zu haben. „Eine Fahne? Was für eine Fahne?“ fragt er.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;„Eine Schweizer Fahne natürlich.“ antwortet der Oberleutnant etwas verständnislos.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Warum haben die Täter die Schweizer Fahne geklaut?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:85%;"&gt;Ist es die selbe Fahne wie die von Duisburg?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE" style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-size:85%;" &gt;Ist Gabriela immer noch sauer?&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-1808917336018085765?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/1808917336018085765/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=1808917336018085765&amp;isPopup=true' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1808917336018085765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1808917336018085765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/07/kurt-und-die-luxemburgerli.html' title='Kurt und die Luxemburgerli'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SlhwM-bM1iI/AAAAAAAAAOI/mHVV8TWFFKg/s72-c/lux.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-1170982093809083170</id><published>2009-07-04T16:17:00.004+02:00</published><updated>2009-07-04T16:28:58.716+02:00</updated><title type='text'>Bombenstimmung macht sich breit</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Dort angekommen greift sich Gabriela eine der Einkaufstüten vom nachmittäglichen Shopping in der KÖ. Auf dem Weg zum Bad sagt sie verschwörerisch und lasziv zu Kurt: „Ich mache&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mich etwas frisch. Du kannst inzwischen die Kerzen entzünden, das Licht löschen und dich auf eine prickelnde Überraschung vorbereiten.“ Mit einem verführerischen Augenaufschlag verschwindet sie im Bad und schliesst die Türe hinter sich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Pitt zieht seine Jacke aus und setzt sich voller Vorfreude aufs Bett.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Gabriela stellt die Tüte aufs Klo und beginnt damit, sich auszuziehen. Nackt greift sie in die Tasche und zieht ihre Neuerwerbung vom Nachmittag heraus. Ein sündiges Ensemble bestehend aus einem roten Spitzenbüstenhalter und einem sehr knapp geschnittenen Stringtanga. Durch den dünnen Stoff des Bhs kommen ihre üppigen Brüste voll zur Geltung. Der Stoff zeigt mehr als er verbirgt. Vorsichtig zieht sie die roten Nylonstrümpfe, die bis in die Mitte der Oberschenkel reichen, an und überprüft kritisch den perfekten Sitz. Sanft streicht sie mit den flachen Händen über ihre Füsse, vorbei an den schlanken Knöcheln über die wohlgeformten Waden bis an die Oberschenkel und stellt sich dabei vor, dass es Pitts Hände sind. Mit dem Eyeliner zieht sie noch ihren Lidstrich nach und verleiht ihrem Blick mit Wimperntusche zusätzliche Tiefe. Das bringt ihre himmelblauen Augen regelrecht zum Leuchten. Sie wühlt kurz in ihrer Handtasche und fördert ein Fläschchen Alien zutage. Zwei kleine Spritzer davon hinter die Ohren reichen, um sich mit einem verführerischen Duft zu umhüllen. Mit wenigen Strichen der Haarbürste bringt sie ihre Frisur in Form und betrachtet sich, zufrieden mit dem Ergebnis, im Spiegel. Als krönenden Abschluss zieht sie die hochhackigen, glänzend roten, Stilettos an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Ein letzter kritischer Blick in den Spiegel bestätigt Gabriela, dass sie eine sehr begehrenswerte Frau ist. Sie zwinkert sich selbst zu, dreht sich um und öffnet die Badezimmertür. Sie löscht das Licht im Bad, blickt in das Zimmer und............erstarrt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Vor ihr auf dem Bett liegt Pitt, komplett angezogen, auf dem Rücken und schnarcht laut vor sich hin. In der einen Hand hält er noch die Streichhölzer, mit denen er die Kerzen entzünden sollte.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Frustriert lässt Gabriela die Badezimmertür ins Schloss fallen. Aber der laute Knall zeigt bei Pitt keinerlei Wirkung. Gabriela, mit in die Seite gestemmten Armen, steht neben dem Bett und sagt scharf: „Na warte, Pitt!“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Am nächsten Morgen erwacht Pitt mit einem enormen Brummschädel und dem abartig ekligen Gefühl, auf seiner Zunge sei über Nacht ein pelziger Rasen gewachsen. Nur mit Mühe schafft er es die Augen langsam zu öffnen. Die Sonne scheint durch das Fenster herein und die Strahlen fallen genau auf sein Gesicht. Er merkt, dass er etwas in der Hand hält und dass sich irgend etwas auf seinem Bauch befindet. Mit grosser Anstrengung hebt er den Kopf und sieht einen Haufen Kerzen, die kreuz und quer auf seinem Unterleib liegen. Einige schauen auch aus den Taschen seiner Hose raus. Dann betrachtet er verwundert die Streichholzschachtel, die er immer noch umklammert. Was zum Geier ist gestern Abend eigentlich passiert? fragt er sich, ich muss Gabriela fragen, ob eine Dampfwalze über mich drüber gerollt ist, so wie ich mich fühle.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Apropos Gabriela. Er dreht sich mit einem leisen Stöhnen auf die Seite, und realisiert erst jetzt, dass er noch komplett bekleidet ist, inklusive der Schuhe, die er noch an den Füssen trägt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Die Seite neben ihm ist leer. Bis auf ein Blatt Papier, welches auf dem Kopfkissen liegt und auf dem gross sein Name geschrieben steht. Er faltet das Blatt auseinander und liest:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Hallo Pitt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Der Tag mit dir war wunderbar und das Essen ausgezeichnet. Leider hat der Abend aber eine etwas brüske Wendung genommen. Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich unter romantisch etwas anderes verstehe, als neben einem an Selbstüberschätzung leidenden Schnarcher zu liegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Ich bin der Meinung, dass ich eine bessere Behandlung verdient habe. Sollte sich deine Einstellung mir gegenüber zu meinen Gunsten verbessern, du hast ja meine Nummer. Machs gut.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Gabriela&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Pitt sitzt mittlerweile hellwach auf dem Bett und hat grösste Lust, mit dem Kopf voran mit Volldampf in die Wand zu rennen. Was bin ich doch für ein verdammter Idiot, ein primitiver Depp. Ein toller Abend mit meiner Traumfrau und ich Spinner versaue mir alles weil ich nicht merke, wann ich genug habe. Da überlebe ich einen Bombenanschlag, nur um mich nachher wie das letzte Rindvieh zu benehmen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Während er duscht, das Zimmer bezahlt und mit dem Taxi ins Spital zu Harry fährt, flucht und schimpft er pausenlos über seine Blödheit und zermartert sich sein Gehirn darüber, wie er sich am besten bei Gabriela entschuldigt. Und ob er den angerichteten Schaden jemals wieder gerade biegen kann.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Vor der Intensivstation trifft er den verantwortlichen Arzt. „Und, wie stehts um Harry?“ will er von ihm wissen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Der Arzt blickt ihn an und antwortet: „Eigentlich einigermassen gut. Den Umständen entsprechend halt. Er hat eine Gehirnerschütterung davongetragen. Und bei der Schwere der Kopfverletzung halte ich es für das Beste, er bleibt noch einen Tag länger hier zur Beobachtung.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„So wie ich Harry kenne, wird ihm das aber gar nicht gefallen,“ meint Pitt. In dem Augenblick läuft eine gutgebaute, wunderschöne, blonde Krankenpflegerin an den beiden vorbei und betritt das Zimmer, in dem Harry liegt. „Ich korrigiere mich, ich glaube eher, dass sie ihn morgen aus dem Haus heraus prügeln müssen.“ Beide grinsen, bis der Arzt in eine Seitentasche seines Kittels greift und ein kleines Teil hervor holt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Dieses Ding hatte ihr Kollege in der Hand, als er hier eingeliefert wurde. Er hielt es krampfhaft fest. Er wollte es unbedingt nur ihnen persönlich geben. Durch die schmerzstillenden Morphiumspritzen war er halbwegs im Delirium und wiederholte immer die gleichen Worte: Pitt schick Kurt. Immer diese drei Worte hat er beinahe geschrien.“ Der Arzt legt Pitt das Teil in seine ausgestreckte Hand. Pitt hält es sich nahe vor die Augen und studiert das verbogene Etwas. Wahrscheinlich ein Überrest vom Wagen, denkt sich Pitt. Auf die Frage, ob er zu Harry kann meint der Arzt, dass er sicher gerade mit der Morgentoilette beschäftigt ist. Darum sei auch die Pflegerin ins Zimmer gegangen. Und er glaube kaum, dass ihr der Patient sagen werde, dass er sich problemlos allein waschen könne. Pitt schüttelt nur den Kopf, bedankt sich beim Arzt und verabschiedet sich. Vor dem Eingang besteigt er ein Taxi und lässt sich ins Revier fahren. Dort bekommt er einen neuen Dienstwagen. Der Mechaniker erklärt ihm, dass eine spezielle sensorische Alarmanlage eingebaut ist, die es unmöglich macht unbemerkt irgendetwas an dem Auto zu manipulieren. Danach eilt Pitt in sein Büro um zu schauen, was sich alles auf seinem Schreibtisch angesammelt hat. Ein Bericht der Spurensicherung sticht ihm sofort ins Auge. Er betrifft den Bombenanschlag auf ihn und Harry. In wenigen Worten wird beschrieben, dass keinerlei verwertbare Spuren gefunden werden konnten. „Das kann doch gar nicht sein!“ denkt sich Pitt aufgebracht, „was sind denn da für Dilettanten am Werk?“ Stinksauer nimmt er den Telefonhörer zur Hand und beginnt, die Nummer der Abteilung für Spurensicherung einzutippen. Mittendrin aber stoppt er und legt den Hörer langsam wieder auf die Gabel. Er lehnt sich in seinem Stuhl zurück.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Ach du Scheisse,“ geht ihm durch den Kopf, „das darf doch nicht wahr sein.“ Er springt auf und rennt hinunter zu seinem neuen Dienstwagen und rast damit in das Parkhaus. Dort angekommen steht er fassungslos vor dem Tatort und erkennt den Platz nicht mehr. Nichts. Einfach nichts. Der Platz sieht aus wie abgeleckt. Der Boden ist so sauber, dass man direkt von ihm essen könnte. Die beschädigten Säulen, die verbrannte Decke und die Brüstung sind frisch gestrichen. Pitt riecht sogar noch den Geruch der Farbe. Nichts, aber auch rein gar nichts deutet darauf hin, dass hier vor wenigen Stunden eine Autobombe hochgegangen ist. Pitt dreht sich um und sein geschultes Auge entdeckt ein paar Meter weiter einen kleinen Fetzen unter einem parkierten Auto. Auf den Knien greift Pitt unter den Wagen und holt das kleine etwas hervor. Mit einem leisen Pfiff betrachtet er das Ding. Es ist ein Fetzen von einem Polizei Trassierband, welches jeweils dazu benutzt wird, Tatorte vor unbefugtem Betreten abzusichern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;„Diese gottverdammten Schweine,“ denkt sich Pitt und eine riesige Leere macht sich in ihm breit, als ihm bewusst wird, dass er niemandem mehr über den Weg trauen kann. Er setzt sich in seinen Wagen und blickt gedankenverloren auf das Armaturenbrett. Und plötzlich, wie aus dem Nichts fällt ihm die Erkenntnis wie Schuppen von den Augen. Jetzt ist ihm klar, was Harry mit dem Metallstück wollte. Pitt startet den Wagen und rast zum nächsten Kurierdienst in der Stadt und gibt das Teil als Expresslieferung nach Zürich auf. Danach rast er wie vom wilden Stier getrieben in Richtung Spital. Mit quietschenden Reifen bremst er vor der &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Notaufnahme und rennt in das Gebäude. Wie von Sinnen hetzt er die Treppe in das zweite Geschoss hoch, kurvt schlitternd um die Ecke und stürmt ohne anzuklopfen in das Zimmer, in welchem Harry liegt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Und dann geht alles sehr schnell.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Ein Unbekannter steht neben dem Bett, mit einer voll aufgezogenen Spritze in der einen und dem Infusionsbeutel in der anderen Hand. Als er Pitt in den Raum stürmen sieht, reagiert er blitzschnell, lässt alles fallen, senkt den Kopf und befördert den überraschten Polizisten mit einem brachialen Stoss in die Ecke des Raumes, wo Pitt über einen kleinen Tisch fällt, sich heftig den Kopf an der Wand stösst und leicht benommen liegen bleibt.&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Wer ist der Unbekannte?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Was ist in der Spritze?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="DE"&gt;Und ist sie steril?&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-1170982093809083170?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/1170982093809083170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=1170982093809083170&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1170982093809083170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/1170982093809083170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/07/bombenstimmung-macht-sich-breit.html' title='Bombenstimmung macht sich breit'/><author><name>geschichtenerzähler</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='29' src='http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SXXC379tbLI/AAAAAAAAABo/jE1MBXqlVZc/S220/48983.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-3100651037665111217</id><published>2009-07-03T18:56:00.004+02:00</published><updated>2009-07-03T19:04:30.265+02:00</updated><title type='text'>In eigener Sache: der 1000ste Leser......</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(255, 255, 51);"&gt;So jetzt ist es soweit. Der 1000ste Zugriff auf unseren Krimi erfolgte heute!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 51);"&gt;Unsere Glücksfee haselnuss hat unter unseren kommentierenden Lesern vor den Augen unseres Aufsichtsbeamten (also mir) den Gewinner einer Rolle in unserem Krimi völlig fair ausgelost!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 51);"&gt;Es ist (dezenter Trommelwirbel) :&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:180%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Kathrin und Crew!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 0);"&gt;Liebe Kathrin, in einer der nächsten Folgen bist Du mit einer Gastrolle in unserem Krimi dabei!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 0);"&gt;Ich hoffe, Dir graut schon vor dem was kommen wird. Hast Du in der letzten Zeit vielleicht ein Klavier geklaut oder jemanden umgebracht? In diesem Blog wirst Du es erfahren!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-3100651037665111217?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/3100651037665111217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=3100651037665111217&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3100651037665111217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3100651037665111217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/07/in-eigener-sache-der-1000ste-leser.html' title='In eigener Sache: der 1000ste Leser......'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-768748080279184996</id><published>2009-06-28T15:40:00.003+02:00</published><updated>2009-06-28T15:44:36.594+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Pitt zieht sein Handy aus der Tasche und fordert einen Krankenwagen an. Inzwischen hören sie näherkommendes Sirenengeheul und Harry sagt „ich will nicht ins Krankenhaus, eine Aspirin reicht völlig“ „Deine Mutter würde dich nicht wiedererkennen, schau mal in den Spiegel“ antwortet Pitt. Die ersten Feuerwehrwagen sind eingetroffen und das brennende Wrack wird umgehend gelöscht. Kurz darauf treffen auch die Kollegen der Polizei ein und der Leiter stellt die Beiden zur Rede. „Tetzlaff mein Name, was ist denn hier passiert?“ Pitt hält ihm seinen Ausweis hin und deutet auf Harry. „Habe schon den Krankenwagen bestellt und was hier passiert ist, sieht doch ein Blinder, hochgegangen ist die Kiste, wahrscheinlich eine Bombe mit Zeitzünder. Keine Ahnung wieso, weshalb, warum“ Letzteres sagt er obwohl es offensichtlich mit dem Flügel zusammen hängt. „Autobomben werden nicht aus Jux und Tollerei eingebaut“ antwortet Tetzlaff „Verarschen kann ich mich selber, aber wie sie wünschen, Morgen um 9.30 Uhr tauchen sie bei mir auf der Hauptwache auf. Hier meine Karte“&lt;br /&gt;Pitt steht kurz davor zu explodieren und faucht den Polizisten an „Grünschnabel, sie sind ja echt noch feucht hinter den Ohren, hier ein Taschentuch, wisch erst mal Trocken.“ „Ohoh, jetzt auch noch Beamtenbeleidigung, machen sie sich schon mal auf eine Anzeige gefasst, ihr von der Kripo haltet euch ja immer für etwas Besseres, dabei seht ihr in Unterhose kein Deut besser aus als der Rest der Menschheit“&lt;br /&gt;Pitt will grade geharnischt antworten, als endlich der Krankenwagen ankommt. Der Arzt springt aus dem Wagen und rennt zu Harry, währen die Helfer schon die Trage aus dem Wagen holen. „Wie stehts um ihn“ fragt Pitt den Arzt. „Scheinen nur äußerliche Wunden zu sein, genaueres wird sich bei der Kernspinntomographie herausstellen, ins Krankenhaus muß er auf jeden Fall“&lt;br /&gt;Die Helfer legen Harry, nachdem er eine Halskrause angelegt bekommen hat auf die Trage und schieben ihn in den Krankenwagen. Pitt folgt ihnen und steigt ebenfalls ein, aber der Arzt will dies verhindern und widerspricht Pitt. Pitt funkelt ihn dermaßen böse an, daß der Arzt doch lieber schweigt und ihn gewähren läßt. Pitt sinkt völlig erschöpft auf einem Stuhl zusammen und fällt in einen unruhigen Schlaf.&lt;br /&gt;„Während Pitt in einen dunklen Schacht hechtet, explodieren ein halbes dutzend Granaten an der Stelle wo er gerade noch stand. Aufatmend greift er die "100 health" ab die am Boden herumliegen und schappt sich noch die 50'er Rüstung. Uff, das war knapp. Aus den Kopfhörern tönt es dumpf "You have lost the lead" - "Verdammt, ich war so dicht drann", denkt er verbissen. Er stürmt in einen schmalen Gang, wechselt vom Raketenwerfer zur Schrotflinte, springt mit einem Salto aufs nächste Podest während hinter ihm Maschinenwaffen hämmern und rotzt zwei Schrotladungen einem Flügelträger in den Rücken der dort lauert. Mit dem Hyperblaster und anschließend wieder mit dem Raketenwerfer feuert er ungezielt in das Gewühl unter dem Podest und kann drei weitere Flügelträger ausschalten. Plötzlich sieht er Moser auf eine Absprungstelle zulaufen. "Jetzt hab ich dich", grinst er in sich hinein, springt über ein Katapult ins nächsthöhere Stockwerk, biegt in einen engen blutverschmierten Gang und läuft bis zu einer Kreuzung. Lässig richtet er den Raketenwerfer in die schmale Abzweigung. Der Gegner rennt um die Ecke und Pitt drückt voller Vorfreude die linke Taste seiner BoomSlang ... - ... nichts passiert, der Raketenwerfer war leergeschossen - und während seine  Hände automatisch zum Maschinengewehr wechseln sieht er die dicken grünen BFG-Ladungen auf sich zukommen...Pitt schreckt hoch und sagt "Oh mein Gott". &lt;br /&gt;Der Arzt dreht sich zu ihm um und antwortet zynisch&lt;br /&gt; "Nein Nein, ich bin nur sein Sohn" aber ich freue mich, neben den Säufern, noch einen Gläubigen in dieser gottlosen Gegend zu finden. Lass uns zusammen beten“. Pitt verschränkt seine Hände hinter dem Rücken und sein Kopf sinkt wieder auf die Brust, „Nie wieder werde ich die Ladeanzeige des Raketenwerfers aus dem Auge lassen.“ Murmelt er bevor er wieder einschläft. &lt;br /&gt;Sekunden später, so kommt es ihm vor, wird er unsanft vom Arzt geweckt. „Wir sind da, also bewegen sie sich gefälligst, sonst kommt ihr Kollege nie raus. Pitt fühlt sich wie von einem Presslufthammer bearbeitet und bewegt sich dementsprechend aus dem Krankenwagen und folgt dem immer noch bewußtlosen Harry ins Krankenhaus. Er holt das Handy raus, ruft Schreiner an und gibt ihm einen Überblick was bisher in der Schweiz und am Flughafen passiert ist. „Weitergekommen sind wir aber nicht, sowohl die Schweizer als auch wir treten immer noch auf der Stelle“ flunkert er wild drauflos. „Der getür…äh, der Bericht aus der Schweiz müßte jeden Moment auftauchen. „Sie bleiben am Ball bis sich alles zur Zufriedenhat des Bürgermeisters erledigt ist, und stellen sie sich nicht so an, zu meiner aktiven Zeit war es wesentlich härter“ antwortet Schreiner gehässig.&lt;br /&gt;Pitt steckt das Handy weg und denkt sich „zur Zufriedenheit des Bürgermeisters und ja keine Wahrheit ans Licht. Der Blödmann glaubt wohl ich bin nicht ganz dicht.“&lt;br /&gt;Das klappern von Schuhen holt Pitt aus seinen Gedanken und sein Gesicht nimmt einen freudigen Ausdruck an, als er Gabrela erkennt. Gabriela eilt auf ihn zu , fällt ihm in die Arme und drückt ihm einen innigen Kuss auf den Mund. Pitt, während er knallrot anläuft, erwidert unbeholfen den Kuss und verschluckt sich fast an seiner Zunge. Endlich lösen die Beiden sich und Pitt fragt Gabriela, woher sie denn wüßte, daß er hier sei. „Ich hab bei Schreiner angerufen, den kenn ich von meinem Vater her. Die Beiden hocken doch immmer zusammen und diese aufgetakelte Schlampe von Sekretärin ist fast auch immer dabei. Wenn es dir gut geht, können wir ja heute Abend in das Lokal deiner Wahl gehen, ich habe nämlich Informationen, von denen ich glaube, daß sie deinen Fall betreffen.“ „Mensch Gabriela, spucks aus“ „Nix da, Ware muß bezahlt werden“ gibt Gabriela neckend zurück. „OK, dann um 18 Uhr am Hauptbahnhof Duisburg, ich hol dich da ab und dann fahren wir nach Düsseldorf ins El de Canon“ „Abholen ist nicht, ich bleibe jetzt bei dir“&lt;br /&gt;Der Arzt kommt zu den beiden und teilt ihnen mit, daß Harry keine innern Verletzungen hat und über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleibt. Morgen können sie ihn dann abholen. Versonnen schaut Pitt Gab und sagt, „ich kenn da eine gute Pension, wir übernachten da und holen Harry morgen ab, dann können wir auch was trinken, aber erst mal muß ich nach Hause und meinen Wagen abholen“ Gabriela grinst, sagt aber nichts und so gehen Beide nachdem sie kurz bei Harry reinschauen zu Gabrielas Wagen. &lt;br /&gt;Pitt fällt der Kiefer runter als er den Wagen sieht. &lt;br /&gt;Ein  Coupe Diplomat von Opel, besser gesagt ein Bitter CD von 1975 wie Pitt sofort erkennt.&lt;br /&gt;„ich glaube wir brauchen nicht nach Duisburg, die Möhre hier reicht. Wir haben jetzt Mittag und ich schlage vor, wir machen einen Bummel über die KÖ und gehen anschließend essen.“ „Einverstanden“ antwortet Gabriela „ich brauche sowieso ein paar neue Sachen“&lt;br /&gt;Von Pitt geleitet fährt sie zur Pension, sie melden sich an und lassen in Taxi kommen, und fahren in die Innenstadt. Natürlich dauert der Bummel länger als geplant, da Gabriela sich von Kopf bis Fuß und dazwischen bzw. darunter komplett neu einkleidet. Um 19 Uhr erreichen sie endlich El de Canon und schauen sich die Karte an.&lt;br /&gt;Beide bestellen sich ein Alt und studieren die Menüs. Da beide regelrecht ausgehungert sind geht es ziemlich schnell. Pitt „Kalbsbries“ Gabriela „Filet a`la Stroganoff“ Während sie auf das Essen warten, Pitt hat sicherheitshalber das Handy ausgeschaltet, berichtet Gabriela über das was sie in Erfahrung gebracht hat.&lt;br /&gt;„Das mit dem Flügel, das ist einen ganz faule Sache. Auf keinen Fall hat das etwas mit dem Kreuz Jesus zu tun, vielmehr ist der Flügel ein Versteck für Mikrofilme. Mein Vater läßt ihn quasi durch die ganze Welt wandern und fast immer dahin, wo grade was neue Techniken der Industrie entwickelt werden. Geklaut wird er auch regelmäßig und taucht 3-6 Wochen später durch fleißige Fahnder wieder auf.“&lt;br /&gt;Nachdenklich antwortet Pitt „Wieso ist uns das nicht bekannt, daß der Flügel schon mal auf der Liste stand?“ „Weil er eben nicht offiziell als gestohlen gemeldet wird, das bleibt immer unter Verschluß der jeweiligen Dienststelle. Die damit beauftragten Beamten werden anschließend befördert und versetzt.“ antwortet Gabriela Sie will fortfahren, aber das Essen wird grade serviert und beide genießen schweigend. Pitt bestellt sich noch ein großes Alt und schaufelt weiter. Gabriela spielt auf einmal mehr mit dem Essen, als daß sie ißt.&lt;br /&gt;Hör mal Pitt, „wenn das rauskommt, daß ich dir das erzählt habe, dann schickt mich mein Vater mit einem OneWayTicket in die Wüste und glaub mir, der sorgt auch dafür, daß mich da keiner findet. Vater ist da knallhart ohne Bedenken und er geht über Leichen.&lt;br /&gt;„hab ich auch schon bemerkt“ „Du meinst den Anschlag auf euch? Kann gut sein, Vater hat da so seine Beziehungen. In Bern ist so was auch schon geschehen, war vor zwei Jahren und es gab keine Überlebenden. Soweit ich weiß wollten die Beamten sich nicht versetzten lassen, haben Beschwerde eingereicht und Bummm, alle Probleme beseitigt. Frag doch mal die Kollegen aus der Schweiz.“&lt;br /&gt;„Mach ich morgen“ brummt Pitt und bestellt sich das nächste Alt.&lt;br /&gt;„Ich hatte heute eigentlich noch was vor, aber wenn du so weitermachst, kann ich dich ins Zimmer schleppen…..“  „Ich kann Bier vertragen und außerdem schmeckts gut und mein zweiter Name ist, na laß dich überraschen“  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trinkt Pitt noch ein Alt?&lt;br /&gt;Kommt er noch in die Pötte?&lt;br /&gt;Kann Gabriela ihr Vorhaben umsetzen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-768748080279184996?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/768748080279184996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=768748080279184996&amp;isPopup=true' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/768748080279184996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/768748080279184996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/06/pitt-zieht-sein-handy-aus-der-tasche.html' title=''/><author><name>piepenhagen</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06010088540625439894</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://bp2.blogger.com/_JtGUFMv2O4A/SETcYpkKZ5I/AAAAAAAAAAM/nOiT2UCi1xA/S220/Ziege.jpg'/></author><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-3361817359542197039</id><published>2009-06-23T10:41:00.007+02:00</published><updated>2009-06-23T15:59:14.786+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsatz für Pitt Brett'/><title type='text'>Pitt und sein Herz</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Also, ich versuche, das Ganze jetzt noch einmal zu rekonstruieren" sagt Pitt. " Dass wir nach Zürich fliegen wollten haben wir mit Kurt vereinbart. Und Du hast uns sicher nicht bei Schreiner angeschwärzt." Kurt nickt, Pitt fährt fort:" Weil wir eine Flugreise buchen wollten, mussten wir einen Antrag bei der Polizeiverwaltung im Präsidium stellen. Die Tippse dort hat das sicherlich an die Säger weitergegeben und die dann brühwarm weiter an den Chef.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Leute, ich glaube, dass Schreiner, Moser, die Säger und der Bürgermeister irgendwo ein Süppchen zusammen kochen und verhindern wollen, dass wir ihnen da reinspucken. Schreiner wirft uns Steine in den Weg, wo es nur geht. Mir ist aufgefallen, dass Schreiner den Moser, der ja Rudolf heisst, Felix nennt. Das ist scheinbar sein Spitzname. Und Spitznamen kennt man ja nur, wenn man sich näher kennt. Wir sollten uns in der Duisburger Szene mal umhören, was da über einen "Felix" so im Umlauf ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ab sofort können wir keinem in unserer direkten Umgebung mehr vertrauen. Harry, wir schreiben ab sofort immer zwei Berichte. Einen für uns mit den Ermittlungsergebnissen und einen für die Chefetage, aus dem hervorgeht, dass wir fast auf der Stelle herumtappen. Ich denke, dass Schreiner damit beruhigt sein wird und uns dann freie Hand lässt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kurt, Du solltest hier weiterermitteln und wir fahren zurück nach Duisburg und spielen den Deppen. Und das müssen wir überzeugend tun, denn sonst stehen wir kurz vor der Suspendierung."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nach diesem Monolog ruft Kurt in seinem Büro an und lässt für den nächsten Morgen den Rückflug nach Düsseldorf buchen. Die Kollegin, die den Flug buchen soll, soll auch in Duisburg anrufen und die Rückkehr der beiden ankündigen. Dadurch gewinnen die Beamten ein wenig Zeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In der Hotellobby bringt Kurt den Rezeptionisten auf seine Art dazu, ihn einen Blick in das Hotelgästebuch werfen zu lassen. Schreiner und Hobel haben in der Zeit im Hotel jeweils eine eigene Suite bewohnt, während die Säger und Rudolf Moser die Fürstensuite belegt hatten. Die Buchung der Zimmer kam von der Duisburger Eisenhütten AG, die auch die Rechnung erhalten und beglichen hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Der Rezeptionist gibt Kurt noch die Information, dass die vier Verdächtigen jeden Abend in dem vornehmsten Nachtclub in Interlaken verbracht haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;An der Tür des Lokals trifft Kurt einen alten Bekannten. Der Türsteher des Lokals, Leo Leopold, begrüßt Kurt herzlich. Kurt hat ihm vor einigen Jahren eine längere Gefängnisstrafe ersparen können, weil Leo Leopold in einer Mordsache, in der Kurt damals ermittelte, den entscheidenden Hinweis liefern konnte. Kurt hatte einen Deal mit dem Staatsanwalt gemacht und so konnte der Informant auf freiem Fuß bleiben. Leopold erzählt, dass die vier Besucher aus Duisburg jeden abend im Hinterzimmer des Clubs gesessen haben und dort mit dem Besitzer des Clubs konferiert haben. Worum es ging, kann Leopold leider nicht sagen. Aber es wurde viel Champagner konsumiert und es wurde viel gelacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Dankbarkeit macht gespächig" murmelt Kurt, als er seine Kollegen zurück nach Zürich fährt und die beiden ins Flughafenhotel bringt. In der Hotelbar genehmigen sich die Drei noch ein Bier auf Kurts Spesenkonto. Gegen Mitternacht verabschiedet sich Kurt und verspricht, Pitt und Harry am nächsten Morgen nach Kloten zum Flughafen zu fahren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auf seinem Zimmer, als Pitt sein Handy auf den Nachttisch legt, stellt er fest, dass er einen Anruf hatte und diesen scheinbar überhört hatte. Es ist eine Rufnummer aus Duisburg. Neugierig wählt er die angezeigte Nummer und nach kurzem Klingeln meldet sich eine angenehme Frauenstimme. "Gabi Moser, Hallo Pitt. Schön, dass Du anrufst"- "Hallo, Gabriela, bitte entschuldige, dass ich kürzlich so schroff war, aber ich hänge da in einem Fall, der mir gewaltig Stress bereitet."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gabriela antwortet nach einigen Sekunden  "Ja, ich habe schon vermutet, dass Du nichts von mir wissen willst, was mich traurig machen würde. Ich mag Dich nämlich sehr und würde Dich gern näher kennen lernen. Normalerweise ist es ja nicht meine Art, den ersten Schritt zu gehen, aber in Deinem Fall, mach ich da mal eine Ausnahme. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Du hattest mich nach einem Moser gefragt. Meintest Du Rudolf Moser? Das ist mein Vater! Oder zumindest mein Erzeuger. Vater kann man nicht sagen, der Mann lebt nur für sein Geschäft und seine Frauengeschichten. Frauen, die billig aussehen aber viel Geld kosten, wie die blonde Bella, die er zur Zeit finanziert. Wie der meine Mutter behandelt hat und sie ohne Unterhalt in die Wüste gejagt hat, nur weil sie ihn auf seine mangelnde Treue angesprochen hat. Ich will mit dem Kerl nichts mehr zu tun haben"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Pitt fühlt, wie es ihm warm ums Herz wird. Gabriela ist wirklich eine aufregende, junge Frau,  klug und gut aussehend und sie mag ihn. Am liebsten wäre er jetzt in Duisburg und würde sie in seiner Nähe spüren. Er nimmt all seinen Mut zusammen und sagt ihr, was er fühlt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Mir geht es genauso," sagt die Stimme am anderen Ende der Leitung. "Wann bist Du wieder hier in Duisburg?" &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nach fast einer Stunde am Telefon schläft Pitt zufrieden und glücklich ein und schläft tief und fest und träumt von  Gabi. Morgen abend in einem neuen Café im Duisburger Innenhafen wird er &lt;span style="font-style: italic;"&gt;seine &lt;/span&gt;Gabi endlich treffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Am nächsten Morgen ist Harry überrascht, wie gut gelaunt Pitt am Frühstückstisch erscheint. Er lacht und singt und Harry ist durch diese Fröhlichkeit fast genervt. "Du Glückspilz", murmelt er, als Pitt ihm von seinem nächtlichen Telefonat erzählt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kurze Zeit später setzt Kurt sich zu den beiden an den Tisch und nach einer gemeinsamen Tasse Kaffee bringt er Pitt und Harry zum Flughafen nach Kloten. Am Flughafen drückt er Harry noch einen Aktenordner in die Hand. "Den kann Euer Chef ruhig sehen. Die richtigen Ermittlungsergebnisse sind bereits per Post nach Duisburg unterwegs. Postlagernd im Hauptpostamt, auf den Namen Pitt Brett"&lt;br /&gt;Der Flug von Zürich nach Düsseldorf dauert nicht lang und die beiden Polizisten sind daher schnell in Düsseldorf und nach dem Vorlegen der Dienstausweise auch schnell durch die Zollkontrolle.&lt;br /&gt;Pitts Wagen steht im Parkhaus direkt gegenüber der Ankunftshalle. Nach einigen Minuten öffnet Pitt den Kofferraum des BMW, beide packen ihre Reisetaschen in den Wagen. Die beiden Kollegen steigen in den Wagen und Pitt will den Wagen starten. Der Schlüsswel dreht sich, aber weder der Anlasser noch der Motor geben ein Lebenszeichen von sich. "Harry, raus hier, hier stimmt etwas nicht"&lt;br /&gt;Die Beiden reissen dioe Türen auf und hechten über die Motorhauben der naben dem BMW geparkten Autos. Als Pitt auf dem Boden neben dem Wagen auf seinere Seite auftrifft zerreisst eine gewaltige Explosion die Luft. Fahrzeugteile fliegen durch die Luft, die Scheiben der geparkten Wagen zersplittern und eine Stichflamme fegt über Pitt hinweg.&lt;br /&gt;Nach wenigen Augenblicken kann er aber aufstehen und stellt fest, dass ihm ausser ein paar Schürf- und Schnittwunden kaum etwas passiert ist.&lt;br /&gt;Von dem BMW ist kaum noch etwas übrig. Pitt läuft an dem Wrack  und dem daneben geparkten Wagen vorbei und da sieht er, dass Harry noch auf dem Boden liegt. Harry blutet aus einer großen Platzwunde am Kopf.  Aber er bewegt sich! Mit den Worten " Oh, mein Kopf" kommt Harry hoch und geht auf Pitt zu.&lt;br /&gt;" Verdammt, Harry, ich glaube, wir haben in ein Wespennest gestochen"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat die Bombe gelegt?&lt;br /&gt;Hat der Chef seine Finger im Spiel?&lt;br /&gt;Wird Pitt heute Abend seine Gabriela endlich in die Arme schließen können?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8253966732967687817-3361817359542197039?l=sokokrimiblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/feeds/3361817359542197039/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8253966732967687817&amp;postID=3361817359542197039&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3361817359542197039'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8253966732967687817/posts/default/3361817359542197039'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sokokrimiblog.blogspot.com/2009/06/pitt-und-sein-herz.html' title='Pitt und sein Herz'/><author><name>railway</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03640193577584002090</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_hvVJtna29UM/SqeuE0y-2GI/AAAAAAAAAe8/CundqTsigdk/S220/Radioavat.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8253966732967687817.post-5128901178108444402</id><published>2009-06-12T20:59:00.008+02:00</published><updated>2009-06-12T21:06:53.877+02:00</updated><title type='text'>Spuren im Berner Oberland</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;font-size:85%;" &gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SjKlwZbyicI/AAAAAAAAANg/q4onB0J-lWg/s1600-h/zund.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; 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Kurt Pflümli hebt den Hörer ab und meldet sich: „Kripo Zürich, Feldweibel Pflümli am Apparat.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Hallo Herr Pflümli, hier spricht Pitt Brett.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Guten Tag Herr Brett,“ antwortet Pflümli, „was verschafft mir die Ehre ihres Anrufes? Haben sich schon erste Ergebnisse in ihrem laufenden Fall ergeben?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Schön wäre es,“ meint Pitt zerknirscht, „eher das Gegenteil ist eingetreten. Nicht nur, dass ich gegen lokale Grössen ermitteln will und mir mein Chef Knüppel zwischen die Beine wirft, nein, jetzt haben wir auch noch eine Leiche im Kühlraum der Gerichtsmedizin, die wahrscheinlich auch noch in den Fall involviert ist.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ich kann leider noch keine weiteren Angaben machen, weil ich noch auf die Auswertungen aus der Spurensicherung warte,“ sagt Pflümli zu Brett.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Kein Problem, danke trotzdem,“ antwortet Pitt, „mein Partner und ich machen uns gegen 21.00Uhr auf den Weg zu ihnen nach Zürich um mit ihnen zusammen die bisherigen Ermittlungen abzugleichen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Einen Antrag auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit habe ich per Interpol gestellt, ihr Vorgesetzter sollte schon informiert sein. Denn der ganze Fall zieht weitere Kreise, als es zuerst den Anschein hatte. Wir werden uns dann morgen vormittag bei ihnen im Büro melden, wenn das für sie in Ordnung ist.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurt Pflümli überlegt kurz und meint: „Ach was, ich hole sie heute noch am Flughafen ab. Eigentlich wollte ich nachher noch nach Interlaken fahren um gleich in der Früh morgen einige Nachforschungen anzustellen,aber das können wir zusammen erledigen. Ich organisiere euch beiden hier in Zürich eine Unterkunft. Ich nehme mal an, dass Einzelzimmer gewünscht sind?“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Unbedingt,“ antwortet Pitt, „mein Partner schnarcht, dass die Wände wackeln.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pflümli lacht kurz auf und verabschiedet sich mit den Worten: „Bis später dann, ich warte am Flughafen auf euch.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pitt hat gerade seine Sporttasche fertig gepackt, als Harry an der Tür klingelt. Beide fahren zum Flughafen Düsseldorf und sitzen kurze Zeit später an Bord des Fliegers der Air Berlin nach Zürich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wie erkennen wir eigentlich den Pflümli?“ fragt Harry.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ist sicher ganz einfach,“ meint Pitt, „ist wahrscheinlich so ein typischer Schweizer. Ich nehme an, ein kleiner, schmächtiger Typ um die fünfzig, mit Halbglatze und dicker Brille. So ein detailverliebter Genauigkeitsfanatiker. Und steif, als hätte er einen Besenstiel gegessen. Beamten-Typ halt. Die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Schweizer haben sogar einen Begriff dafür, Bünzli, glaube ich.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Beide lachen herzhaft, bis ihnen die Flugbegleiterin ihr Sandwich bringt und sie einen Bissen davon nehmen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach einem kurzen, ereignislosen Flug, bei dem beide versuchten, ein paar Minuten zu schlafen, setzt der Flieger um kurz vor zehn Uhr in Zürich-Kloten sanft auf der Landebahn auf. Weil um diese Zeit nicht so viel Verkehr in der Luft herrscht, stehen beide schnell an der Zollkontrolle, wo sie durch gewunken werden. Kurz darauf betreten sie die Ankunftshalle und suchen nach dem Bünzli-Schweizer. Plötzlich ertönt hinter den beiden eine Stimme. „Ihr seid sicher die beiden aus Duisburg.“ Erschrocken drehen sich Pitt und Harry um und schauen in ein grinsendes Gesicht. „Ich bin der Pflümli. Ihr könnt aber Kurt sagen, wenn das für euch auch in Ordnung ist.“ sagt Pflümli und streckt Pitt die rechte Hand entgegen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der, noch völlig überrascht, packt zu und sagt: „Freut mich, ich bin Pitt und das ist Harry, mein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Partner.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ihr habt wohl einen trockenen Bürokraten Fuzzie erwartet, was?“ fragt Kurt, „so wie ihr aus der Wäsche guckt, oder klebt mir irgend etwas im Gesicht?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Neinein, das ist nur, weil wir schon so lange nichts mehr Richtiges gegessen haben.“ antwortet Pitt und denkt bei sich, Trottel, eine dümmere Ausrede fällt dir nicht ein? Er betrachtet den vor ihm stehenden Schweizer sichtlich erstaunt. Nichts da von wegen alter Mann. Pflümli ist ungefähr in seinem Alter, er schätzt ihn um die achtunddreissig. Sportliche Figur mit breiten Schultern, etwa einen Meter achtzig gross und das Gesicht eines zu gross geratenen Lausejungen. „Also gut,“ meint er dann verlegen, „wir haben wirklich jemand Anderen erwartet.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wusste ich doch,“ Pflümli grinst über das ganze Gesicht, „ich bin so was gewöhnt. Die Wenigsten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; glauben mir, wenn ich ihnen erzähle, was mein Beruf ist. Was hast du gesagt, ihr habt schon Ewigkeiten nichts mehr gegessen?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pitt und Harry nicken eifrig mit den Köpfen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ok, dann mache ich euch beiden folgenden Vorschlag. Hier im Flughafengebäude hat noch ein Selbstbedienungs-Restaurant geöffnet. Dort essen wir mal anständig. Und während dem Essen könnt ihr mich über die aktuelle Situation des Falles und der Ermittlungen briefen. Danach fahre ich euch zu eurem Hotel bei der alten Giesserei. Und morgen nach dem Frühstück lade ich euch dort auf und dann fahren wir gemeinsam nach Interlaken und ermitteln vor Ort.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pitt und Harry sind sofort einverstanden, vor allem, weil es endlich etwas zu essen gibt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Am nächsten Morgen holt Kurt die zwei ausgeschlafenen und zufrieden Satten wie besprochen beim Hotel ab und sie fahren Richtung Interlaken. Da Harry zuvor noch nie in der Schweiz war, fungiert Kurt gerne als Reiseleiter und erklärt ihm geduldig all die Sehenswürdigkeiten, an denen sie vorbei fahren. Sogar Pitt beginnt zu staunen, als sie über den Brünig-Pass fahren und sich die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;grandiose Postkartenidylle des Berner Oberlandes vor ihnen auftut.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wenn man jetzt hier oben links abbiegt, dann fährt man in Richtung Meiringen,“ erzählt Kurt, „und dort befinden sich die weltberühmten Reichenbachfälle.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Wieso berühmt?“ will Harry wissen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Weil dort das finale Duell von Sherlock Holmes und seinem härtesten Gegner Moriarty stattgefunden hat.“ erklärt Pitt, ganz stolz, etwas mehr als Harry zu wissen. „Beim Kampf auf Leben und Tod am 4. Mai 1891 stürzten beide von der Brücke hundert Meter in die Tiefe und verschwanden in den Wassermassen.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Es gibt sogar ein Museum,“ ergänzt Kurt, „und ein Hotel, in dem die Gäste einen Krimi mitspielen können.“ Die drei Kriminalbeamten aber zweigen rechts ab und fahren dem Brienzersee entlang in Richtung Interlaken, das sie um zehn Uhr erreichen. Der Himmel ist übersät mit farbigen Tupfern. Hier ist das Mekka der Gleitschirmflieger. Kurt parkiert neben einer grossen Wiese, auf der ein &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tandem Gleitschirm zur Landung ansetzt. Die drei steigen aus. Pitt dreht sich um und macht grosse Augen. Sie stehen nämlich genau vor dem Hotel Victoria Jungfrau Grand Hotel &amp;amp; Spa.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SjKmFVr7n3I/AAAAAAAAANo/PInBXkja6KI/s1600-h/hotel.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_c3WkddNCd3Q/SjKmFVr7n3I/AAAAAAAAANo/PInBXkja6KI/s400/hotel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5346518318293163890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Ich dachte mir, wir beginnen hier mit den Ermittlungen. Das ist das Hotel, von dem die Streichholzschachtel stammt.“ erklärt Kurt und geht voraus in das Hotel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pitt meint ehrfürchtig zu Harry: „Mensch Harry, dass das Hotel etwas Besseres ist, dachte ich mir schon, aber dass das so ein Prunkbau ist......“ Er betrachtet die mondäne Fassade und den vor dem Eingang stehenden Lamborghini und Rolls Royce. Ohne den Lottojackpot zu gewinnen werde ich wohl nie hier drin übernachten, denkt sich Pitt und folgt Kurt durch die Drehtüre in den Empfangsbereich. Dort hat sich Kurt schon bei der Rezeptionistin angemeldet, seinen Ausweis gezeigt und den Chef des Hauses verlangt. Kurz darauf kommt ein tadellos gekleideter Herr auf die Rezeption zu gestrebt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Guten Tag, die Herren. Mein Name ist Amacher, darf ich sie in mein Büro bitten?“ Mit gehetztem Blick schaut er in die Runde, es ist ihm sichtlich peinlich, Polizeibeamte im Haus zu haben, auch wenn sie in zivil unterwegs sind. Er wirbelt herum und marschiert den Dreien voraus in den hinteren Teil des Hotels.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Schau mal,“ sagt Harry zu Pitt, „da hast du deinen Bünzli-Schweizer.“ Pitt nickt nur lächelnd und betrachtet im Vorbeigehen den zur Schau gestellten Luxus. Nachdem alle im Büro Platz genommen haben, erklärt Kurt dem Hoteldirektor, dass sie drei an einem länderübergreifenden Fall arbeiten und bittet den mit tiefen Sorgenfalten dasitzenden Amacher: „Und aus diesem Grund brauchen wir die komplette Gästeliste des letzten halben Jahres.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Amacher macht ein Gesicht, als hätte er gerade in eine Zitrone gebissen. „Wissen sie, Herr äähh Pflümli,“ antwortet er händeringend, „wir sind ein renommiertes Fünf-Sterne-Hotel. Wir haben einen ausgezeichneten Ruf zu verlieren und können deshalb keine negativen Schlagzeilen brauchen. Desweiteren ist die Integrität unserer Gäste unser oberstes Gebot. Bei uns gehen Prominente, Würdenträger und sehr Wohlhabende ein und....“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Das weiss ich,“ unterbricht ihn Pflümli, „wir können die Unterlagen auch per Gerichtsbeschluss einfordern, aber sie würden uns sehr helfen, wichtige Zeit zu sparen mit ihrer Kooperation.“ Kurt setzt sein gewinnendes Lächeln auf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mehrere Sekunden lang starrt Amacher Pflümli mit zusammengepressten Lippen an, nimmt den Telefonhörer zur Hand und ordert die gewünschten Unterlagen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Die Liste wird am Empfangsdesk für sie bereitgestellt. Ich begleite sie noch bis dort.“ sagt Amacher kalt währendem er aufsteht und damit die drei hinaus komplimentiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;font-family:arial;"  class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nachdem die drei Polizisten mit der Liste das Hotel verlassen haben eilt Amacher zurück ins Büro, greift sich den Telef
